Ein Holzstern geht auf
Hier kommt der Trick mit dem Knick: Du brauchst nur ein paar Tropfen Wasser – und schon verwandeln sich die geknickten Hölzchen wie durch Zauberei in einen Weihnachtsstern!
Was brauchst du dafür?
- 4 Streichhölzer
- 1 Strohhalm
- etwas Wasser
Wie geht das?
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1. Die Streichhölzer in der Mitte knicken, aber nicht durchbrechen. 2. Die Hölzchen in Form eines Kreuzes auf einen glatten Untergrund legen. Du kannst auch einen Teller nehmen. |
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3. Stecke einen Strohhalm kurz in ein Glas Wasser. Halte mit einem Finger den Halm oben zu. Jetzt bleiben sicher einige Tropfen im Halm hängen. |
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4. Träufle die Tropfen in die Mitte des Kreuzes. Schon nach wenigen Sekunden wird das Kreuz zu einem Stern! |
Was passiert da?
Natürlich gut! An den Knickstellen saugen sich die langen und dehnbaren Zellen im Holz voll Wasser. Sie quellen auf und schaffen es so, das Streichholz ein kleines Stück weit in seine ursprüngliche Form zurückzudrücken.
Warum ist das so?
Aus Pflanzen werden viele nützliche Produkte für uns Menschen hergestellt. Dazu zählen natürlich Nahrung und Arzneimittel. Viele Pflanzen bilden zudem Naturfasern zur Verstärkung ihres Gewebes. Deshalb kann man zum Beispiel aus Palmblättern Körbe und Hüte flechten oder aus Baumwolle Stoffe spinnen. Diese Fasern bestehen aus langen Ketten von Zellen. Pflanzenfasern sind sehr kräftig, weil die Zellwände Zellulose enthalten. Hanf und Flachs gehörten zu den ersten von Menschen genutzten Fasern. Auch aus Holz werden viele Produkte gewonnen. Boote, Häuser und Möbel gehören dazu. Schnell wachsende Weichhölzer werden für die Papierherstellung verwendet. Aus den wertvollen Harthölzern langsam wachsender Bäume werden vor allem Möbel gebaut. Aus der Rinde (Borke) des Gummibaums wird Latex gewonnen, der zu Gummi weiterverarbeitet wird. Heute wird ein großer Teil des Gummis allerdings künstlich aus Petroleum erzeugt!
Ein anderes Pflanzenprodukt tragen viele von uns hautnah: Baumwollkleidung. Der Grundstoff dafür wird aus Baumwollsträuchern gewonnen. Ihre Samenschalen brechen auf und geben Massen von watteähnlichen Fasern frei. Sie werden geerntet, um Stoffe und Garne herzustellen. Baumwolle wird vor allem in den USA, in China und Indien angebaut.
Dieses Experiment holt dir den leuchtenden Sternenhimmel nach Hause.
In diesem Experiment baust du ein Becher-Telefon und lernst Schallwellen kennen.
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