Experimente für Kinder: Experimente mit Wasser: Ein Glas steht Kopf

Ein Glas steht Kopf

... und es gibt keine Überschwemmung! Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu!

Was brauchst du dafür?

  • 1 Trinkglas
  • 1 Untertasse
  • 1 Teelöffel
  • 1 Trinkhalm
  • etwas Kohlensäure-freies zu trinken (Saft, Milch, Kakao)

Ein Glas steht Kopf: Material

Wie geht das?

Ein Glas steht Kopf: Schritt 1

 1. Fülle das Glas und lege die Untertasse darauf, wie es das Foto zeigt. Halte beides zusammen fest und drehe es gemeinsam um – am besten über dem Spül- oder Waschbecken – , sodass das Glas umgekehrt auf der Untertasse steht.

Ein Glas steht Kopf: Schritt 2

2. Hebe das Glas etwas an und klemme den Löffel in den Spalt, damit er offen bleibt. Dabei läuft etwas Flüssigkeit heraus und füllt die Untertasse bis zum oberen Rand des Spaltes.

Ein Glas steht Kopf: Schritt 3.1

3. Nimm nun den Halm und versuche, die Flüssigkeit, die in der Untertasse steht, wegzutrinken.

Ein Glas steht Kopf: Schritt 3.2


Was passiert da?

An der Vogel-Bar: Solange noch etwas im Glas ist, wirst du es nicht schaffen, die Untertasse leer zu trinken. Denn sobald du trinkst, strömt Nachschub nach. (Wenn das nicht klappt, musst du kontrollieren, ob wirklich Luft durch den Spalt am Löffel gelangt.)

Warum ist das so?

Wenn du das Glas anhebst, dringt etwas Luft hinein, und etwas Saft strömt heraus. Ist der Saftspiegel jedoch bis an den oberen Rand des Spalts gestiegen, kann keine Luft mehr eindringen. Aber warum läuft die Flüssigkeit im Glas nicht aus?

Dafür sorgt eine unsichtbare Kraft von außen, die auf die Flüssigkeit drückt: der Luftdruck. Der Saftspiegel im Teller bleibt immer gleich, solange genügend Saft im Glas ist. Du kannst diesen Effekt auch beobachten, wenn du dir Saft einschenkst und den Flaschenhals so tief ins Glas hältst, dass er den Flüssigkeitsspiegel berührt: Dann fließt nichts mehr aus der Flasche. Erst wenn du sie ein wenig anhebst – oder mit dem Trinkhalm etwas wegtrinkst –, kommt wieder Flüssigkeit nach. 

Nach demselben Prinzip funktionieren Vogeltränken für Wellensittiche oder Kanarienvögel: Aus einem  Vorratsbehälter fließt Wasser in eine kleine Schale, aus der die Vögel trinken. Dabei fließt automatisch Wasser nach, wenn welches verbraucht wurde. So muss man nicht ständig Wasser nachfüllen, und die Vögel können jederzeit trinken. Bei Tränken für Meerschweinchen und Kaninchen dagegen kommt nur etwas heraus, wenn sie daran saugen. Die Oberflächenspannung des Wassers sorgt dafür, dass das dünne Trinkröhrchen sonst stets mit Wasser "verschlossen" ist.

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Dieses Experiment holt dir den leuchtenden Sternenhimmel nach Hause.

In diesem Experiment lernst du etwas über Schall und bringst Papier zum knallen.

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