Experimente für Kinder: Elektronische Experimente: Das Zitronen-Batterie-Experiment

Das Zitronen-Batterie-Experiment

Aus einer Zitrone kannst du nicht nur viel sauren Saft pressen, sondern auch eine natürliche Batterie ohne chemische Zusätze herstellen. Du musst den Strom nur mit den richtigen Metallen "herauskitzeln".

Was brauchst du dafür?

  • Zitronen
  • ein Stück Kupferdraht
  • Büroklammern aus Stahl

Zitronen-Batterie: Material

Wie geht das?

Zitronen-Batterie: Schritt 1

1. Biege eine Büroklammer aus Stahl möglichst gerade.

Zitronen-Batterie: Schritt 2

2. Nimm ein Stück Kupferdraht und bringe beide Metallstücke mit einer Zange auf gleiche Länge.

Zitronen-Batterie: Schritt 3

3. Stecke den Kupferdraht und die Büroklammer nebeneinander in die Zitrone.

Zitronen-Batterie: Schritt 4

4. Berühre die beiden Enden mit deiner  Zunge – es bitzelt (nur ein wenig)!

Was passiert da?

Das Kitzeln, das du an der Zunge spürst, ist ein (harmloser) winziger Stromstoß. Denn aus der Zitrone wurde tatsächlich eine natürliche Batterie. Die Drähte aus verschiedenen Metallen, die Zitronensäure und deine feuchte Zunge bilden einen Stromkreis und eine Art Mini-Batterie. Die Zitronensäure wirkt dabei als Elektrolyt. So heißen Flüssigkeiten, die Strom leiten können. Ah – so fließt der Strom!

Warum ist das so?

Der italienische Physiker Alessandro Volta stellte im Jahre 1800 die erste Batterie her. Mit Silber- und Zinkscheiben, getrennt von salzgetränkter Pappe. Er hatte erkannt, dass unterschiedliche Metalle in Verbindung mit einem nassen Element einen schwachen Strom abgeben. Das war der Beginn der Batterie. Allerdings musste Voltas Entdeckung noch von anderen Wissenschaftlern verfeinert werden, bis leistungsstarke Batterien entstanden.

Heute gibt es viele unterschiedliche Batterien: Stabbatterien, die nur einmal verwendet werden, Autobatterien, die laufend von der Lichtmaschine aufgeladen werden, oder Nickel-Cadmium-Batterien, die sich auch immer wieder aufladen lassen. Alle Batterien funktionieren gleich: Sie wandeln chemische Energie in elektrische um. Eine Batterie besteht aus einer oder mehreren Zellen. Jede enthält zwei Elektroden sowie eine Chemikalie (Elektrolyt), die winzige Teilchen (Elektronen) transportiert. Die Elektroden bestehen immer aus verschiedenen Materialien, sodass eine mehr Elektronen hat als die andere. Diese überschüssigen Elektronen fließen in einen Stromkreis, der an der Batterie angeschlossen ist. Nach dem Physiker Alessandro Volta ist übrigens die Einheit der elektrischen Spannung benannt worden: das "Volt".

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Bei diesem Experiment lässt du durch den richtigen Schwerpunkt einen Stift balancieren.

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