Experimente mit Wasser: Experiment für Kinder: Die Mini-Spülmaschine

Experiment für Kinder: Die Mini-Spülmaschine

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Experimente für Kinder: Eine Spülmaschine ist sehr praktisch. Schmutziges Geschirr wird in ihr einfach sauber gespritzt. In diesem Versuch verwenden Sie dieses Prinzip und bauen eine Mini-Spülmaschine. Dafür wird das Rückstoßprinzip angewendet.

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Abspülzeit

Spülen macht ja nicht so viel Spaß. Aber zum Glück gibt es Spülmaschinen. Die verteilen Wasser über dem schmutzigen Geschirr. Aus Plastikarmen, die sich ohne Motor drehen. Das können Sie mit Ihrem Kind nachbauen – mit Halm, Flasche und Knetmasse.

Was brauchen Sie dafür?

  • 1 Plastikflasche
  • 2 Strohhalme mit Knick
  • Draht oder Faden
  • Knetmasse
  • Spül-Spiel: Schritt 1

    1 Schüssel mit Wasser

Wie geht das?

  1. Bohren Sie mit Ihrem Kind kurz über dem Boden der Plastikflasche zwei Löcher, die sich gegenüberliegen.
  2. Spül-Spiel: Schritt 2.1

    In diese Löcher stecken Sie die etwas gekürzten Strohhalme.
    Dichten Sie die Löcher auf beiden Seiten mit der Knetmasse ab, damit die Halme nicht rausrutschen können und an der Flasche fixiert sind.
  3. Spül-Spiel: Schritt 2.2

    Am Hals der Plastikflasche befestigen Sie nun einen Draht oder Faden so, dass Sie oder Ihr Kind die Flasche an diesem Griff gerade hochheben können.

    Am einfachsten machen Sie dafür eine Schlaufe oder befestigen eine Kordel am Draht.
  4. Spül-Spiel: Schritt 3

    Stellen Sie die Flasche jetzt in eine Schüssel mit Wasser. Das Wasser muss die Löcher in der Flasche mit den Halmen bedecken! Füllen Sie Wasser in die Flasche.
  5. Wenn die Flasche voll ist, heben Sie sie am Draht (am Faden) hoch.
  6. Spül-Spiel: Schritt 4

    Jetzt läuft das Wasser durch die Strohhalme in die Schüssel – und die Flasche dreht sich!

Was passiert da?

Die Flasche stößt sich vom ausströmenden Wasser ab. Dazu erfolgt ein Rückstoß in entgegengesetzter Richtung. Also: Wasser tritt nach hinten aus, die Flasche dreht sich nach vorne. Da sie völlig frei hängt, macht sie dabei eine Bewegung im Kreis. Solange das Wasser fließt, dreht sich die Flasche weiter. So wie die Arme der Geschirrspülmaschine. Saubere Sache, dieses Rückstoßprinzip!

Warum ist das so?

Das sogenannte Rückstoßprinzip ist eine tolle Fortbewegungsart. Einige Meerestiere nutzen diese Kraft. Quallen und Tintenfische zum Beispiel bewegen sich auf diese Weise nach vorne. Sie besitzen Muskeln, mit denen sie Wasser durch ihren Körper nach hinten pressen können. Von diesem Wasser stoßen sich die Tiere ab und schwimmen in die entgegengesetzte Richtung.

Beispiele für das Rückstoßprinzip gibt es aber auch in der Technik: Der Düsenantrieb von Flugzeugen, Raketen und Raumschiffen und der Antrieb von Motorbooten funktionieren nach diesem Prinzip. Das Rückstoßprinzip ist immer dann wirksam, wenn von einem Körper etwas weggeschleudert oder in eine bestimmte Richtung abgegeben wird. Der verbleibende Körper erfährt dann eine Kraft in der entgegengesetzten Richtung.

Dahinter steht die Regel, dass immer wenn ein Körper 1 auf einen anderen Körper 2 eine Kraft ausübt, Körper 2 eine gleich große Kraft in der entgegengesetzten Richtung auf Körper 1 ausübt.

Zu kompliziert?

Dann blasen Sie doch mal einen Luftballon auf und lassen ihn los. Er rast wild durch die Luft! Der gespannte Luftballon übt eine Kraft auf die darin befindliche Luft aus. Wenn Sie loslassen, entweicht die Luft und der Ballon erfährt eine Kraft in die entgegengesetzte Richtung.

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