: Mein Kind ist unpünktlich! Was tun?

Mein Kind ist unpünktlich! Was tun?

Es ist jeden Morgen dasselbe: Sie sind pünktlich aufgestanden, haben die Kinder rechtzeitig geweckt. Und trotzdem rennt Ihr Nachwuchs erst mit dem Schulgong ins Klassenzimmer. Die Hektik am Morgen lässt sich nicht ganz vermeiden, aber eine gute Vorbereitung kann helfen.

  1. Ran an die Klamotten.
    Die Socken passen zusammen, die Lieblingshose liegt bereit und das spannende Buch, in dem die Kleine so gerne "noch schnell" schmökert, liegt außer Sichtweite. Die "was soll ich heute anziehen?"-Frage ist damit erledigt!"

  2. Stolperfallen entfernen.
    In Ihrem Flur lauern jeden Morgen fiese Stolperfallen? Weg damit! Stellen Sie die Schuhe dorthin, wo Sie keinen stören und packen Sie am besten schon am Vorabend Turnzeug oder Wanderrucksack zusammen.

  3. Sieger trödeln nicht.
    Ihr Nachwuchs kommt nicht in die Gänge? Machen Sie aus der Not eine Tugend und veranstalten Sie einen Wettkampf: Wie schnell kannst Du Dich anziehen? Bist Du schneller als gestern?

  4. Die Zeit einteilen.
    Extreme Trödler werden oft von allem und jedem abgelenkt. Manchen hilft es, die Zeit in Häppchen einzuteilen und für jede Aufgabe den Wecker zu stellen: 15 Minuten für das Waschen und Anziehen, 15 Minuten für das Frühstück, fünf Minuten zum Zähneputzen - so werden die Aufgaben am Morgen in übersichtliche Zeitfenster gepackt.

  5. Ausnahmen sind keine Regeln.
    Verschlafen, platter Reifen, Bus verpasst? Steht eine Klassenarbeit an, sollte man den Nachwuchs schnell im Auto zur Schule bringen. Häufen sich diese "Ausnahmen", liegt der Verdacht nahe, dass Ihr Kind Ihren Fahrservice sehr schätzt und ausnützt. Dann stehen Konsequenzen an. 

  6. Das hat Konsequenzen.
    Einen Großteil der gemeinsamen Zeit verbringen Sie mit Warten, weil eines der Kinder sich verspätet? Stellen Sie klare Regeln in punkto Pünktlichkeit auf - und halten Sie sich selbst daran. Wenn jemand zu spät kommt, hat das Konsequenzen, die sie vorher gemeinsam festgelegt haben. 

  7. Zeitpuffer einplanen.
    Sucht Ihr Kind jeden Morgen ein anderes Kleidungsstück oder Schulheft? Entzerren Sie die Situation, indem Sie Zeit für Unvorhergesehenes einplanen. 

  8. Neuralgische Punkte vorbereiten: Das Bad.
    Die Zahnpasta will nicht aus der Tube, der Lieblingshaargummi ist verschwunden und das Toilettenpapier alle? Bereiten Sie sich auf den morgendlichen Wahnsinn vor, in dem Sie am Vorabend die Vollständigkeit der Toilettenartikel überprüfen.

  9. Ständige Ermahnungen helfen nicht.
    Mahnen Sie Ihr Kind nicht ständig zur Eile an. Manche Kinder fühlen sich dadurch überfordert, bei anderen erzeugen Sie nur Widerstand und keines wird dadurch schneller.

  10. Bleiben Sie ruhig.
    Egal, wie wichtig Ihr Arbeitsmeeting um 8.30 Uhr ist: Bleiben Sie ruhig. Stress und Hektik übertragen sich auf Ihr Kind, erzeugen Druck und verschärfen die Situation noch.

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Solange der Spickzettel zu Hause bleibt, ist er eine tolle Lernhilfe und kann zum Schulerfolg führen. Mit unseren Tipps erlernt Ihr Kind den Lernstoff schneller.

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