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21.11.2008, 14:17 #1
Guten Tag zusammen,
auch ich bin über Google auf die Seite gestossen und habe die Artikel zu den Prolemen mit Lehrern gelesen.
Aktuell habe ich ein Problem mit der Klassenlehrerin meiner Tochter. Sie besucht die 4. Klasse und ist ein ganz "normales" Kind ohne grössere Auffälligkeiten. Wir sind aus beruflichen Gründen nach Hamburg gezogen, meine Tochte musste seinerzeit nach dem ersten Schulhalbjahr in Brandenburg hier in Hamburg eingeschult werden. Der Wechsel war für meine Tochter ein Kulturschock. Von Anfang an gab es immer wieder Unstimmigkeiten mit der Lehrerin. Die Lehrerin kümmert sich nur um die Eliteschüler, meine Tochter hat aber eine Rechtschreibschwäche. Das Hausaufgabenpensum entspricht dem der Oberschule. Es gibt sogenannte Wochenaufgaben, mitten in der Woche werden dann doch wieder Tagesaufgaben erteilt. Helfe ich meiner Tochter bei den Hausaufgaben, heisst es schlechte Noten weil sie es nicht allein gemacht hat. Lasse ich die Aufgaben unkorrigiert gibt es schlechte Noten und sie muss alles nacharbeiten. Es hat mehrere Gespräche mit der Lehrerin und der Rektorin gegeben, aber es hat nichts gebracht. Die Situation ist so schlimm, dass meine Tochter, die eigentlich gern in die Schule geht Kopfweh, Bauchweh und das gesamte Krankheitprogramm hat, obwohl sie grundsätzlich gern in die Schule geht. Ich habe den Antrag auf die Versetzung in eine andere Klasse gestellt, der wurde abgelehnt.
Mittlerweile haben wir die Eskalationsstufe des mobbings erreicht. Die Lehrerin schreibt ins Hausaufgabenheft meine Tochter habe ihre Aufgaben nicht gemacht. Bei Nachfrage muss die Lehrerin allerdings zugeben, dass die Aufgabe vorgelegen hat ihr aber nicht hübsch genug war.Die Lehrerin erklärt meiner Tochter vor der Klasse, dass sie keine Lust mehr hat,sie soll auf eine andere Schule gehen und dass sowieso die Eltern das Problem sind, meine Tochter hätte Angst vor uns.
Ich finde es erschreckend, dass soetwas auf der Grundschule passiert. Gerade hier sollten die Kinder in einer geschützten Umgebung in Geborgenheit lernen können. Mein nächster Schritt werden jetzt die Such nach einer anderen Schule und der Kontakt zur Schulbehörde sein. Vielleicht ist es auch sinnvoll einen Psychologen hinzuzuziehen.
Über Tipps und Hinweise von ähnlich Betroffenen würde ich mich sehr freuen, denn so langsam stellt sich bei mir das Gefühl der Hilflosigkeit und bei meinem Mann die Wut ein.
Viele Grüße
Michi
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21.11.2008, 14:22 #2
Hallo michi,
zunächst ein mal herzlich willkommen hier bei uns und in Hamburg.
Es tut mir wirklich leid, dass ihr solche Erfahrungen machen musstet und ich kann dir versichern, dass ist nicht der Regelfall - sowas habe ich noch nicht erlebt und gehört.
Da ihr es intern versucht habt, wendet euch wirklich an a) die Schulbehörde und ruft doch mal bei REBUS an!
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr für das letzte Schuljahr eine Lösung findet - wenn du noch Fragen hast - nur zu !
Liebe Grüße
Jodatz
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Die Forenchefin
mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann
Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
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21.11.2008, 14:24 #3
Hallo
das hört sich echt heftig an!
Ich würde mich auch an die Schulbehörde
wenden!
Das Kind so vor der Klasse runterzuziehen geht
nicht!
Schulwechsel würde ich versuchen zu vermeiden
da sie ja erst einen Wechsel hinter sich hat!
Und ihn schwer verkraftet hat!
Nach der 4 Klasse wechselt sie ja wieder!
Vielleicht könnt ihr bis dahin ein friedliches
Miteinander erreichen!
Rede doch auch noch mal mit der Rektorin!
LG Marita
Queenie!
Marotto!
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Es ist normal anders zu sein
( Richard v. Weizsäcker )
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21.11.2008, 14:29 #4
@michi: hast ne PN
Liebe Grüße
Jodatz
______________________
Die Forenchefin
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21.11.2008, 14:46 #5
Hallo Michi,
das ist ja voll daneben.
Ich hoffe, dass die die Tipps weiterbringen. In Jodatz hast du eine große Hilfe.
Ich wünsche euch eine gute Lösung
LG alusru
Lesen gefährdet die Dummheit
Forenagentin
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21.11.2008, 17:17 #6Neuling
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Hallo!
So eine Geschichte habe ich nocht nicht gehört. Ich glaube, dass diese Lehrerin nichts zu suchen in der Schule hat. Ihr macht einfach Spaß, ein Kind so verletzen, erniedrigen....
Meine Tocher besuch auch die 4. Klasse. In ihre Klasse gib es auch ein paar Kinder mit Lernschwächen, aber Lehrerin macht alles, damit sie blos ihren Lußt am Lernen nicht verlieren.
Was Ihr weiter machen sollt, schwer zu sagen. In ein paar Monaten wird Eure Tochter eine Empfehlung für die andere Schule bekommen. Ist die Empfehlung bei Euch bündig?
Ich hofe, dass Eure Lehrerin mindestens in diesem Fall eine erliche Antwort geben wird.
Gruß aus der Pfalz!
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21.11.2008, 18:42 #7Profi
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Also mir blieb da echt die Spucke weg.
Ich würde auch das tun, was die anderen Dir empfohlen haben, wenn es sein muß gehe in die höchste Instanz!
Toi toi für Euch!
Die Lehrerin hat eindeutig den Beruf verfehlt oder man könnte ja glatt meinen sie hätte was gegen "Ossis", leider gibt es diese Probleme immer wieder mal. Wenn diese Frau mit ihrem Leben nicht zufrieden ist, weil ihr halt was fehlt, ist das ihr persönliches Pech! Und unter aller Sau dieses Verhalten an einem Kind auszulassen, das sich nicht wehren kann!
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21.11.2008, 20:39 #8
Hallo Marita, hallo lause
danke für die Antworten.
Leicht gemacht haben wir uns den Entschluss definitiv nicht. Meine Tochter ist ja in der Klassengemeinschaft gut integriert.
Aber es hat sowohl mit der Lehrerin, als auch mit der Rektorin in der Vergangenheit sehr viele persönliche Gespräche gegeben. Die Ursache für die Probleme ist aus meiner Sicht nicht primär der Wechsel, sondern liegt in der Art und Weise der Lehrerin.
Aufgrund der Rechtschreibschwäche ziehen wir eine Rückstufung in Betracht, damit sie Zeit bekommt zu sich zu finden und wieder Lernerfolge hat. Ausser Mathe sind ja auch die anderen Fächer in Mitleidenschaft gezogen. Zur Zeit würde ich mit einer Hauptschulempfehlung rechnen. Von der Sache an sich, wenn sie nicht mehr Potential hätte, dann soll es so sein. Ich werde sie eh an einer Gesamtschule anmelden. Damit habe ich bei meinem grossen Sohn gute Erfahrungen gemacht. Er war ein Spätstarter.
Mit der Rektorin hat mein Mann heute nochmals ein Gespräch geführt, sie stellt sich naturgemäss vor ihr Personal.
Und als Eltern ist man dem hilflos ausgeliefert. Das ist der Grund, warum ich hier nach Tipps suche.
Einen wunderschönen Abend
Michi
Geändert von michi112 (24.11.2008 um 14:07 Uhr)
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21.11.2008, 20:50 #9
Guten Abend lause-forschte,
lieben Dank für deine Antwort. Die Dame geht nach dieser Klasse in Rente und ich glaube damit wir so manchem Kind etwas erspart.
Die Vorurteile gegen "Ossis" sind weit verbreitet. Mein Mann stammt aus dem Land Brandenburg, ich aus Niedersachsen. Der Liebe wegen haben wir als Patchworkfamilie in seiner Heimat gewohnt, bis zu meinem beruflichen Wechsel. Ich hatte seinerzeit auch Bedenken mein Kind dort einzuschulen, aber ich würde es jetzt jederzeit wieder tun. Dort waren die Kinder Kinder und wurden nicht zu kleinen Managern herangezogen und sie wurden anhand der Schwächen und der Stärken gefordert. Die Lehrerin war vom "alten Schlag", aber meine Tochter hat sie geliebt. Die Kinder haben schon in der ersten Klasse mit Füller und in Schreibschrift geschrieben. Der Wechsel war für meine Tochter ein Rückschritt und dank der Lehrerin hier eine Katastrophe. Wenigstens hat sie Freunde in der Klasse und ist in der Gemeinschaft integriert.
Das Kind kann sich nicht wehren, aber die Eltern und das mögen weder die Lehrerin noch die Rektorin.
Ich wünsche noch einen schönen Abend
Liebe Grüße
Michi
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22.11.2008, 17:14 #10Spezialist
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Hallo Michi,
ich habe jetzt alles drei Mal gelesen und mir steht immer noch der Mund offen.
Ich empfehle Euch dringend, alles detailliert zu Papier zu bringen. Am besten mit Datum und involvierten Personen.
Damit gehst Du zur oberen Schulbehörde, in Nds. heißt diese Landesschulbehörde. Du lässt Dir bei dem Dezernenten, der für diese Grundschule als 'Chef' zuständig ist, einen RICHTIGEN offiziellen Termin geben.
Und dann drohst Du mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde oder nutzt dieses Mittel gleich, es steht Euch frei.
Zitat Wiki:
Die Dienstaufsichtsbeschwerde ist ein formloser Rechtsbehelf, mit der die Verletzung einer Dienstpflicht eines Amtsträgers gerügt werden kann. Das bedeutet, ein Amtsträger muss sich persönlich verkehrt verhalten haben.
Gleichzeitig würde ich darum ersuchen, dass Eure Tochter AUF DER STELLE die Schule wechseln kann.
Es tut mir unendlich leid, zu lesen, was für dämliche Lehrer es gibt (ich bin selber eine...). Aber ich mache Dir Mut, an unserer Schule gab es im letzten Jahr auch so ein Verfahren (zu Recht...) und die betroffene Kollegin hat (auch zu Recht) eine harte Zeit hinter sich.
Du brauchst - wenn Du dieses Verfahren wünschst - Eltern, die EUCH beistehen können hinsichtlich von Zeugenaussagen. Dazu wird es kommen, denn der Schulleiter muss alle möglichen Beteiligten einzeln hören muss.
Alles GUTE!
Lieben Gruß
Deala
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24.11.2008, 12:16 #11
Hallo Deala,
es freut mich zu lesen, dass es auch andere Lehrer gibt :-)
Zunächst habe ich jetzt mit der Beratungsstelle Rebus Kontakt aufgenommen. Die Dienstaufsichtsbeschwerde haben wir ins Auge gefasst.
Da die Rektorin auf "Aussage gegen Aussage" hinaus will, haben wir keine grosse Hoffnung auf Erfolg.
Aber am Wochenende haben wir mit dem Vater einer Klassenkameradin gesprochen und das Kind hat entsetzt von den Vorfällen berichtet. Die Eltern haben zwar nicht diese massiven Probleme wie wir, sind aber mit der Art und Weise der Lehrerin unzufrieden.
Bin auf das Gespräch mit der Beratungsstelle gespannt und werde weiter berichten.
Vielen Dank für die moralische Unterstützung.
Herzliche Grüße
Michi

Geändert von michi112 (24.11.2008 um 12:23 Uhr) Grund: Tippfehler ;-)
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24.11.2008, 12:26 #12
Klasse,
bin wirklich gespannt, war REBUS für euch tun kann.
Halte uns bitte auf dem Laufenden - ist ja auch für andere gut zu lesen, dass man Möglichkeiten hat, sich zu wehren.
Liebe Grüße
Jodatz
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24.11.2008, 16:30 #13Spezialist
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Bitte... Klärt mich auf, was ist REBUS?

Hab' ich was verpasst, gibt es das überall... kann ich da als Lehrerin auch Eltern hinschicken *immeraufderSuchebin*...

DANKE.
Lieben Gruß
Deala
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24.11.2008, 18:58 #14
Hallo Deala,
REBUS ist eine Beratungsstelle in Hamburg für Eltern und Kinder mit Schulproblemen. Das Team besteht aus Lehrer, Psychologn und Sozialarbeitern.
Kontakt zu REBUS - FHH
Näheres berichte ich dir gern nach dem ersten Treffen. Ich bin gespannt und hoffe auf eine positive Erfahrung.
Liebe Grüße
Michi

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25.11.2008, 12:37 #15
Hallo!
ich habe auch gerade das Problem das meine Tochter mit ihrer neuen Deutsch Lehrerin nicht zurecht kommt.
Sie geht jetzt in die 2.Klasse.
Sie wird nie dran genommen und wenn es zum Beispiel um Gedichte geht,die meine Tochter sehr gut auswendig lernt
wird sie nie abgefragt.Sie darf auch in der Klasse nie vorlesen.
Da sie nicht die Beste ist im lesen,sie ist halt langsam und hat noch ihre kleinen Probleme damit.
Ich habe jetzt mit der Klassenlehrerin gesprochen und die sagte mir ich solle mit der Deutch Lehrerin sprechen.Das werde ich Morgen auch tun!
Ich bin dann mal gespannt,da ich mit der Frau eh nicht gut kann.
Ich kann nur sagen: Sich nichts gefallen lassen und gleich sehen das es gekärt wird.Sonst gibt es auch noch Vorgesetzte!
Gr.Yasmin




F O R E N K A T Z E
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