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Alt 22.11.2007, 11:24   #1
jodatz
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Registriert seit: 04.05.2007 Ort: Hamburg
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jodatz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Kind in Wohnung verhungert!!!!
Hallo,
als ich das las war ich wirklich entsetzt und traurig und wütend.
Es kann doch nicht sein, dass Kinder in unserer Gesellschaft verhungern und keiner will es bemerken.
Laufen denn alle nur noch mit Scheuklappen rum; interessiert sich jeder nur noch für seine eigenen Probleme?
Sorry, dass musste ich mal loswerden

Hier Berichte
Mädchen in Wohnung der Eltern verhungert

Fünfjährige verwahrlost und verhungert - Nachrichten Vermischtes - WELT ONLINE
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Alt 22.11.2007, 15:02   #2
Marita
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Registriert seit: 27.06.2007 Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 64.047
Marita befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Auch ich bin erschüttert wenn ich sowas höre!

Vorhin sagten sie das das Jugendamt dran war -
noch bis vor 14 Tagen und sie hätten nichts bemerkt!

Das gibts doch nicht?

Zudem muss das Kind doch in einem Kindergarten gewesen
sein?
Hat da auch niemand was gesehen?
Keiner im Haus hat was gesehen?

Ich kann es nicht glauben und hab jetzt beim Schreiben
Tränen in den Augen!

Ein kleiner Mensch muss so grausam sterben!


Ich gedenke hiermit in Stiller Trauer dem armen Wurm!
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LG Marita

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Alt 22.11.2007, 15:39   #3
chrissyf.71
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Beiträge: 9.554
chrissyf.71 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hallo!

Ja, wenn ich sowas höre, bin ich auch immer entsetzt! Ich frag mich dann auch immer, wo Freunde, Familie und Nachbarn waren. Haben die ncihts bemerkt?

Und Marita, leider besteht bei uns keine Kindergartenpflicht, so dass es sogar möglich war, dass das Kind nicht den KiGa besucht hatte. Wäre sie bereits ein Schulkind gewesen, so wäre es vielleicht aufgefallen.

Aber mal zum Jugendamt zurück zukommen. Die Jugendämter, ist meine Erfahrung, gehen auch nicht jeder Anzeige nach. Ich muß ja gestehen, und ja, ich bin stolz darauf, dass ich meine Schwester einmal beim Jugendamt wegen Kindesmißhandlung angezeigt hatte. Meine Schwester bekam keinen Besuch vom Jugendamt. Und die Anschuldigungen waren in meinen Augen schon recht heftig (Kind zum Essen am Stuhl festgebunden, mit dem Löffel geschlagen, weil das Kind einen Nachschlag wollte). 1/2 Jahr später wurde ihr aber durch einen dummen Zufall dann letztendlich doch das Sorgerecht entzogen. Mein Neffe war damals 4 1/2, sprich vor fast 15 Jahren.
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die sich selten ereignen, als vielmehr aus kleinen glücklichen

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Alt 22.11.2007, 17:38   #4
Marita
Spezialist
 



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Registriert seit: 27.06.2007 Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 64.047
Marita befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
@Chris
stimmt daran dachte ich nicht das keine Kindergartenpflicht
besteht!
Für mich ist es halt selbstverständlich das jedes Kind
dahin geht!
Ich würde auf jeden Fall eine befürworten!
Nicht nur um Missstände aufzudecken -
sondern es ist gut für Kinder!

Ich selbst habe keinen besucht -
warum auch immer!

Aber ich finde es wäre besser gewesen wenn ich die
Möglichkeit gehabt hätte!
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LG Marita

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Alt 22.11.2007, 17:49   #5
chrissyf.71
Spezialist
 



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Beiträge: 9.554
chrissyf.71 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Habt ihr heute schon in den Nachrichten gehört, die kleine Maus wog gerade mal 7 1/2 Kilo! Mensch, soviel haben meine Zwei mit etwa 1/2 Jahr gewogen.

Und wieso ist dem Jugendamtsmitarbeiter das nicht aufgefallen? Ich sehe doch, ob ein Kind nur schlank ist, oder ob es schon ausgemergelt ist.
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Alt 22.11.2007, 21:03   #6
alusru
Spezialist
 



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Registriert seit: 30.06.2007
Beiträge: 23.505
alusru befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ja, es ist schon merkwürdig, dass dieses geringe Gewicht für eine 5-jährige nicht auffiel.

Es ist wirklich erschreckend wie sowas passieren kann, und es sind schon einige Fälle bekannt geworden.
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Alt 23.11.2007, 08:11   #7
Gingha
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Registriert seit: 13.11.2007
Beiträge: 1.622
Gingha befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Mir fehlen die Worte, wenn ich so etwas in den Nachrichten höre. Warum geben Menschen ihr Kind nicht in eine Pflegestelle, wenn sie nicht fähig sind es zu versorgen und zu erziehen.

Die Mitarbeiter des Jugendamtes haben ja wohl total versagt.
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Alt 23.11.2007, 08:39   #8
junastern
Spezialist
 



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Registriert seit: 12.11.2007 Ort: Bayern
Beiträge: 30.376
junastern befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich bin einfach wütend und sprachlos, dass so etwas bei uns vorkommen kann.
Als Nachbar fällt mir doch auf, wenn ich tagelang das Kind nicht sehe oder der Zustand des Kindes. Die kleinen Würmer können doch allerwenigsten etwas für ihre Situation. Wie Gingha sagte, warum suche ich keine Hilfe oder gebe es zu Pflegeeltern, wenn ich das Kind nicht will. Manche wären froh, wenn sie Kinder kriegen könnten und andere lassen es qualvoll zu Grunde gehen.
Ich verstehe so etwas nicht.
Wenn es mir an finanziellen Mitteln mangelt, gehen doch die Kinder vor und ich selbst stehe zurück. Furchtbar, mehr kann man nicht sagen!
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LG juna


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Man denkt, man kann nicht genug davon haben, aber letztendlich sind es immer die gleichen, mit denen man sich wohl fühlt.


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Alt 23.11.2007, 08:43   #9
jodatz
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jodatz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Habe heute gehört, dass Nachbarn angeblich nicht mal gewußt haben wollen, dass dort ein Kind lebt.
Oh wie schrecklich, der arme Wurm
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Jodatz





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Alt 23.11.2007, 12:19   #10
Biene
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Registriert seit: 30.06.2007 Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 4.183
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Ich finde es ganz furchtbar, was noch immer unter den Augen aller in unserem Land passiert. Habe gerade in den Nachrichten gesehen, das die ihre Hunde wohl gut ernährt haben. Es ist mir unbegreiflich wie Eltern ihre Kinder so behandeln, aber noch unbegreiflicher ist es, dass niemand etwas davon mitbekommt. Was muss dieses arme kleine Mädchen gelitten haben. Warum bekommen solche Leute überhaupt Kinder?
Biene!
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Alt 23.11.2007, 17:01   #11
Marita
Spezialist
 



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Registriert seit: 27.06.2007 Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 64.047
Marita befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Heute sagten sie das die Tiere besser behandelt wurden
als das Kind!
Beim Abführen sagte der Vater noch - kümmert
Euch um die Tiere!

Da fehlen mir echt die Worte!

Es wog nur noch 7 Kilo statt 20!
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LG Marita

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Alt 23.11.2007, 18:07   #12
susanne13
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Registriert seit: 04.05.2007 Ort: NRW
Beiträge: 4.085
susanne13 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo,

ich habe diesen Bericht auch mit Schrecken gelesen.Mir läuft jetzt noch eine Gänsehaut über den Rücken.

Warum die Nachbarschaft nichts mitbekommen hat?Selbst bei uns,die wir nur 5 Mietparteien sind,laufen uns manchmal wochenlang nicht über den Weg und manchmal trifft man sich an einem Tag gleich dreimal.Und heutzutage interessieren sich Viele eh nur noch für sich selber und nicht dafür,wie es dem Nachbarn geht.

Was die Kindergartenpflich anbelangt,denke ich,das es nicht so einfach ist,sie einzuführen.Dann müßten sie den Kindergartenbesuch genauso Beitragsfrei machen wie den Schulbesuch.Denn es können sich nicht alle Eltern den Kindergartenbeitrag leisten un darum besuchen auch manche Kinder keinen Kindergarten.

Frau von der Leyen ist ja dafür,das eine U-Untersuchungspflicht eingeführt wird,und das finde ich,wäre schon mal ein Anfang.Meine Schwägerin selbst hat nur die ersten Untersuchungen mit ihren beiden jüngsten Kindern wahrgenommen und das finde ich schlimm.

Die Jugendämter haben so viel zu tun,sie wissen eh schon nicht wie sie die Arbeit schaffen sollen.Auf einen Sachbearbeiter kommen 150 Fälle und das ist eine ganze Menge.
Und deswegen ist es ja das traurige,das dies sicher kein Einzelfall bleiben wird.

Lg Susanne
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Alt 23.11.2007, 19:54   #13
chrissyf.71
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Hallo Susanne!

Da ist das Saarland bisher Vorreiter. Wir haben seit etwa 1/2 bis 3/4 Jahr verpflichtende U-Untersuchungen. Die Eltern werden einige Wochen ehe die U-Untersuchung stattfinden soll, vom Gesundheitsamt angeschrieben. Danach ist die Kinderärzte verpflichtet, dem Gesundheitsamt mitzuteilen, dass das Kind XYZ an der U6 teilgenommen hat oder halt nicht teilgenommen hat. Wenn das Kind nicht teilgenommen hat, werden die Eltern nochmals angeschrieben, dann mit Termin zur U6 beim Gesundheitsamt. Wird dieser Termin verstreichen lassen, steht das Jugendamt vor der Tür. Im letzten Zeitungsbericht diesbezüglich stand, dass etwa 1/3 der Kinder den Termin beim Kinderarzt zur U5 (galt damals als Beispiel) nicht wahrgenommen hätten und nun halt vom Gesundheitsamt nen Termin bekommen würden.
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chrissyf.71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2007, 20:28   #14
jodatz
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jodatz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Ein Problem gibt es aber bei den U-Untersuchungen.
Sie finden nicht jährlich statt - eigentlich sollte man mit seinem Kind mind.2x im Jahr zur " Vorsorgeuntersuchung " gehen, wie beim Zahnarzt !
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Jodatz





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jodatz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.11.2007, 20:39   #15
chrissyf.71
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Das stimmt Jodatz, ab dem zweiten Lebensjahr sind die Vorsorgeuntersuchungen einfach zu selten. Wenigstens einmal im Jahr sollten Vorsorgeuntersuchungen stattfinden.
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