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Thema: Eltern-Burnout, gibt´s das?
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29.10.2011, 17:30 #16
Hanja Du schaffst das.
Und glaube mir:
Deine Lieben kommen ein zeitlang ohne
Dich aus.
Das klappt manchmal besser als man denkt.
Ich weiss es aus eigener Erfahrung.
Und wenn Du zurückkommst hast Du neu
aufgetankt.
Deine Familie braucht Dich fit.
LG Marita
Queenie!
Marotto!
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Es ist normal anders zu sein
( Richard v. Weizsäcker )
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30.10.2011, 09:18 #17Spezialist
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Mal sehen, ob ich irgendwann so weit bin.
Heute geht es mir einen Tick besser und bums- schieb ich das wieder ganz weit weg...
Eigentlich selber Schuld, aber ich kann irgendwie nicht aus meiner Haut.
Ich denke, Deala, Du hast da schon recht. Ich würde dort nicht unbedingt finden, was ich brauche und kann mir die "Baustellen" hinterher auch vorstellen. Als ich das letzte Mal weg war (Klassenfahrt), hat Junior es in der Zeit geschafft, eine 5 und eine 6 zu produzieren... Musste dann natürlich wieder ausgeglichen werden...
Z.Z. habe ich mit autogenem Training angefangen, mache täglich Gymnastik und geh spazieren. Mal sehen, ob ich das nach den Ferien immer schaffe.
Ich wollte eigentlich zum Chi Gong (oder wie das heißt), aber meine Gesundheit lässt das noch nicht zu.
Der ganze Bauchraum produziert mal mehr, mal weniger Schmerzen.
Mein knie wird zum Glück jetzt wieder...
Ansonsten tue ich für mich eigentlich (bis ich mit dem Jetzigen angefangen habe)wenig. Ab und zu ein Frühstück mit Freunden.
Eine Freundin, bei der ich mich so richtig ausheulen würde, habe ich nicht. Ein bisschen klagen schon, aber egal mit wem ich spreche, relativiere ich es auch schnell wieder.
Eigentlich muss nur Männe alles "aushalten".
Meine Eltern habe ich früher dafür gehabt, aber meinem Vater kann ich das nicht mehr zumuten, da er selber psychisch nicht gut drauf ist. Als ich im Sommer krank war, konnte er das gar nicht aushalten, hat sich total gesorgt und war nur noch still...
Und mit Junior, der hat nicht mehr so große Lust, mit uns Eltern was zu unternehmen, daher ist es schwierig, mit ihm was Schönes zu unternehmen.
Aber er knuddelt, trotz seines "Alters" immer noch gerne. Dafür ist täglich Zeit!
Ich habe nächste Woche noch eine Untersuchung beim Arzt.
Entweder ich berappel mich bis dahin, sonst werde ich erst mal eine Psychotherapie machen um mit einigem anders umzugehen...
Danke, Ihr Lieben!
LG hanja
Forenseele
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30.10.2011, 09:36 #18
@hanja: du solltest die Symptomatik aber in jedem Fall mit einem Arzt deines Vertrauens besprechen - vielleicht hat der... abgesehen von der Kur, auch noch Tipps für dich - eine Gesprächsgruppe, in der du mal alles rauslassen kannst oder so.
Es gibt ja die verschiedensten Möglichkeiten - aber du solltest in jedem Fall was tun.
Und die schlechten Noten - fühl dich nicht für alles verantwortlich ( ich weiß - leichter gesagt als getan )
Gib zumindest dieses ab in " professionelle Hände "
Du gehst sonst daran kaputt ! Und dann ????
Ich hoffe wirklich, du findest einen Weg, daraus zu kommen.
In der Reha habe ich im Übrigen auch mal Tai Chi probiert - fand ich sehr klasse - trotz meiner starken Rücken und Hüftbeschwerden .
Autogenes Training ist sehr gut - nimm dir die Zeit - auch ich mache das ab und zu noch !
Liebe Grüße
Jodatz
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Die Forenchefin
mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann
Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
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30.10.2011, 13:26 #19Spezialist
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Ja, das autogene Training ist super. Habe ich früher auch schon mal gemacht, daher konnte ich schnell einsteigen.
Mit meiner Hausärztin, die super ist, bin ich schon so langsam im Gespräch...
Es war auch schon ihr Vorschlag , evtl. die Psychotherapie zu machen.
Bei ihr fühle ich mich sehr gut aufgehoben!
LG hanja
Forenseele
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01.11.2011, 08:32 #20
@hanja: das ist sehr gut - sowas ist wichtig - nimm die Hilfe an - für dich und deine Familie
Liebe Grüße
Jodatz
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01.11.2011, 10:16 #21Spezialist
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So, heute war ich wieder hin, zur Ärztin. Demnächst bekomme ich gegen diverse Beschwerden Akupunktur und beginne außerdem eine Psychotherapie. Muss nur einen Platz ergattern...
Ich hoffe, das dauert nicht zu lange!
LG hanja
Forenseele
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01.11.2011, 10:40 #22
Ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass du schnell anfangen kannst und sich dann allmählich alles zum Besseren wendet.
Liebe Grüße
Jodatz
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01.11.2011, 10:59 #23
Ich drücke auch fest die Daumen
und viel Erfolg
LG Marita
Queenie!
Marotto!
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( Richard v. Weizsäcker )
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01.11.2011, 16:28 #24
Ich habe das jetzt alles so verfolgt und kann mich den anderen nur anschließen.
Laß dich von deinem Arzt beraten,welche Art von Psychotherapie für dich gut ist,da gibt es schon Unterschiede.
Sollte bei euch z.B eine Psychiatrie in der Nähe sein,so haben diese oft eine Institutsambulanz und Tageskliniken, die was anbieten.
Du bist auf dem richtigen Weg.
Ich drück dich mal gaaaanz feste
ELSE
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FOREN-SCHWESTER
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02.11.2011, 09:49 #25Spezialist
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DANKE!!!

LG hanja
Forenseele
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02.11.2011, 12:40 #26Spezialist
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Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.
Burn-Out. hmm. Wenn das was du beschreibst Burn-Out ist dann hatte ich das vor knapp 2 Jahren auch. Der Kern war bei mir aber eine tief sitzende Unzufriedenheit. Ich wurde immer ungeduldiger mit den Kindern, habe mich immer häufiger mit meiner Frau gestritten, mich von Freunden und Kollegen zurückgezogen und wollte einfach nicht mehr so weiter machen. Ich hatte dauernd Kopfschmerzen, war total erschöpft(physisch und psychisch) und habe zeitweise mit dem Gedanken gespielt einen völligen Cut zu machen. Dem Betreuer beim JA sagen, dass es nicht mehr geht mit den Kindern und die Trennung von meiner Frau.
Ich war in einem richtig tiefen Loch und wusste nicht wie ich wieder raus kommen sollte.
Geholfen(so bescheuert es klingen mag) hat mir mein Herzfehler, die OP und die Zeit danach. Irgendwie ist mir klar geworden, dass ich nur dieses eine Leben habe und selbst dafür sorgen muss, dass es mich glücklich macht.
Ich persönlich musste raus aus dem Alltagstrott. Ich habe jetzt eine neue (volle Stelle), bin Leiter der Einrichtung und habe ganz sicher mehr Stress und mehr Arbeit als vorher. Trotzdem bin ich zufriedener. Meine Ehe läuft so gut wie seit Jahren nicht mehr und ich merke, dass meine innere Zufriedenheit sich auch auf die Kinder auswirkt. Insgesamt ist es zu Hause ruhiger und friedlicher geworden. Sicher auch, weil ich gelassener geworden bin.
Im Übrigen geht es mir auch körperlich besser. Keine Kopfschmerzen, bessere Herzleistung und Blutwerte als vor der OP und keine Rückenschmerzen mehr. Rücken kommt ja bekanntlich auch oft vom Kopf(nicht immer natürlich).
Ich denke, wenn man weiß was man will und an der Umsetzung arbeitet, kommen nach und nach Wohlbefinden und ein besseres Lebensgefühl von Innen und man geht mit Belastungen von Außen lockerer um.
Forenoptimist
Bevor du urteilst über mich und mein Leben,
zieh meine Schuhe an und laufe meinen Weg.
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12.12.2011, 15:38 #27Spezialist
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Hanja,
ich habe immer mal an Dich und Dein Posting gedacht... Wie geht es Dir jetzt? Hat sich was getan?
Lieben Gruß
Deala
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13.12.2011, 07:00 #28Spezialist
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Danke der Nachfrage, Deala!
Mir geht´´ s deutlich besser. Woran es liegt? Ich weiß nicht. Ich nehme mir regelmäßig Zeit für Spaziergänge, mache etwas Sport, bekomme jetzt Akupunktur, auch zur Stabilisierung.
Bei der Therapeutin hatte ich erst einen Termin, so ein Vorgespräch. Da soll es auch eher um Ängste gehen.
Ich denke, zu wissen, dass der Herd an der Leber nichts Böses ist, hat mir schon sehr geholfen.
Aber wirklich psychisch "stark" bin ich noch nicht wieder. Da braucht es wohl noch Zeit.
Ich lerne immer noch mit Junior, es wird auch mal stressig, aber bevor der Ärger zu groß wird, beende ich es...
LG hanja
Forenseele
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13.12.2011, 07:05 #29
Hallo hanja,
das klingt zumindest schon ganz gut - auch das du das gemeinsame Lernen beendest, wenn es anfängt zu eskalieren.
Knuddel dich mal - wird schon - braucht eben alles Zeit !
Liebe Grüße
Jodatz
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Die Forenchefin
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Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
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13.12.2011, 07:06 #30Spezialist
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Danke! Ich bin schon wieder ganz hoffnungsvoll!
LG hanja
Forenseele



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