Wie bringe ich meinem Kind Tischmanieren bei?
Ein Restaurantbesuch mit Kindern kann schnell zur Zerreißprobe für die Nerven der Eltern werden. Gut beraten ist, wer schon zuhause die Tischmanieren übt. Nur: Wie viel kann und sollte man seinen Kindern zumuten?
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Tischmanieren sind keine Spaßbremse.
Stellen Sie von Anfang an klar, dass es Ihnen nicht darum geht, dass alle steif und stumm um den Tisch sitzen. Im Gegenteil: Wenn keiner in der Nase bohrt und die Hände sauber bleiben, fühlen sich alle wohl.
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Der Ton macht die Musik - auch beim Essen.
Aus schmatzenden Kindern werden schmatzende Erwachsene - keine schöne Geräuschkulisse für ein gemeinsames Essen. Darum macht es durchaus Sinn, seinen Kindern beizubringen, beim Kauen den Mund geschlossen zu halten und nicht zu schmatzen oder zu schlürfen.
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Klappern statt kleckern:
Der Gebrauch von Messer von Gabel senkt langfristig das Risiko von Essensflecken auf der Tischdecke. Bis das klappt, müssen die Erwachsenen viel Geduld aufbringen und sollten es auch tun. Wenn einmal etwas danebengeht, ist das schließlich keine Katastrophe.
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Gute Haltung
Ein kerzengerader Rücken und sittsam übereinander geschlagene Beine sind nun wirklich übertrieben. Eine einigermaßen gerade Haltung vor und nicht auf dem Arm gestützt neben dem Teller macht aber durchaus Sinn. Fortgeschrittene bemühen sich, das Essen zum Mund und nicht umgekehrt zu führen.
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Zuhause pfui, außen hui
Wer zuhause alles durchgehen lässt, braucht sich nicht wundern, wenn der Besuch im Restaurant zur Katastrophe wird. Bleiben Sie konsequent und verlangen sie auswärts nicht mehr von Ihren Kindern als am heimischen Esstisch. Wenn Sie wissen, dass es beim Essen ein, zwei Probleme gibt: Spielzeug mitnehmen und den Aufenthalt so kurz wie möglich gestalten.
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Keine Regeln ohne Ausnahme.
Trotz alle Konsequenz: Belohnung muss sein. Pommes Frites oder die Pizza dürfen nach Ansage der Eltern auch mal mit der Hand gegessen werden. Auch ein Stück Gurke mit der Hand von Nachbars Teller zu stibitzen ist nicht schlimm wenn der das vorher erlaubt hat.
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Sitzenbleiben, bis der Teller leer ist.
Das bitte nicht. Erlauben Sie Ihrem Kind aufzuhören, wenn es satt ist. Allerdings sollte es sich mit dem Aufstehen gedulden, bis alle anderen ihre Mahlzeit beendet haben.
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Essen, was auf dem Teller kommt.
Niemand muss alles mögen. Darum ist es ganz normal, wenn Kinder einige Dinge ablehnen. Eine gute Lösung ist ein Korb mit Brot auf dem Tisch, an dem sich das Kind satt essen kann.
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Nicht diskutieren
Das Kind muss nicht alles mögen, aber es muss akzeptieren, dass Sie bestimmen, was auf den Tisch kommt. Verweigert Ihr Kind das Essen, bieten Sie ihm zum Sattwerden Brot an. Wenn gar nichts geht, beenden Sie die Mahlzeit freundlich. Versuchen Sie dabei, Vorwürfe oder enttäuschte Kommentare wegzulassen.
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Zeitlos gültig.
Und zu guter Letzt: Händewaschen vor dem Essen nicht vergessen.
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