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Gesunde Ernährung und mehr Bewegung in der Schule |
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Geschrieben von lottecgn
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Mittwoch, 23. Mai 2007 |
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42 Prozent der Frauen und 58 Prozent der Männer in Deutschland sind zu dick! Mangelnde Bewegung und unausgewogene Verpflegung in Kantinen und Schnellrestaurants machen es den Deutschen nicht leicht, in Form zu bleiben. Auch die Schule bietet keine idealen Bedingungen für eine gesunde Lebensweise von Kindern und Jugendlichen. Nach dem Willen der CDU/CSU, der SPD und der Grünen soll sich das bald ändern. In Anträgen fordern sie unter anderem mehr Sportunterricht, Steuerfreiheit für Schulverpflegung und das Verbot von "bekannten Dickmachern" in Schulautomaten.
Mit Süßigkeiten, Snacks und Softgetränke im Pausenverkauf und in den Verkaufsautomaten der Schulen und Jugendeinrichtungen wird es - geht es nach dem Willen der Grünen - bald vorbei sein. Auch das Wissen um die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung soll fest in den jungen Köpfen verankert werden. Ein weiteres Problem: Derzeit wird auf Schulverpflegung Mehrwertsteuer erhoben, während das Essen in den Mensen der Studentenwerke zum Teil mehrwertsteuerfrei ist. Nicht nur auf das Was ist in Essensfragen zu achten, auch das Wie und Wo darf nicht vernachlässigt werden: Freundliche Speisesäle und die Möglichkeit, sich mal so richtig auszutoben, sind vor allem in Ganztagsschulen wichtig. Besonders die Bewegung wird in deutschen Schulen vernachlässigt. Jede vierte Sportstunde entfällt wegen Lehrermangel. Die Forderung der Politiker lautet deshalb: Mindestens drei Stunden Sport pro Woche!
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