Zwischenzeugnis: So reagieren Sie richtig!
Das Zwischenzeugnis zeigt, wo Ihr Kind in der Schule steht. Egal, ob es nur Einser mit nach Hause bringt oder seine Schulleistungen ausbaufähig sind: Wir geben Tipps, wie Sie richtig reagieren.
Die oberste Regel lautet: Das Zwischenzeugnis ist eine Zwischenbilanz. Auch schlechte Noten sind kein Grund zur Panik! Nutzen Sie es lieber zur Bestandsaufnahme: Wo hat Ihr Kind Defizite? Was kann es besonders gut? Wie können Sie Ihr Kind unterstützen? Sprechen Sie mit Ihrem Kind über sein Zeugnis, ohne ihm Vorwürfe zu machen. Fragen Sie nach, wie es zu seinen Noten steht. So fühlt es sich ernst genommen und verstanden. Je nachdem, welche Noten Ihr Kind nach Hause bringt, haben wir außerdem diese Tipps:
Sehr gute Noten
So schafft Ihr Kind das Klassenziel!
Was tun, wenn das Klassenziel gefährdet ist?
Tipps von der Schulpsychologin
Mit anderen Eltern austauschen
- Nehmen Sie das hervorragende Zwischenzeugnis nicht für selbstverständlich! Spitzennoten kriegt nur, wer sich besonders anstrengt. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie das wissen.
- Gönnen Sie Ihrem Kind das Gefühl, stolz auf sich zu sein.
- Achten Sie dennoch darauf, dass es sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht.
Mittelmäßige Noten
- Finden Sie heraus: Strengt Ihr Kind sich an oder ist es eher unmotiviert?
- Wenn Ihr Kind es besser könnte, liegen die Gründe für seine Leistung wahrscheinlich im außerschulischen Bereich. Dann wird es Zeit für ein vertrauensvolles Gespräch zwischen Ihnen.
- Klären Sie mögliche Krisenherde: Fühlt Ihr Kind sich nicht ausreichend von Ihnen unterstützt? Stimmt etwas im Freundeskreis nicht?
- Wenn Ihr Kind eher "faul" ist, bleiben Sie gelassen, auch wenn es schwer fällt. Versuchen Sie, zu motivieren statt zu schimpfen. Und trösten Sie sich mit der Tatsache, dass sich Defizite mit der richtigen Lerntechnik schnell aufholen lassen.
Schlechte Noten
- Vermeiden Sie Vorwürfe. Auch Ihr Kind leidet unter den schlechten Noten!
- Suchen Sie ehrlich und selbstkritisch nach den Ursachen.
- Aufmunterung tut Ihnen beiden gut. Bei Bedarf hilft Schülern und Eltern die kostenlose Nummer gegen Kummer. Auch der Austausch mit anderen Eltern ist oft befreiend, zum Beispiel im Schule-und-Familie-Forum.
- Lassen Sie Ihrem Kind Zeit für seine Hobbys! Auch wenn dabei Übungszeit draufgeht, brauchen gerade schwache Schüler positive Erfahrungen außerhalb des Unterrichts für Ihr Selbstwertgefühl.
- Es gibt Hoffnung: Etwa die Hälfte aller Schüler, die im Zwischenzeugnis versetzungsgefährdet sind, kann das Ruder noch herumreißen! Glauben Sie an den Erfolg Ihres Kindes und unterstützen Sie es, wo Sie können.
Nutzen Sie jetzt unsere Checkliste um herauszufinden, ob Sie auf die Familienwanderung ausreichend vorbereitet sind.
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