Ergebnis 1 bis 11 von 11
-
14.04.2008, 16:55 #1
Mich würde mal interessieren, wie ihr das macht.
Bei uns spielt sich jeden Mittag das gleiche ab.
Die Kinder kommen nach Hause, werfen die Schultasche hinter und mal erzählen sie was, mal nicht.
Ich begrüße sie erst einmal und spätestens, wenn meine Kinder und ich am Mittagstisch sitzen,
stelle ich die Frage:
"Wie war es heute?" oder "Was gibt es Neues?"
So nach und nach erzählen sie dann.
Mein Sohn sagt erst einmal "Nichts" und wenn ich genauer nachfrage erzählt er.
Vor kurzem habe ich ihn nichts gefragt. Da meinte er, wieso ich ihn heute nicht frage, wo ich doch sonst immer alles wissen will.
Nun meine Frage?
Ist das für die Kinder ein angenehmes Ritual oder nerve ich sie auf Dauer damit?
Wie macht ihr das so, wenn eure Kinder nach Hause kommen?
LG juna
Forenstern
Freundinnen sind wie Schuhe:
Man denkt, man kann nicht genug davon haben, aber letztendlich sind es immer die gleichen, mit denen man sich wohl fühlt.
(Kerstin Gier)
-
14.04.2008, 16:59 #2
Also ich stelle auch immer die gleichen Fragen!
Manchmal sagt sie mittlerweile auch schon alles
was ich wissen will von sich aus!
Und wenn ich es mal vergesse sagt sie
willst Du heute nichts wissen?
Wenn es sie nerven würde ginge sie in ihr Zimmer!
Ich glaub eher das es sie freut das ich mich für
ihren Alltag interessiere!
LG Marita
Queenie!
Marotto!
---------------------------
Es ist normal anders zu sein
( Richard v. Weizsäcker )
-
14.04.2008, 17:01 #3
Hallo junastern!
Bei uns läuft das meistens auch so ab. Wenn man mal nicht fragt, dann fragen sie auch immer, wieso fragst du uns nicht? Also, ich sehe da nichts schlimmes drinne, es interessiert uns ja auch, was so gewesen ist in der Schule.
Wenn mein Sohn zum Beispiel im Moment nicht darüber reden will, lasse ich ihn auch in Ruhe, spätestens abends erzählt er es mir. So ist es auch mit meiner Tochter.
Ich finde es ganz in Ordnung so!!!
LG Iza
Liebe das Leben und das Leben liebt dich
Forenhexe
-
14.04.2008, 18:25 #4
Mein Sohn wenn von der Schule kommt, sitzt er sich hin und liest. Ist ja recht wenn er viel liest, aber es nervt. Wenn ich frage wie es in der Schule war, hört er mir gar nicht zu. Ich frage dann 3 x, dann bekomme ich endlich eine kkurze Antwort, das ist alles. Oft mag ich gar nicht mehr fragen.
-
14.04.2008, 18:51 #5
Hallo!
Ich brauche nicht zu fragen! Aus meiner Tochter sprudelt es meistens schon raus, da hab ich noch gar nicht die Haustür geöffnet.
Wenn Laura mal nichts sagt, ist sie schlecht drauf und hat sich mit einer Freundin gestritten, und dann frage ich am besten gar nicht, sondern lasse sie sich erst mal abdampfen! Wenn sie dann wieder ein bisschen runter gekommen ist erzählt sie mir sowieso alles!
Lieben Gruß, Biene!
Forenbiene
-
15.04.2008, 05:10 #6
Hallo,
ich frage auch immer mittags schon: wie war es in der Schule, ist was gewesen, was hast du an Hausaufgaben auf.
Besonders die letzte Frage nervt meine beiden schon ziemlich .
Manchmal kommen sie echt schon rein und dann : gut - nichts - Mathe, Deutsch
So und nun lass mich erstmal in Ruhe.
Bin auch schon am überlegen, ob ich sie nicht erstmal 15 Minuten ganz Ruhe lassen sollte - aber ich kann einfach nicht anders
Liebe Grüße
Jodatz
______________________
Die Forenchefin
mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann
Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
-
15.04.2008, 06:43 #7
ist bei uns genauso, wie bei den anderen, ich hole ihn von der Schule ab, manchmal erzählt er mir im Auto was alles war und dann ist er wieder so genervt das ich schon am Blick erkennen kann, das es für mich besser ist wenn ich jetzt nichts frage. Abends im Bett erzählt er mir dann alles.
Hausaufgaben spreche ich nicht an die macht er eh sofort nach dem Essen. Die Kidis haben vor einiger Zeit ein Schreiben von der Lehrerin mit bekommen, darin stand das die Schüler bis zu den Pfingstferien für ihre Hausaufgaben selber verantwortlich sind. Selbstständigkeit wird geübt, man solle nicht helfen und auch das anrufen bei einem Klassenkameraden sollten die Kidis vermeiden. Finde das o.k., sicherlich wenn Junior im Bett ist schaue ich mir die Aufgaben an. Ich würde sonst platzen vor Neugierde.
LG Claudia
Das Erschütternde ist nicht das Leiden der Kinder an sich, sondern der Umstand, dass sie unverdient leiden. Wenn wir nicht eine Welt aufbauen können, in der Kinder nicht mehr leiden, können wir wenigstens versuchen, das Maß der Leiden der Kinder zu verringern.Albert Camus (1913 - 1960), französischer Philosoph
-
15.04.2008, 08:15 #8
Hallo Juna!
Ich glaube, es ist ein schönes Ritual, bei den Kindern nachzufragen. ... Und wenn sie dann sagen, fragst du nicht, merkt man, ihnen hat etwas gefehlt. Das ist schön!
Es sind ja Fragen die zu einem Gespräch führen und keine nervenden penetranten Fragen ... dann würden sie bestimmt auf stur stellen.
Wenn ich merke, es ist ihnen nicht nach plaudern, höre ich auf, dann halt später, denn manchmal arbeitet das kleine Köpfchen noch ...
... und manchmal steht er eben schon in der Tür und legt los, oder meine Kleine, wenn ich sie abhole!
In der Pubertät wird es wahrscheinlich anders, da darf man vieleicht nicht mehr fragen, lassen wir uns überraschen.
Wünsch dir einen schönen Tag, JUNA - Forenstern!
Liebe Grüße von Kira
Forenzauberin
-
15.04.2008, 09:43 #9
Danke für eure Antworten.
Wie ich lese, läuft es eigentlich überall ähnlich ab.
Zum Glück berichten meine Kinder sehr viel und wenn nicht gleich, dann lass ich sie auch erst einmal in Ruhe.
Wenn ihnen danach ist, kommen sie schon und erzählen.
Sie wissen ja auch, dass sie mit mir über wirklich alles reden können.
LG juna
Forenstern
Freundinnen sind wie Schuhe:
Man denkt, man kann nicht genug davon haben, aber letztendlich sind es immer die gleichen, mit denen man sich wohl fühlt.
(Kerstin Gier)
-
16.04.2008, 10:26 #10
Hi Juna!
Das ist wirklich schön! Ich meine, den letzter Satz!
Liebe Grüße von Kira
Forenzauberin
-
18.06.2008, 12:49 #11
Forenprinzessin
Mit Mann und 3 Kiddis
Lucas 15 Joshua 12 und Zoey 6
Um die wichtigen Lektionen im Leben zu lernen,muss man jeden Tag einmal die Angst überwinden
Es ist egal wer dein Vater war und was er getan hat,wichtig sind die schönen Erinnerungen die du an ihn hast!
Unsere besten Eigenschaften stecken wir in unsere Liebe zur Familie,
denn sie ist das Maß unserer Stabilität und sie bestimmt unsere Loyalität



LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren


Lesezeichen