Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Neuling
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    hallo,
    mein kind ist 7 jahre alt und geht in die vorschule ,weil er letztes jahr als nicht schulfähig eingestuft wurde.
    ich werde ihn dieses Jahr in die erste klasse der grundschule schicken.
    ich habe letzte woche einen antrag erhalten den ich unterschreiebn sollte.
    antrag auf "Sonderpädagogischer Förderbedarf"
    ich habe es nicht getan , weil wir zurzeit noch in behandlung sind(kinderpsychologin) starker verdacht auf ads.
    das problem ,ich habe mich gegen den willen der schule entschieden.
    nach dem gruppengespäch(rektor,lehrer und zwei "expertinen") über dieses thema ,hat der rektor wortwörtlich gesagt
    "wenn sie es jetzt nicht tuen dann werden wir es spätestens nach dem ersten schultag tuen und dann brauchen wir auch ihre einverständnis nicht
    mehr"(ich habe dann gesagt,das es für meinen sohn hier keinen sinn macht eingeschult zu werden , wenn er sowiso von anfang an keine chance bekommt.)
    darauf hin hat der rektor seinen satz wie folgt geändert.
    "natürlich bekommt er eine chance ,aber wenn es nicht klappen sollte werden wir mit dem antrag nicht bis zu den halbjahreszeugnissen warten"

    reden ,diskutieren vernüftig unterhalten hatte keinen sind weil ich gegen 4 an einem tisch saß,entweder wurde ich unterbrochen oder sie haben sich dabei gegenseitig angeschaut(nach dem motto was will der jetzt).

    mein kind geht dort sehr gerne zur schule , deswegen möchte ich ihn nicht in eine andere schule schicken ,
    aber mal ganz ehrlich , glauben sie das er dort noch eine faire chance bekommen wird ?


  2. #2
    Spezialist Avatar von jodatz
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    Hallo umalp,
    es wäre schön , wenn du/sie dich/sich in der Rubrik Mitglieder stellen sich vor, vorstellen könntest.
    Vorallem das Bundesland wäre von Interesse.

    Warum genau ist er als nicht schulfähig eingestuft worden, was hätte der sonderpädagogische Förderbedarf bedarf bedeuten.

    Manchmal, ganz ehrlich, halte ich es für Kinder wesentlich besser, wenn sie Kleinst-Klassen beschult werden, es auf sie besonders eingegangen wird und sie dadurch eine Chance bekommen, als in einer Masse von womöglich 30 Kinder total unterzugehen.
    Wie hat sich denn der Sohn in der Vorschule gemacht. Konnte er dem, was dort gemacht wurde folgen. ( ich habe 2Jahre lange ehrenamtlich 1-2 mal in der Woche in einer Vorschule mitgearbeitet )

    Ich fürchte ganz ehrlich, um auf die Abschlussfrage zu antworten, dass das Kind keine Chance an dieser Schule haben wird, denn der Stempel ist schon drauf.

    Wie gesagt, eine Vorstellung wäre super, da könnte man ggf noch Beratungsstellen etc. rausfinden.

    Liebe Grüße
    Jodatz


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  3. #3
    Neuling
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    Hallo,
    nein er kann in der vorschule wohl nicht folgen.
    das war auch am anfang nicht mein ziel.
    In erster linie ging es für mich ,das er andere kinder körperlich nicht angreift und auch das unterricht nicht stört.
    das haben wir hinteruns.seit ca. 3 monate ruhe in dieser hinsicht.
    jetzt ist es so ,wenn der lehrer was erzählt ,sitzt er verträumt vor sich hin und und hört auch nicht zu.
    ich weis das er sehr starke defizite in sachen ,zuhöhren , aufnehmen ,konzentradion hat ,hat keine geduld,(sehr viele punkte passen für ads).
    das komische ist ,wenn er sich für was interessiert (zb.städte und strassennamen) dann kann er das sehr wohl im kopf behalten).

    ich habe am anfang geschrieben ,das er in vorschule wohl nicht mitkommt,
    deswegen wohl,weil ich das gefühl bei ihm habe,das er mehr mitbekommt im hintergrund,als man es annehmen würde.
    was ist jetzt sinnvoll für ihn ,in eine andre schule anmelden(am besten weitweg vom jetzigen wohnort,oder doch den sonderp.förderantrag stellen?
    danke im vorraus für die antworten


  4. #4
    Spezialist Avatar von jodatz
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    Hallo umalp,
    ich habe mich gerade mal ein bisschen eingelesen in die Thematik Sonderpädagogischer Förderbedarf und was ich dort las, lässt mich doch sagen, dass ich das machen würde, wenn es sich um mein KInd handeln würde.
    Sonderpädagogischer Förderbedarf
    Vielleicht ist das für dich ja auch interessant zu lesen.

    Und das Vorstellen bitte nicht vergessen !

    Liebe Grüße
    Jodatz


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  5. #5
    Neuling
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    ja,von der sache so ist es für ihn vieleicht sinnvoller.
    was mich noch davon abhält einen antrag zu stellen , ist das er sehr gerne zur jetzigen schule geht,er fühlt sich dort sehr wohl(war in der kika zeit anders).
    und er hat auch stärken(kann buchstaben ,zahlen,uhr usw meist alleine(natürlich mit fragestellungen an mich) durch eigene interressen gelernt.
    aus diesen beiden punkten bin ich der hoffnung,das er kraft schöpfen kann , für seine schwächeren sachen.
    ich habe auch einbischen das vertrauen zu fachpersonen(kinderpsychologin,
    pädagogin usw.)
    verloren.
    sie gucken das kind vieleicht höchsten 3 stunden an machen eine ist stand und geben eine analyse ab.
    erst warum so chaotisch und agressiv und zerstörerisch ,
    oh und jetzt auf einmal so verträumt und abwesend(nicht geistig dabei sein)
    und es wird immer wieder in der vergangenheit gewühlt
    beispiel vor ca 12 monaten hatten wir ein analse von einer kinderpsychologin
    ich habe es mir vor ein paar tagen noch einmal angeschaut und viele defizite von damals sind nicht mehr aktuell.
    bis zur schulbeginn sind es noch ca. 6 monate ,
    und ich bin der guten hoffung das er seine jetzigen schwächen bis dato auch verbessert.
    leider ist es eine meinung von mir und nicht der von der schule !


  6. #6
    Profi
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    Hallo ,

    ich habe diesen Antrag gestellt, da mein Kind ADS hat. Aber seit gestern steht es in Frage, ob er das überhaupt bekommt, da er in eine Privatschule geht.
    Mal sehen!


  7. #7
    Spezialist
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    Hallo,

    es ist für viele Eltern ein echter Hammer, wenn die Förderschule für die Kinder zum Thema wird.

    Es ist schwer es zu verstehen und viele haben damit auch sofort das Gefühl, die Schule wäre sowieso GEGEN die Eltern und GEGEN die Kinder...

    Es ist umso schlimmer, wenn es um ein Kind geht, dem noch nicht mal die Gelegenheit gegeben werden soll, es überhaupt in der Grundschule versuchen zu dürfen.

    Ich weiß, wie es Eltern dabei geht.

    Du schreibst zunächst:



    In erster linie ging es für mich ,das er andere kinder körperlich nicht angreift und auch das unterricht nicht stört.
    das haben wir hinteruns.seit ca. 3 monate ruhe in dieser hinsicht.


    Und dann noch:

    sie gucken das kind vieleicht höchsten 3 stunden an machen eine ist stand und geben eine analyse ab.
    erst warum so chaotisch und agressiv und zerstörerisch ,
    oh und jetzt auf einmal so verträumt und abwesend(nicht geistig dabei sein)
    jetzt ist es so ,wenn der lehrer was erzählt ,sitzt er verträumt vor sich hin und und hört auch nicht zu.


    Damit beschreibst Du doch nur, was die Erzieher und Lehrer auch sehen. Dein Kind war erst sehr auffällig, jetzt zieht es sich zurück.

    Das ist nichts komplett Unnatürliches, zumal wenn das Kind vom Inhalt her nicht so viel versteht. Dann kapseln sich Kinder ab, denken - der Unterricht ist doch nicht für mich, der ist nur für andere... ich verstehe das doch sowieso nicht...

    Dabei werden sie immer ängstlicher, kleiner, unsicherer... Soll das Dein Ziel sein... um jeden Preis. Du schreibst ja:


    das war auch am anfang nicht mein ziel.
    In erster linie ging es für mich ,das er andere kinder körperlich nicht angreift und auch das unterricht nicht stört.



    Dass heißt, Dein Kind sitzt stumm und unglücklich im Unterricht, versteht nix. Aber Papa und Mama sind glücklich, weil es das tut...?

    Du kannst ein Kind damit kaputt machen, es von innen her vollkommen zerstören. Es verliert jegliches Zutrauen in sich, es glaubt, es wird NIE NIE NIE etwas verstehen...

    Ist es nicht vielleicht besser, ihn dorthin zu geben, wo man auf die Bedürfnisse Deines Kindes ganz genau eingehen kann. Wo es merkt, dass nicht nur andere Kinder lernen können, sondern es selbst auch...?

    Überdenke alles bitte noch einmal und vor allem - GEH' in die Förderschule, guck' Dir die Kinder an, sprich' mit den Lehrern, die für Dein Kind in Frage kommen würden, frage einmal nach, was dort gemacht wird. Lass' Dir erzählen, welche Fördermöglichkeiten es dort gibt und welche Wege später in eine Berufsausbildung dort beschritten werden...

    Alles Gute!

    Deala


  8. #8
    Spezialist Avatar von Marita
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    Ich finde Deala hat recht mit dem was sie
    schreibt!
    Warum auf Teufel komm raus das Kind
    auf einer Schule einschulen wo es mit Sicherheit
    unterdrückt und gehänselt wird!
    Wenn auch nicht zu Anfang aber es kommt!
    Glaub mir!
    Die Regeln unter Kindern sind hart -
    sehr hart!
    Willst Du das wirklich verantworten?

    Dort wird dann gezielt mit dem Kind gearbeitet
    und vielleicht klappt ja noch später ein Sprung?

    Das ist meine Meinung und nicht böse sein!

    LG Marita

    Queenie!



    Marotto!
    ---------------------------

    Es ist normal anders zu sein
    ( Richard v. Weizsäcker )

  9. #9
    Spezialist Avatar von ratlos
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    Hallo sei doch einfach froh darüber das diese Schwächen bei deinem Kind so früh erkannt wurden.
    Mein kleiner geht seid einem Jahr auf eine Förderschule und was er in dieser zeit gelernt hat ist unglaublich. Er nimmt jetzt auch ein Medikament wegen ADS und es bringt erstaunlich viel.
    Wir haben jetzt gute Aussichten ihn auf einer ganz normalen weiterführenden Schule an zu melden. Aber noch haben wir über ein Jahr Zeit und die werden wir nutzen.
    Ich bin froh das es solche Einrichtungen gibt.

    LG Elke

    Forenengel



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