Experimente für Kinder: Experimente mit Wasser: Magische Gläser

Magische Gläser

Bei diesem Experiment gibt’s weder doppelten Boden noch Zauberflüssigkeit …

Was brauchst du dafür?

  • zwei kelchförmige Gläser
  • einen Teelöffel
  • Saft, Tee oder eine andere farbige Flüssigkeit

Wie geht das?

Magische Gläser: Schritt 1

1. Fülle ein Glas randvoll mit Flüssigkeit.

Magische Gläser: Schritt 2

2. Löffle nun so viel in das zweite Glas, bis dieses halb gefüllt ist.

 

Magische Gläser: Schritt 3

3. Durch die Kelchform der Gläser sieht es so aus, als ob die restliche Flüssigkeit im rechten Glas unmöglich noch in das linke Glas passen würde.

Magische Gläser: Schritt 4

4. Fülle nun den Rest hinein. Deine Zuschauer werden staunen: Wie durch Zauberhand passt die komplette Flüssigkeit in das Glas.

Was passiert da?

Die Spitze des Zuckerhuts: Zauberei? Nein, eine optische Täuschung! Beim Zuschauen lässt man sich durch die Form der Gläser in die Irre führen. Du kommst dem Geheimnis auf die Spur, wenn du dir über das Volumen (= Fassungsvermögen) eines Kelchglases Gedanken machst: In die Spitze passt viel weniger Flüssigkeit als in die wesentlich breitere, obere Hälfte.

Warum ist das so?

Die Wassermenge, die in das Glas (oder in eine andere Form) passt, nennt man Volumen. Das Volumen hängt von der Form und der Größe ab. Wenn du das Kelchglas auf den Kopf stellst. erkennst du seine Grundform: einen Kegel. Das Volumen eines Kegels kann man ausrechnen, wenn man seine Grundfläche und seine Höhe kennt.

Dafür gibt es eine Mathe-Formel (für Mathe-Cracks: 1/3 x Grundfläche x Höhe).

Stell dir mal anstelle des Glases einen Zuckerhut vor. Angenommen, du schneidest ihn in der Mitte entzwei, so dass die Spitze und der Kegelstumpf gleich hoch sind. Du siehst auf den ersten Blick, dass der Kegelstumpf viel mehr Zucker enthält als die Spitze. Sein Volumen ist wesentlich größer, weil die Grundfläche viel größer ist. Damit beide Teile die gleiche Zuckermenge (=das gleiche Volumen) enthalten, müsste die Spitze also viel höher sein als der Stumpf. Genau so ist es bei den Kelchgläsern. Deshalb sieht es in dem Moment, in dem sie gleich voll sind, auch so aus, als wären beide Gläser deutlich mehr als halb voll.

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Bei diesem Experiment bastelst du eine Schneebrille, wie sie auch die Inuit verwenden.

In diesem Experiment lernst du etwas über Schall und bringst Papier zum knallen.

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