27.06.2007, 08:14
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#1
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Aufstrebendes Mitglied
Registriert seit: 27.06.2007
Beiträge: 11
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KiTa?
Hey Leute!
Bin am hin und her überlegen, ob ich meinen Knubbel jetzt schon in die KiTa bringen soll?! Bin noch am Studieren und hätte an der Uni die Möglichkeit ihn unterzubringen. Aber er ist doch erst ein halbes Jahr! Hab irgendwie ein schlechtes Gewissen. Will mich ja auch kümmern! Komm mir beim Gedanken daran schon vor wie eine Rabenmutter!
Wie war/ ist das denn bei euch abgelaufen?
Grüße,
Toni
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27.06.2007, 08:24
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#2
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Spezialist
Registriert seit: 04.05.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 27.609
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Hallo Toni,
willkommen !
Ich kann nur von uns sprechen. Beide Kinder sind erst mit 3 Jahren in die Kita gekommen.
Das für 4 -5 Stunden am Tag. Danach waren sie auch echt geplättet.
In unserem letzten Kita Jahr wurden auch kleinere aufgenommen, die taten mir echt leid.
Ich hab mir immer vorgestellt, den ganzen Tag nur Trubel, auch wenn die kleinen natürlich noch Mittagsschlaf machen konnten.
Ich würde immer wieder so entscheiden. Vorallem sind ja die ersten Jahre so toll, jeden Tag lernen die Kinder was dazu.
Letztlich liegt diese Entscheidung aber bei jedem selbst, einige haben gar nicht die Wahlmöglichkeit , zu sagen, ich bleibe so lange zu Hause.
Ich halte aber eine Kita-Betreuung dann jedoch für sinnvoller, als an 5 Tagen in der Woche von womöglich 5 verschiedenen Menschen ( Verwandte ) betreut zu werden.
Ich weiß, das half jetzt nicht wirklich weiter, aber mit seinem Gewissen muss letztlich jeder alleine klar kommen.
Gruß
Jodatz
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27.06.2007, 09:27
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#3
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Profi
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 184
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Tagesmutter?
Hallo Toni,
kannst Du nicht auch nach einer Tagesmutter umschauen. Da hat es das Kind fast wie zuhause und Du kannst ganz individuell Uhrzeiten zum Bringen und Abholen ausmachen.
Ist das Kleine mal krank, geht es auch besser.
Ich weiß allerdings nicht ob die Kosten höher sind.
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27.06.2007, 11:47
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#4
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Super-Moderator
Registriert seit: 20.06.2007
Ort: Büchenbach
Beiträge: 148
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hallo toni,
ich habe meine tochter mit 2 1/2 jahren in die kita gebracht und sie hat am anfang schon probleme gehabt das sie 4-5 stunden dort bleiben sollte. es ist von kind zu kind verschieden und nur die eltern können das entscheiden, ab wann man die kita nutzt.
in unserer kita gruppe sind natürlich auch kleine kinder die auch erst ein halbes jahr gewesen sind alssie in die kita kamen. am anfang war es sehr stressig sowohl für die kinder als auch für die erzieherinnen, aber mittlerweile haben sich die zwei kleinen so gut entwickelt, das man denke ich nur die richtige institution wählen muss und alles läuft.
schade ist nur, das man sehr viel verpasst von der entwicklung, das haben diese beiden mütter jedenfalls gesagt. aber manchmal bleibt einem eben nichts anderes übrig.
aber ich finde ne rabenmutter ist man deswegen nicht. jeder muss selber wissen was er macht und ich würde mir da auch von niemanden ein schlechtes gewissen einreden lassen.
das wird schon
liebe grüße
kicki
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28.06.2007, 12:29
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#5
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Spezialist
Registriert seit: 15.06.2007
Beiträge: 957
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Hallo Toni, unsere Kinder sind inzwischen 4 und 6 Jahre alt. Unsere 6-jährige hatten wir damals mit 2 1/4 Jahren im Kiga angemeldet. 1/4 Jahr lang hat sie jeden morgen herzzereißend geweint, so daß ich sie für ein halbes Jahr nochmal aus dem Kindergarten herausgenommen habe. Mit 3 Jahren hat es dann in einem Kindergarten super geklappt. Unser Kleiner ist dann auch mit 3 Jahren in den gleichen Kiga gekommen und ging auch problemlos. Aber jedes Kind ist anders. Frag doch einfach mal bei Eurer KiTa nach, oft können die Eltern am Anfang dabeibleiben oder das Kind mal für 1-2 Stunden hineingeben. Dann siehst Du ja ob es klappt oder ob Euer Kleines noch ein bißchen mehr Zeit braucht. Wenn Du studierst wirst Du die Zeit ja auch zum Lernen brauchen denke ich oder hast Du noch jemanden der dann auf die Kleine aufpaßt?
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Jeder Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!
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28.06.2007, 14:04
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#6
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Neuling
Registriert seit: 26.06.2007
Beiträge: 4
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hallo ihr lieben,
ich find es toll,liebe toni,dass du noch studierst und deinen weg gehst obwohl du schon ein kind hast.und ein kind zu haben mit allem drum und dran,nimmt einen ja schon ordentlich in anspruch!
ich verstehe,dass du dich ein bißchen in der zwickmühle fühlst,finde aber du solltest es auf jeden mal ausprobieren mit der uni-betreuung.vielleicht klappts ja ganz gut und dann kannst du ja auch zwischendurch mal nach ihm sehen,oder?du wirst ja nicht nonstop in der uni oder am lernen sein,oder?
mach dir wegen den sprüchen z.b.rabenmutter usw. keinen kopf!solche leute habens einfach nötig und nix anders zu tun!solange du dich um dein kind kümmerst und alles so klappt...
liebe grüße,
gabriela
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29.06.2007, 13:13
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#7
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Spezialist
Registriert seit: 28.05.2007
Beiträge: 6.398
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hallo toni,
ich schliesse mich da gabrieles meinung an.
probiern geht ueber studieren,oder so?
gib dir und deinen kleinem wurm etwas zeit,sich an die situation zu gewoenen.
und wenn es fuer dein muttergefuehl dann noch nicht gut ist stopst du doch damit.du kannst es doch nach ein paar wochen wieder probieren.
und an der uni hast du sicher einen tag 4 stunden den anderen tag 6 stunden usw.
und wie gabriele auch schon schreibt es gibt ja noch die pausen.
kopf hoch,du schafst das
folge deinem bauchgefuehl
l.g. conny
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29.06.2007, 19:13
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#8
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Aufstrebendes Mitglied
Registriert seit: 29.06.2007
Ort: Erzgebirge
Beiträge: 19
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Kann mich meinen Vorgängern nur anschließen.
Meiner kam mit einem Jahr in die KiTa, das wurde aber auch höchste Zeit damals. Er war absolut auf andere Kinder fixiert, vom Spielplatz kam ich nie weg. Dann machten wir drei Wochen lang eine Eingewöhnungszeit (2x Wo/1 Std kleine Gruppe). In der Gruppe waren allerdings auch Kinder von etwa 6 Monaten, ich war auch skeptisch, ob das nicht zu früh wäre. Habe jeden Tag die Kinder mit Bedauern beobachtet musste aber feststellen, dass sich die Kinder - so klein sie waren - gut anpassten. Sie wurden auch so herrlich von den Größeren bemuttelt und bei den Erzieherinnen waren sie sowieso die Lieblinge (muss auch so sein!).
Ich habe es nie bereut meinen Sohn so zeitig in die Kita gegeben zu haben. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt wie ich mich fragte, ob ich ihm zu Hause auch so viel hätte beibringen können. Das selbstständige Essen klappte viel schneller, auch das Waschen vor und nach dem Essen, das Zähne Putzen, Schnürsenkel binden und die vielseitigen Bastelarbeiten (hätte ich niemals in dem Umfang daheim gemacht). Gerade die ganz kleinen wachsen da ganz anders hinein, wenn sie andere Kinder beobachten.
Manchmal habe ich mich schon wie eine Rabenmutter gefühlt aber glaube mir, das schlechte Gewissen ist gut. Schlimm ist, dass viele Eltern ihren Kindern gegenüber kein schlechtes Gewissen haben, die ihre Kinder vernachlässigen oder seelisch oder körperlich misshandeln. Du bist sicher keine Rabenmutter. Liebe Grüße Leandra
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29.06.2007, 19:19
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#9
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Aufstrebendes Mitglied
Registriert seit: 29.06.2007
Ort: Erzgebirge
Beiträge: 19
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Nachtrag:
nicht zu vergessen ist, dass die Kinder nicht früh genug lernen können sich der Gruppe anzupassen, sich weder zum Eigenbrödler noch zum Störenfried zu entwickeln.
* weiterhin werde ich nie vergessen, wie mein Kleiner zum Muttertag zum ersten Mal tanzte und das Entchenlied summte, damals war er gerade 14 Monate. Ich habe geheult wie ein Schlosshund und ich wusste, dass meine schwere Entscheidung mit der KiTa richtig war. Man glaubt gar nicht, wie vielseitig die Entwicklung des Kindes gefördert wird. Leandra
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04.07.2007, 08:19
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#10
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Aufstrebendes Mitglied
Registriert seit: 27.06.2007
Beiträge: 11
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Vielen vielen Dank!
Hey Leute!
Wow! Bin total baff und gerührt, dass ich so viele tolle Antworten bekommen habe! Vielen vielen Dank! Tendiere jetzt mittlerweile auch schon zur KiTa - ihr habt mir sehr geholfen. Vielleicht ergibt sich aber noch eine andere, bessere Möglichkeit - immer optimistisch bleiben :-) Das neue Semester beginnt ja erst im Oktober und bis dahin muss ich mich entschieden haben. Vielen vielen Dank nochmal!
Grüße,
Toni
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