Was bringt Sport meinem Kind?
Eine Stunde lang sollten sich Kinder am Tag bewegen? Für viele Eltern ist das eine echte, planerische Herausforderung. Das unbeaufsichtigte Herumtollen in der Nachbarschaft ist oft zu gefährlich. Darum wird der Nachwuchs bei mindestens einem Sportverein angemeldet. Doch welche Sportart passt zu meinem Kind? Und verbessert Mannschaftssport wirklich das Sozialverhalten?
Hier finden Sie zehn Antworten:
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Hauptsache Sport
Sie wollen das Beste für Ihr Kind, aber Ihr Sprössling findet Kinderyoga blöd? Nehmen Sie auf die Wünsche und Neigungen Ihres Nachwuchses Rücksicht. In erster Linie kommt es darauf an, überhaupt Sport zu treiben ? und dann erst auf die Sportart. Besucht der Nachwuchs einen Kurs gegen seinen Willen, lässt die Motivation schnell nach.
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Erfolg motiviert
Achten Sie bei der Wahl der Sportart vor allem darauf, welche Bewegungen Ihrem Kind leicht fallen und Spaß machen. Etwas Talent sollte schon vorhanden sein, um Frustrationen zu vermeiden.
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Lerneffekt fürs (Schul-)Leben
"Ich muss üben, um besser zu werden" ist eine Erkenntnis, die in fast allen Lebenslagen weiterhilft. Wenn Ihr Kind zudem merkt, dass es Fehler machen darf und daraus lernen kann, wird es auch im Unterricht länger am Ball bleiben.
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Sport fördert die soziale Intelligenz
Es stimmt: Kinder können bei der Entwicklung sozialer Kompetenz von Mannschaftssportarten profitieren. Aber auch Einzelsportler verbringen viel Zeit mit dem Training im Team und lernen so ebenfalls, Rücksicht auf Mitspieler zu nehmen.
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Die Ehrgeiz-Falle
Der kleine Paul von nebenan spielt wesentlich besser Fußball als Ihr Spross?
Vergleichen Sie die sportlichen Leistungen Ihres Kindes nicht mit denen anderer Kinder, sondern messen Sie seine Fortschritte immer nur an seinen eigenen Leistungen!
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Mehr Konzentration, weniger Stress, bessere Laune
Bewegung verbessert die Durchblutung des Gehirns und damit die Konzentrationsfähigkeit. Bewegung baut Stresshormone ab und produziert körpereigene Glücksstoffe. Und Bewegung hilft, Übergewicht bei Heranwachsenden zu vermeiden.
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Prüfungsangst überwinden
Auf die Plätze, fertig, los! Sportler müssen vor dem Start Ruhe bewahren. Wettkampferprobten Schülern fällt es darum oft leichter, Gelerntes trotz Nervenflattern (beispielsweise in Prüfungen) abzurufen.
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Selbstbewusstsein stärken
Sportarten wie Judo, Karate, Reiten und Voltigieren stärken das Ego. Auch beim Geräteturnen oder Trampolinspringen gewinnen schüchterne Jungen und Mädchen mehr Selbstvertrauen.
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Nicht zu früh festlegen, sondern ausprobieren
Ermutigen Sie Ihr Kind, unterschiedliche Sportarten auszuprobieren. So kann es selbst herausfinden, was ihm am meisten Spaß macht. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Knochen, Muskeln und Sehnen nicht einseitig belastet werden. Erst ab einem Alter von 12 bis 13 Jahren sollten sich Kinder auf einen bestimmten Sport konzentrieren.
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Bleiben Sie in Bewegung.
Ob Ihr Kind sich später zum Sportfan oder zum Bewegungsmuffel entwickelt, entscheidet sich schon früh. Deshalb lohnt es sich, schon Kindergartenkinder zum Turnen zu begleiten und in Bewegung in den Alltag mit einzubauen.
Süßigkeiten oder Sammelbilder – schnell ist das Taschengeld weg. Und dann sollen Mama und Papa aushelfen. So bringen Sie Ihrem Kind den Umgang mit Geld bei.
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