Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Spezialist Avatar von zwillingsmum
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    Hallo zusammen,

    bin neu hier und ein wenig geschockt, wie die anderen Eltern über die Lehrer der Grundschule berichten.

    Unsere Zwillinge waren Frühchen und wurden direkt an dem Einschulungsstichtag für NRW 31.07. 6 Jahre alt. Dadurch mußten sie dieses Jahr eingeschult werden. Eigentlich sind sie auch ganz clevere Kinder, aber sie sind definitiv die Jüngsten in ihren Klassen.

    Aber, und das unterscheidet unsere Schule von den hier genannten, die Lehrer beider Kinder beruhigen uns immer wieder, wenn wir ein Gespräch suchen, daß unsere Kinder noch soooo jung seien. Sie sind auch der Meinung, daß sie mehr Förderung brauchen, aber sie unterstützen unsere Kinder gemeinsam mit uns.

    Und ich bin der Meinung, sie sind schon ganz schön weit für ein halbes Jahr Schule. Und das Tempo ist nicht ganz ohne.

    Klar, es ist für mich eine Menge harter Arbeit, sie immer wieder zu motivieren und sie beim Lernen bei Laune zu halten. Aber wir spielen mit ihnen viele Denkspiele, viel Sudoku, viel Schach, also wir trainieren das Stillsitzen und logische Denken ganz spielerisch und achten natürlich auch auf die Sportseite. Aber, wir sind dankbar, daß wir Lehrer haben, die unsere Kinder gut einschätzen können, sie gut im Blick haben und hinter uns stehen.

    Scheinbar ist das nicht der Alltag. Leider!!!! Da sollte Familienministerin von der Leyen und unsere Bildungsministerin mal ansetzen. Dann wäre der Pisa-Test auch aufschlußreicher.

    Wie ist denn Eure Erfahrung mit den Grundschullehrern???

    Zwillingsmum

    Bilderfee


    Bin 41 Jahre alt und mein Zwillingspärchen 8 und geht in die 3. Klasse.

  2. #2
    Spezialist Avatar von junastern
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    Wir hatten bisher bei beiden Kindern Glück. Es waren immer nette Lehrerinnen, die die Kinder unterstützt haben.
    Allerdings haben meine beiden auch keine Probleme in der Schule.
    Einzig meine Tochter hatte letztes Jahr in der 3. Klasse eine Lehrerin, die nicht gerade herzlich im Umgang mit Kindern war. Sie hatte immer so einen Befehlston an sich. Da ging es auch nur um Leistung und Disziplin und sie hatten jede Menge Hausaufgaben täglich zu bewältigen.
    Ansonsten sind wir immer zufrieden gewesen.

    LG juna


    Forenstern


    Freundinnen sind wie Schuhe:

    Man denkt, man kann nicht genug davon haben, aber letztendlich sind es immer die gleichen, mit denen man sich wohl fühlt.


    (Kerstin Gier)

  3. #3
    Spezialist Avatar von zwillingsmum
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    Danke für Deinen Bericht. Ich glaube, Ihr in Bayern seit sowieso der Zeit voraus. Und das im positiven Sinne. Die Schulen finde ich eindeutig besser und auch die Art des Unterrichtens.

    Mein Cousin wohnt in Bayern und ich bin auch mal kurze Zeit dort zur Berufsschule gegangen.

    Deshalb habe ich einen ganz kleinen Einblick. Und ich würde mir wünschen, ganz Deutschland zieht an einem Strang und überall gibt es dieselbe Schulform mit demselben Abschluß etc.

    Gruß Zwillingsmum

    Bilderfee


    Bin 41 Jahre alt und mein Zwillingspärchen 8 und geht in die 3. Klasse.

  4. #4
    Pferdefreundin
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    Hallo,
    denke auch bei den Lehrern gibt es nette und nicht so nette!! DieLehrerin unseres Sohnes (2.Klasse) gehört zu den Netten.Sie ist sehr fürsorglich und bei Gesprächen stets offen und hilfsbereit!
    Es kommt auch meiner Meinung nach immer darauf an, wie man sich selber gibt!! (Damit möchte ich niemandem einen Vorwurf machen,bitte nicht falsch versehen!)

    LG
    Pferdefreundin



  5. #5
    Spezialist Avatar von zwillingsmum
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    Na, langsam tröstet es mich. Es scheint ja doch noch andere Lehrer/innen zu geben. Nur, bei den meisten Themen hier, schien es anders.

    Aber, ich habe nicht bedacht, daß ja die meisten mit einem Problem sich hier melden, macht ja Sinn. Und da gibt es dann ja keine netten Lehrer.

    Aber, es geht ja wohl doch noch anders, wie ich jetzt feststellen kann. Gott sei Dank!!!!!!

    Wer hat sich eigentlich um uns früher solche Gedanken gemacht? Und aus uns ist auch was geworden, oder?

    Zumindest zeigt das Forum hier, daß die Eltern sich kümmern. Und das ist gut so!!!

    Einen schönen Abend noch.

    Bilderfee


    Bin 41 Jahre alt und mein Zwillingspärchen 8 und geht in die 3. Klasse.

  6. #6
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    Auch wenn ich mich hier gerade gewaltig aufgeregt habe (und immer noch sehr weit oben in der Palme hänge...), möchte ich wirklich BETONEN, dass diese Frau die absolut erste und einzige Negativ-Erfahrung bislang ist.

    Unser Sohn geht nun die in die 3. Klasse, hatte in den ersten beiden Schuljahren die weltbeste Klassenlehrerin, die leider pensioniert wurde. Regelmäßig telefoniere ich mit der Frau, weil sie sich immer noch sehr für das Wohlergehen ihrer Schützlinge interessiert ist.

    Die Feuerwehrkraft, eine ganz junge Lehrerin, ist ebenfalls kaum mit GOld aufzuwiegen.

    Die Lehrerin für Sachunterricht ist SO gut strukturiert und vorbereitet, ihr Unterricht ist einfach fachlich einwandfrei. Jedes Kind weiß, woran es ist und was es zu tun hat. Für das erste Referat bekamen die Kinder einen genauen Laufzettel, was wie zu tun ist, dass locker alle Kinder gute Noten bekamen.

    Der Sportunterricht ist gut.

    Die Schulleitung ist gut. Die Schule an sich ist gut, offen und jederzeit gesprächsbereit.

    Nur diese Mathefrau... neu an der Schule und mit einem Haufen persönlicher Probleme... Die schießt quer. In allem. Die hat schon eine Art mit Eltern zu reden, dass wir uns hinterher alle verwundert angeguckt haben... UND wir sind mit 3 Lehrer-Müttern in der Klasse ja eher subjektiv und PRO-Lehrer eingestellt... Aber die... näääää

    Ich kann also nur wiederholen - ich bin grundsätzlich sehr zufrieden und habe das Gefühl, mein Kind wird gefordert, gefördert und gut unterrichtet.

    LG

    Deala


  7. #7
    Spezialist Avatar von jodatz
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    Hallo zwillingsmum,
    zunächst einmal herzlich willkommen hier, es wäre sehr schön, wenn du in der Rubrik: Mitglieder stellen sich vor, noch etwas von euch erzählen könntest.
    Da kannst du auch eine Menge über uns erfahren.

    Meine Tochter ist jetzt aus der Grundschule raus, hatte aber eine sehr engagierte Lehrerin, die die Kinder sehr gut auf die weiterführenden Schulen vorbereitet hat. Sie war auch sehr nett, und selbst bei Diskepanzen zwischen uns blieb sie dem Kind gegenüber immer fair.
    Eines ihrer Mankos: Sie war eine Theoretikerin, von praktischem Sachunterricht war nicht viel zu sehen. Auch Hausaufgaben gab sie gerne und ziemlich viel auf.

    Mein Sohn ist in der dritten Klasse einer anderen Grundschule und bisher haben wir dort sehr engagierte Lehrer erlebt.
    Zum fördern der Kinder gibt es nicht nur die Extra Förderstunden, wir Eltern geben zu unterrichtszeiten auch Förerunterricht - klingt hochtrabend, aber eigentlich kümmern wir uns in der Zeit um 1-2 Kinder und motivieren durch loben, aber erklären auch noch mal.

    Jetzt hat er allerdings eine neue Mathelehrerin, da müssen wir aufpassen, denn die ist nachtragend, wenn man als Elternteil was sagt, ist mit dem Stoff sehr hinterher und schwache Kinder haben leider kaum Chancen.
    Bisher habe ich noch einen guten Draht zu ihr, auch wenn selbst ich es schon mal sehr diplomatisch gewagt habe, sie zu kritisieren.
    ( Ich bin Elternvertreterin und Elternratsvorsitzende )

    Also ich denke, nicht alle Lehrer sind schlechte, nichtmotivierte Lehrer, auch wenn die leider immer wieder dazwischen sind.

    Liebe Grüße
    Jodatz


    ______________________
    Die Forenchefin
    mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann

    Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

  8. #8
    Spezialist Avatar von alusru
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    Hallo Zwillingsmum,

    ich bin auch eine. Meine sind jetzt 17 und waren in der Grundschule auch getrennt. Würde ich heute nicht mehr machen. Hängt aber in erster Linie an der Grundschulempfehlung für die weiterführende Schule zusammen.

    Mein Jüngster( 1. Klasse) hat eine Klassenlehrerin, mit der ich jetzt sehr zufrieden bin. Die gleiche hatte einer meiner Zwillis vor 10 Jahren. Damals ist ihr nicht aufgefallen, dass mein Sohn Probleme hat mit Konzentration, Rechtschreibung. Er ist ihr überhaupt nicht aufgefallen, weil er ein gaaannnzzz braver war. Untergegangen in einer lauten Klasse.
    Mein Jüngster beteiligt sich sehr aktiv am Unterricht und hat auch mit dem Stoff keinerlei Probleme. Probleme hat er in der Motorik. Man merkt es am Malen, weniger an Buchstaben oder Zahlen. Diese Lehrerin hat sich in der Zwischenzeit aber auch fortgebildet und ist an Lima ( leseintensivmaßnahme) für die Grundschule mitbeteiligt und kann es somit auch beurteilen. Sie hat sich auch wegen der motorischen Schwierigkeiten und Ausdruckweise meines Sohnes erkundigt und bezieht das jetzt in der Beurteilung mit ein.

    LG alusru

    Lesen gefährdet die Dummheit

    Forenagentin

  9. #9
    Spezialist Avatar von Mischa
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    Hallo,

    ich kann nur von der Grundschule sprechen ,wo ich und unser Sohn zur Schule gingen und wo ich noch arbeite.

    Die Lehrerinnen sind supernett und sehr hilfsbereit und kümmern sich auch in ihrer Freizeit um ihre Zöglinge und deren Eltern.

    Natürlich gibt es im Lauf der Jahre auch Lehrerinnen die streng sind,das Gespräch mit den Eltern nicht suchen,ihren Unterricht durchziehen-ob das Kind mitkommt oder nicht....usw....

    Aber diese sind bzw. waren Gott sei Dank die grosse Ausnahme hier.

    LIEBE GRÜSSE MICHA


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