Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Aufstrebendes Mitglied
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    Hallo,
    ich benötige mal ein paar Tipps für folgendes Problem:
    Mein Sohn nimmt am katholischen Religionsunterricht teil und da hier zu wenig Kinder sind (in seiner Klasse der Einzigste) wird er seit der 2. Klasse (jetzt ist er 3.) nach dem Unterricht von der Schule mit einem Taxi abgeholt und in die nächstgrößere Stadt in eine Grundschule gefahren, wo dann 3. und 4. Klasse gemeinsam Unterricht haben. In der ersten Klasse wurde Reli noch im Ort in einem Pfarhaus unterrichtet (1-4 Klasse gemeinsam).
    Nun das Problem, was mit Beginn der 2. klasse sich aller 14 Tage wiederholt, das er nicht mehr dorthin fahren will. Am Anfang gab es immer mal wieder mit dem Taxiunternehmen probleme, weil der Fahrer geraucht hat oder keine Kindersitze hatte bzw. gleich zu Beginn der Fahrt sagte "Wer nicht still ist den schmeiß ich raus!". Das hat sich bei unseren Sohn so vertieft, das er nur noch geweint hat, wenn es hies heute hast du Reli. Mit der Fahrt hat es sich nun gebessert, aber nun gibt es ja Zensuren und die Lehrerin hat 2mal hintereinander einen Test geschrieben (ohne Vorankündigung) und er hatte jedesmal eine 6. Was die Lust und Freude auf den Unterricht nicht gerade hebt. Wir versuchen immer ihn aufzumuntern und ihn begreiftlich zu machen, dass es für ihn ein Unterrichtsfach ist, aber langsam frage ich mich wie lange er dies noch aushält? Kann man seine wenigen Schäfchen somit nicht ganz verkraulen. Ich möchte nicht, dass er wegen Reli die 3. Klasse nochmalmachen muss und bin ernsthaft am überlegen ihn vom Kath. Unterricht abzumelden und ihn in den evang. Anzumelden, der ganz normal in der Schule stadtfindet. Ich glaube einfach er ist total überfordert 6 Stunden Unterricht, dann gleich raus zum Taxi und erst 16 Uhr zu Hause. Er kommt ja gar nicht zum Luftholen, und das dann die Konzentration irgendwann nachlässt ist wohl einen 8jährigen nicht übel zu nehmen. Daher konnten wir auch nicht schimpfen über die schlechten Noten, kann es den nur am Kind liegen oder kommt der Stoff nicht so gut rüber? Hat jemand die selben Erfahrungen gemacht oder kann mir jemand ein paar Tipps geben? Vielen Dank


  2. #2
    Spezialist Avatar von Marita
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    Hallo

    wäre schön wenn Du Dich unter Mitglieder stellen
    sich vor vorstellen könntest!
    Da steht auch alles über uns!

    LG Marita

    Queenie!



    Marotto!
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    Es ist normal anders zu sein
    ( Richard v. Weizsäcker )

  3. #3
    Spezialist Avatar von alusru
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    Hallo Bias,
    ich würde mir in dem Fall schon überlegen, ihn in den evangelischen Unterricht zu tun. Das wäre mir zuviel Umstand für den Kleinen. Und wenn er nur wegen Religion nicht versetzt werden würde, wäre das echt der Hammer. Das ist meine Meinung.

    LG alusru

    Lesen gefährdet die Dummheit

    Forenagentin

  4. #4
    Spezialist Avatar von Marita
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    Also entweder würde ich ihn in den evanangelischen
    Unterricht tun oder in die Gruppe
    die andere oder keine Konfession haben!
    Bei letzterem kann er später dann selbst entscheiden
    was er will!


    Denn nur wegen Religion sitzenzubleiben
    ist schon heftig!

    LG Marita

    Queenie!



    Marotto!
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  5. #5
    Spezialist Avatar von rapha
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    ich würde ihn in ethik tun, weil das ist ja kein zustand für ihn. Der arme echt!

    Jonathan 9 Jahre (3. Klasse)
    Emily 5 Jahre (Vorschulkind)

    Nur Kinder verstehen es, vollkommen arglos zu lachen - deshalb sind sie auch so bezaubernd.
    Fjodor M. Dostojewski

  6. #6
    Spezialist Avatar von junastern
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    Meine Frage zuerst: Ist er getauft?
    Denn als Katholik ist es schwerer, die Genehmigung für einen anderen Unterricht zu bekommen, als z.B. evangelisch.
    Wir haben mal überlegt, ob unsere Kinder am katholischen Unterricht teilnehmen sollen. Haben uns aber dafür entschieden sie in dem evangelischen zu lassen, da sie ja evangelisch getauft sind.
    In deinem Fall, würde ich ihn, wenn es möglich ist, in den evangelischen Unterricht schicken, da der meiner Erfahrung nach auch wesentlich lockerer abläuft als katholischer. Ist hier wenigstens so.

    LG juna


    Forenstern


    Freundinnen sind wie Schuhe:

    Man denkt, man kann nicht genug davon haben, aber letztendlich sind es immer die gleichen, mit denen man sich wohl fühlt.


    (Kerstin Gier)

  7. #7
    Spezialist Avatar von alusru
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    Also, ich denke, da dein Sohn für den katholischen Unterricht als einziges Kind nachmittags alle 14 Tage zum Unterricht gefahren wird, wird es keine Schwierigkeiten geben, ihn in seiner Klasse zu lassen. Deshalb würde ich an deiner Stelle in den evangelishcen Unterricht gehen lassen.

    LG alusru

    Lesen gefährdet die Dummheit

    Forenagentin

  8. #8
    Aufstrebendes Mitglied
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    Hallo,
    vielen Dank für eure Antworten, es hat mich darin bestärkt mich nun ernsthaft zu erkundigen, ob eventuell nach dem Halbjahr ein Wechsel schon möglich ist, da wir dieses Problem nun schon lange vor uns her schieben und ich, obwohl ich keiner Konfession angehöre, nur mein Mann, ihn eigentlich immer wieder ermudigt habe durchzuhalten und nicht gleich das Handtuch zu schmeissen, weil ich immer dann bedenken habe er könnte dies auch bei anderen unangenhemen Sachen ausnutzen, wenn er weiß, die Mutti regelt das schon.
    Ja er ist kath. getauft und wir haben auch kirch. geheiratet, daher hatte ich immer eine Verpflichtung ihn in diese Richtung zu erziehen.
    Ich habe nur bedenken, wenn meine Tochter dann eingeschult wird, ob ich sie dann gleich in den evangl. Unterricht schicke oder es wenigstens versuche, da sie ganz anderes drauf ist, (nicht so sensibel wie unser Junge) oder ob die kath. Relilehrerin dann schon sauer auf uns ist??!! Also eine kleine Zwickmühle wir werden versuchen zum Wohle unseres Jungen eine Entscheidung zu treffen.
    Also vielen Dank, es war hilfreich, dass ihr auch so denkt!


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