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Welche Werte sind wichtig für mein Kind?

Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Welche Werte sind wichtig für mein Kind?

Welche Werte bestimmen unser Leben? Und welche Werte sollte ich meinem Kind mit auf den Weg geben? Unsere schnelllebige Gesellschaft hinterfragt traditionelle Werte und sucht nach neuen Orientierungspunkten. Wir zeigen Ihnen die 11 wichtigsten Werte und sagen, warum sie so erstrebenswert sind.

Werte machen glücklich

Forscher haben herausgefunden, dass Kinder glücklicher sind, wenn sie in einer Familie groß werden, die Werte befolgt. Diese Kinder bewältigen Probleme und Misserfolge leichter und haben eine positivere Einstellung zum Leben. Zudem ist unsere heutige Gesellschaft kaum mehr an Traditionen gebunden. Umso wichtiger ist es, Kindern Werte vorzuleben. Denn Werteerziehung bedeutet vor allem, Kindern eine Orientierung anzubieten und sie auf dem Weg in die Gesellschaft zu begleiten.

Werte leben

Es gibt keinen Anhalt dafür, dass bestimmte Werte erstrebenswerter sind, als andere. Es sei wichtig, dass Erwachsene in der Familie überhaupt Wertvorstellungen besäßen, sind sich Experten einig. Eltern fungieren als Vorbild und legen den Grundstein für ein ausgeprägtes Wertebewusstsein des Kindes. Leben Sie Ihrem Kind diejenigen Werte vor, die Sie vermitteln möchten. Taten zählen hier mehr als Worte. Gehen Sie respektvoll miteinander um und bleiben Sie auch in Konfliktsituationen fair.

Werte entwickeln

Die moralische Entwicklung Ihres Kindes zu einem verantwortungsbewussten Erwachsenen ist ein langer Prozess, der sich über mehrere Stufen erstreckt und den Sie aufmerksam begleiten sollten. Werte wie Fairness, Respekt oder Mitgefühl erlernt Ihr Kind erst, sobald es ein ausgeprägtes Gewissen entwickelt. Diesen Prozess unterstützen Eltern am besten, indem sie die Fähigkeit ihres Kindes stärken, sich in andere hineinzuversetzen. Einfühlsame Kinder handeln so, dass sie keinem anderen absichtlich schaden.

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Werte pflegen

Zu Beginn der Pubertät ist die Wertevermittlung durch die Familie meist abgeschlossen. Danach sieht sich Ihr Kind mit neuen Werten im Freundeskreis, dem Sportverein oder dem Internet konfrontiert. In dieser Phase sollten Sie beobachten, was Ihr Kind erlebt, und sowohl Situationen als auch neue Werte diskutieren. Zeigen Sie Interesse für neue Freunde, Internetaktivitäten, Fernsehsendungen oder Computerspiele und reden Sie mit Ihrem Kind über die Inhalte.

Welche Werte sind wichtig?

Eltern wollen mit der Erziehung ihres Kindes die Basis für ein glückliches Leben in der Gemeinschaft legen. Sie sind auf der Suche nach einem Regelwerk, das Orientierung für ein friedvolles Zusammenleben anbietet. Die zehn wichtigsten Regeln hat Moses am Berg Sinai von Gott empfangen. Heute sind sie häufig in Vergessenheit geraten, obwohl sie nicht nur für Christen, sondern über kulturelle Grenzen hinweg das Fundament für ein gemeinschaftliches Zusammenleben bilden. Eine Rückbesinnung auf die Zehn Gebote ist daher aktueller denn je.

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Inspiriert davon haben wir eine Liste mit Werten zusammengestellt, die wir für erstrebenswert halten:

1. Respekt vor Anderen und sich selbst

Respekt ist ein Zeichen von Anerkennung. Traditionell haben wir Respekt gegenüber Anderen, vor Älteren und Eltern, aber auch vor uns selbst. Respekt kann sich in vielen Facetten äußern, zum Beispiel in Achtsamkeit, Pünktlichkeit, Höflichkeit und Verständnis.

2. Ehrlichkeit

Ehrlich zu sein, fällt Kindern manchmal schwer. Häufig haben sie Angst, für einen Fehler oder ihre Meinung bestraft zu werden. Versichern Sie Ihrem Kind, dass Fehler menschlich sind und Ehrlichkeit ein Zeichen von Größe ist. Ehrlichkeit schließt auch Aufrichtigkeit und Respekt für das Gegenüber ein.

3. Fairness

Fairness zeigt sich nicht nur im sportlichen Wettkampf. Fair sein bedeutet, Andere gerecht zu behandeln und manchmal die eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen. So zeigt sich Fairness auch im aufrichtigen Umgang miteinander.

4. Treue

Wer treu ist, zeigt Respekt und Verständnis für den Anderen und ist bereit, auch schwierige Zeiten gemeinsam zu bewältigen. Treue stiftet das Gefühl von Sicherheit und ist die beste Basis, um Vertrauen aufzubauen.

5. Verantwortungsbewusstsein

Kinder lernen erst mit der Zeit, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Wer die Folgen seiner Taten absehen kann und diese berücksichtigt, handelt verantwortungsbewusst. Dabei stehen nicht immer die eigenen Bedürfnisse im Vordergrund, denn verantwortungsvoll handeln bedeutet auch, sich zuverlässig für andere einzusetzen.

6. Mitgefühl

Mitgefühl ist ein Merkmal unserer Menschlichkeit und die Grundlage vieler Werte. Wer mit Anderen fühlt, entwickelt Verantwortungsbewusstsein, Respekt und handelt gerecht. Üben Sie deshalb mit Ihrem Kind, sich in die Lage anderer zu versetzen. Wer versucht, die Situation Anderer nachzuempfinden, löst den Fokus von sich selbst und zeigt Verständnis für den Anderen.

7. Toleranz

Tolerant zu sein bedeutet, Andere zu akzeptieren. Egal welche Meinung, welches Aussehen, welcher Glaube – alle Menschen sind gleich. Wir alle verdienen einen menschenwürdigen Umgang und die Freiheit, wir selbst sein zu dürfen.

8. Friedfertigkeit

Unter Friedfertigkeit versteht man die Fähigkeit, Frieden zu schließen und den ersten Schritt zur Versöhnung zu machen. Fehler einzugestehen und Fehler zu vergeben, ist ein Zeichen der Nächstenliebe.

9. Freundschaft

In der Freundschaft begegnet man vielen Werten wie Loyalität oder Verständnis. Wer Freundschaften pflegt, lernt Andere und sich selbst besser kennen und entwickelt sich weiter.

10. Solidarität

Setzen Sie auf Zusammenhalt! Solidarität gilt als Grundprinzip menschlichen Zusammenlebens. Sie steht für die Verbundenheit Gleichgesinnter und den Einsatz für gemeinsame Werte

11. Dankbarkeit

Dankbarkeit schärft die Sinne, genügsam zu sein und sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Dankbar sein bedeutet, sich bewusst machen, was man hat und auch schwere Zeiten demütig anzunehmen.

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