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  1. #16
    Spezialist Avatar von jodatz
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    Also so eine Vorlaufstufe haben wir auch nicht, was wir haben ist die Vorschule und die ist für Kinder mit Sprachförderbedarf zwingend und dann auch kostenlos.
    Von dort gehen die Kinder in die Erste Klasse. Die Kinder lernen in der Vorschule Dinge wie malen, ausmalen, schneiden, auch eine Weile konzentriert arbeiten, Wortschatzbildung, Natürlich auch etwas fürs Allgemeinwissen, usw.
    Sie lernen solche Dinge wie, Schnürsenkel binden und den eigenen Namen schreiben.
    Sie lernen natürlich auch spielerisch die anderen Buchstaben und Zahlen kennen, aber weder rechnen, lesen und schreiben steht wirklich auf dem Programm.
    In der ersten Klasse fangen dann alle an - bis zum ende der zweiten Klasse sollte das Lesen lernen abgeschlossen sein. Schreiben lernen sie, aber wenn was falsch ist, ist das am Anfang auch noch ok. Grammatikalische Fehler werden korrigiert - sie lernen freies Sprechen usw. Aber alles nach und nach-
    Das was bei euch verlangt wird finde ich für eine erste Klasse schon ganz schön heftig.

    Es gibt ein paar Schulen bei uns, die etwas anders arbeiten - mit klassenübergreifenden Unterricht usw. aber das sind eher ausnahmen.

    Was für eine Schule ist das ? Kirchlich ( von da habe ich sowas auch schon gehört )
    Und warum war dein Sohn nicht in der Eingangsstufe ?

    Liebe Grüße
    Jodatz


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  2. #17
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    Zitat Zitat von jodatz Beitrag anzeigen
    Also so eine Vorlaufstufe haben wir auch nicht, was wir haben ist die Vorschule und die ist für Kinder mit Sprachförderbedarf zwingend und dann auch kostenlos.
    Von dort gehen die Kinder in die Erste Klasse. Die Kinder lernen in der Vorschule Dinge wie malen, ausmalen, schneiden, auch eine Weile konzentriert arbeiten, Wortschatzbildung, Natürlich auch etwas fürs Allgemeinwissen, usw.
    Sie lernen solche Dinge wie, Schnürsenkel binden und den eigenen Namen schreiben.
    Sie lernen natürlich auch spielerisch die anderen Buchstaben und Zahlen kennen, aber weder rechnen, lesen und schreiben steht wirklich auf dem Programm.
    In der ersten Klasse fangen dann alle an - bis zum ende der zweiten Klasse sollte das Lesen lernen abgeschlossen sein. Schreiben lernen sie, aber wenn was falsch ist, ist das am Anfang auch noch ok. Grammatikalische Fehler werden korrigiert - sie lernen freies Sprechen usw. Aber alles nach und nach-
    Das was bei euch verlangt wird finde ich für eine erste Klasse schon ganz schön heftig.

    Es gibt ein paar Schulen bei uns, die etwas anders arbeiten - mit klassenübergreifenden Unterricht usw. aber das sind eher ausnahmen.

    Was für eine Schule ist das ? Kirchlich ( von da habe ich sowas auch schon gehört )
    Und warum war dein Sohn nicht in der Eingangsstufe ?
    Es ist eine Dorf-Grundschule mit Eingangsstufe (vom Prinzip her haben die einen guten Ruf), nix kirchliches.
    Warum er nicht mit 5 eingeschult wurde.. nun ja wir sind damals aus Rheinland-Pfalz im September 06 kurtfristig umgezogen nach Hessen und die zuständige Schulbehörde hat sich geweigert Justin aufzunehmen mit dem Argument.. " solange wie ich nicht wieder arbeiten bin (Arbeitswechsel hat nicht so funktioniert wie es sollte und platze dann auch da ich erst im Dezember einen Kiga platz bekommen hatte) sind sie nicht verpflichtet ihn aufzunehmen, wenn ich nachweisen würde das ich eingestellt werden sollte könnte er sofort in die Schule kommen und dann kam noch hinzu das der Rektor der Schule meinte sie hätten keinen Platz mehr.


    LG Ines


  3. #18
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    [QUOTE=Deala;60838]Hallo Ines,

    ich bin selbst Förderschullehrerin und schiebe aber selbst gerade einen ziemlichen Frust auf eine bestimmte Lehrerin meines Sohnes vor mir her...

    Das nur vorweg, damit Du keine Angst vor mir haben musst

    Die hab ich schon nicht.

    Eine Kollegin sagte gestern zu mir (ihre Kinder sind schon über 30), dass sie sich auch gerne mit den Lehrern ihrer Kinder angelegt hat...

    Tja...

    Ich versuche es mal alles ein bisschen in 'Problemfelder' einzuteilen:

    1.) Vielleicht magst Du erläutern - die Frage stellte Gingha schon - warum Dein Sohn 'erst' mit 6,5 Jahren in diese mir völlig unbekannte Eingangsstufe kam.

    Hier vermute ich, dass es vielleicht Gründe gab, die der Schule bekannt sind und bei der Lehrerin von vornherein schon inneren Widerstand ausgelöst haben...

    Die Schulbehörde weigerte sich, da ich nicht arbeiten war und angeblich war kein Platz mehr frei. Die Schule ist zu finden unter Hausbergschule - Willkommen

    2.) Es scheint einmal ein Verhaltensproblem zu geben. Boxen für so einen kleinen Kerl ist schon heftig. Selbst ich an einer Förderschule mit 'besonderem Klientel' habe solche Attacken in 17 Berufsjahren noch nicht erlebt. Welches Angebot konntest Du der Lehrerin machen, dass es nicht wieder vorkommt...? Wie arbeitet Ihr zu Hause an der Wut in Deinem Kind...? Macht Ihr Ergotherapie...?

    Justin hatte sich geärgert wg seiner Leherin und fühlte sich ungerecht behandelt und kam wohl mit Worten nicht mehr weiter und dieses "boxen" wie es die Leherin nennt, war meiner Meinung nach nix schwerwiegerendes als ein schupsen, das natürlich auch nicht sein sollte. Ich hatte mit ihm darüber gesprochen und damit war es gut. Ich hab ihr gar kein Angebot gemacht, ehrlich gesagt versteh ich den Kleinen, da diese Frau mich auch jedes mal mit ihrer aroganten Art auf die Palme bringt. wir machen keine Therapie, wozu auch.. es gibt schlimmere Kinder die haben das nötiger. Justin ist sonst ein total hilfsbereiter, netter und rücksichtsnehmender Junge.

    3.) Es gibt da wohl auch ein 'Lernproblem'. Rechtschreibfehler haben Kinder noch lange... sich darüber auszulassen nach einem halben Jahr ist eher ein Witz... In der Grammatik sollten Kinder spätestens zur Einschulung fit sein. War der von Dir zitierte Satz ein einmaliger Ausrutscher oder hat Dein Sohn noch mehr Probleme mit der richtigen Satz- und Wortstellung und der Beugung? Falls ja, das nennt sich Dysgrammatismus und kann grundsätzlich beim Logopäden behandelt werden. Dafür stellt Dir jeder vernünftige Arzt ein Logopädenrezept aus!

    Soweit ich weiß war das der einzigste Satz, allerdings muss man zu seiner und auch zur Verteidigung anderer Kinder sagen, das wenn Kinder hauptsächlich nur mit Kindern und auch Erwachsenen zusammen sind die selber noch nicht mal wissen wie man in ganzen Sätzen spricht, wie sollen es sie dann auch lernen? Und der Großteil unserer Bevölkerung spricht kein gutes Deutsch (Lehrer auch inbegriffen).
    LG Ines

    Geändert von ines80 (04.02.2008 um 15:00 Uhr)

  4. #19
    Spezialist Avatar von jodatz
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    Hallo ines,
    also, dass eine Schule ein Kind nicht aufnimmt, vorallem wenn die angeblich so viel Wert darauf legen, weil die Eltern / Mutter nicht arbeitet, habe ich noch nie als Grund gehört - dieses kenne ich nur aus unseren Kitas,wenn man einen Ganztagsplatz haben möchte.

    Kein Platz - ok, aber ich weiß aus Erfahrung in unserer Schule, dass die doch einen gewissen Spielraum haben.

    Liebe Grüße
    Jodatz


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  5. #20
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    Zitat Zitat von jodatz Beitrag anzeigen
    Hallo ines,
    also, dass eine Schule ein Kind nicht aufnimmt, vorallem wenn die angeblich so viel Wert darauf legen, weil die Eltern / Mutter nicht arbeitet, habe ich noch nie als Grund gehört - dieses kenne ich nur aus unseren Kitas,wenn man einen Ganztagsplatz haben möchte.

    Kein Platz - ok, aber ich weiß aus Erfahrung in unserer Schule, dass die doch einen gewissen Spielraum haben.
    Glaub mir, mir war das auch neu.. ich habs sogar schriftlich bekommen und hin und wieder den Kontrollanruf, ob ich denn jetzt Arbeit hätte. Ich hab denen versucht mehrmals zu erklären, das wenn ich keinen Schulplatz für Justin bekomme ich auch nicht arbeiten gehen kann, aber das war denen egal, so wäre eben die Vorgangsweise.


  6. #21
    Spezialist Avatar von jodatz
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    Ich glaube dir das - kann es aber nicht fassen.
    Ich glaube ich hätte glatt einen Brief an die Bildungssenatorin, Ministerin usw. geschrieben - sowas gibt es doch gar nicht !!!!!!

    Liebe Grüße
    Jodatz


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