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Thema: Schule bestimmt unser Leben
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17.06.2010, 14:03 #91Spezialist
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ich kann von glück sagen, dass schule unser leben nicht bestimmt.
natürlich ist es ein teil des lebens meiner kinder - und natürlich auch von meinem leben. schließlich ist schule ja mein job. genauso wie die kanzlei auch ein teil des lebens meines mannes ist. schule ist wichtig, arbeit ist wichtig. darum sollten diese faktoren auch ein rolle spielen, aber nicht die wichtigsten sein. schule sollte jedoch nicht über der familie stehen.
ich erlebe durch meinen job immer wieder überergeizige eltern, die ihr kind umbedingt bei uns auf dem gymnasium sehen wollen. und die auch nicht einsehen, wenn wir sagen, dass das kind unglücklich und überfordert ist.
auf der anderen seite sehe ich aber auch eltern, die ihre kinder lieber auf die gesamtschule oder die realschule schicken mit der begründung "da muss er/sie nicht so viel arbeiten". das mag für einige kinder gut sein, aber andere brauchen einfach ein bisschen herausforderung und druck in der schule. einfach das gefühl etwas mal nicht sofort verstanden zu haben. immer nur der oder die beste zu sein nervt auf dauer. da spreche ich aus meiner und aus der erfahrung meiner älteren tochter.
die wahl der weiterführenden schule ist sicher nicht einfach. grundschullehrer können zwar einiges einschätzen, aber sie wissen auch nicht wie es zuhause läuft. eltern wiederum sind in der schule nicht dabei.
ich denke man kann einen guten grundschüler ruhig aufs gymnasium schicken. wie hanja schon sagt kann man ja seine entscheidung immer noch revidieren. dazu muss man natürlich bereit sein.
das wichtigste allerdings ist meiner meinung nach schule nicht all zu wichtig zu nehmen, freiräume zu schaffen(auch notfalls auf kosten der schule) und seinem kind vertrauen.
und sorry, dass alles klein geschrieben ist. habe gerade eine kleine maus auf dem arm und nur eine hand zum tippen.
Liebe Grüße
Danny
FOREN-TWISTER
Wir leben alle unter dem gleichen Sternenhimmel,
aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
"Wir brauchen euch alle. Egal wo ihr wohnt, egal zu welchem Gott ihr betet.
Jeder von uns kann Verantwortung übernehmen. Jeder von uns kann die Freiheit bewachen."
Jens Stoltenberg
*1994**1995**1998**2000**2010**2010*
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17.06.2010, 16:36 #92
Eine Maus?

Ich sehe das auch so wie du Danny.
Aber ich merke auch immer wie mir so eine Art Zukunftsangst um meine Kinder hochkommt.
Ich warte nun einfach wie sich alles entwickelt und dann kann man immer noch sehen.
Meine Kleinere kann sicher auf das Gymnasium gehen wenn sie will. Sie hat die Noten aber nicht die Lust dazu.
Bei Laura bin ich froh wenn sie einen guten Hauptschulabschluss und eventuel nen M-Zug schafft.
Aber vlcht. ist sie auch noch noch voller Überraschungen
Ich hoffe das SCHULE unser Leben ab der nächsten Klasse nicht mehr so bestimmt und bei uns endlich auch in der Freizeit Ruhe einkehrt.
Der Mensch ist ewig ein lernender. Auch Lehrer
Man muss nicht alles wissen!
Man muss nur wissen wo alles steht!
( Spruch meines Ausbilders, wat ein kluger Mann das ist)
Foren-Angel
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17.06.2010, 21:56 #93
heute war wieder so ein Tag wo ich dachte NEEEEEE
jette hat super ihre Deutschhausis gemacht - zu Montag die
Alex hat wieder stunden über seinen Aufgaben verbracht - hat zur Zeit wenig Motivation und es dauert meistens soooo lange für Sachen , die in ca. 30 Minuten fertig sein könnten - oder schneller.
Bin froh, dass wir mit ihm auch eine Therapie beginnen, denn DAS kann so nicht mehr weitergehen - darunter leiden echt alle.
Habe dann mit jette allein ein Spiel gespielt - fand sie gut.
Wir sind echt am überlegen, alex Hausaufgabenbezüglich mal voll reinfallen zu lassen und gar nichts zu sagen - mal für eine Woche.
Vielleicht sollte ich das echt mal machen - aber ich glaube , das kann ich nicht.
Das wird immer schlimmer mit ihm - und es hat - weil hier immer über die falsche Schulform und Überforderung von Kindern gepsorchen wird - nichts mit der Schulform zu tun - es ist seine ARt.
Und wenn ihr jetzt vorschlagt - dann setze dich doch daneben - dann streikt er meistens gleicht total.
Solche Situationen meinte ich u.a. auch, als ich diesen Thread eröffnete.
Bei der Hausibetreuung schafft er ne Menge - nur zu Hause nicht.
Leider ist es nicht immer praktikabel, dorthin zu gehen.
aber ich gebe die Hoffnung nicht auf !!!!
Liebe Grüße
Jodatz
______________________
Die Forenchefin
mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann
Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
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18.06.2010, 07:13 #94Spezialist
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Mhm, schwierig. Kann verstehen, dass es Dir schwer fällt, ihn auflaufen zu lassen. Vielleicht würde es aber helfen...
Ansonsten denke ich, er leidet vielleicht auch unter der ganzen Situation und zeigt das einfach anders.
Vielleicht holt er sich so sogar Deine (negative ) Aufmerksamkeit...
Da kann man von außen ja ganz schwer was zu sagen.
Ist vielleicht ganz gut, wenn er auch eine Therapie macht.
Ihr müsst halt nur gucken, dass jetzt wegen Jette (die jetzt natürlich ganz viel braucht)Alex sich nicht hintenan gestellt fühlt...
Echt schwierig!!!
LG hanja
Forenseele
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18.06.2010, 07:48 #95
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18.06.2010, 08:45 #96
denke ich auch



Liebe Grüße
Jodatz
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20.06.2010, 08:30 #97
Hausaufgaben sind glaub ich in vielen Familien Stress pur.
Ich frage mich nur wie die das machen die Berufstätig sind.
Man liest immer wieder das Mütter zurück in den Beruf sollen blablabla...
Wie soll das denn gehen wenn die Kinder ab Mittag betreut werden sollen?
Hier gibts keinen Hort oder Betreuung. Und ab der Hauptschule schon erst recht nicht mehr.
Manchmal schau ich mir so Nachmittagssendungen an wo von Arbeitslosen , Alleinerziehenden, Hartz4 beziehenden Müttern gesprochen wird.
Da reisst mir die Hutschnur, denn eine Mutter ist niemals Arbeitslos.
Wäsche waschen, putzen,kochen, Arztbesuche, Therapien und am Nachmittag Stundenlang mit an den Hausaufgaben sitzen.
Wie kann man von diesen Frauen sagen sie wären Arbeitslos?
Ich finde das die Leistungen von Müttern, egal ob alleinerziehend oder nicht in diesem Land zu wenig honoriert wird.
Jede fällt am Abend erschöpft ins Bett.
Ist das dann Arbeitslosigkeit? Oder trägt so eine Mutter nicht ihren Teil in der Gesellschaft bei?
Ich denke das Schule und Kinder unser Leben tatsächlich bestimmen und es ist kaum Zeit um noch einer geregelten Arbeit nachzugehen.
Die 11 Stunden in der Woche wo ich arbeite gehen mir im Haushalt echt ab.
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Foren-Angel
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20.06.2010, 12:24 #98Treues Mitglied
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@Laurasmom
Ich glaube nicht, dass die Qualität vom "Eltern-sein" sich an Berufstätigkeit festmachen lässt. Dann wären die ganzen arbeitslosen Eltern ja gesegnet mit supertollen Kindern, weil sie sich den ganzen Tag "kümmern" können
Ich habe wieder angefangen zu arbeiten, als unsere Tochter ein knappes Jahr alt war, zuerst auf Minijob, später als sie in den Kindergarten ging, etwas mehr und inzwischen - meine Tochter ist 11 - bin ich bei ca. 25 Std. in der Woche gelandet. Meine Erfahrung ist, dass sich berufstätige Eltern in der Zeit, die noch bleibt, höchst intensiv um Schule und Kinder kümmern. In dem Elternrat der Schule meiner Tochter sind z.B. durch die Bank weg berufstätige Eltern engagiert. Die schaffen es auch, trotz Job, Haus, Kinder, Garten, Hund etc., immer da zu sein und sich einzubringen und backen bei Bedarf auch noch schnell einen Kuchen.
Ich persönlich finde ein Hausfrauen-Dasein gruselig, aber noch gruseliger finde ich den Frauenkrieg zwischen den berufstätigen Müttern und den Hausfrauen. Wo bleibt denn da die Frauen-Solidarität??
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20.06.2010, 12:34 #99
Forenprinzessin
Mit Mann und 3 Kiddis
Lucas 15 Joshua 12 und Zoey 6
Um die wichtigen Lektionen im Leben zu lernen,muss man jeden Tag einmal die Angst überwinden
Es ist egal wer dein Vater war und was er getan hat,wichtig sind die schönen Erinnerungen die du an ihn hast!
Unsere besten Eigenschaften stecken wir in unsere Liebe zur Familie,
denn sie ist das Maß unserer Stabilität und sie bestimmt unsere Loyalität
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20.06.2010, 14:54 #100Spezialist
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@jodatz
Ich habe ja in letzter zeit nur am Rande mitbekommen was bei euch alles passiert ist. Daher weiß ich jetzt natürlich nicht welche Hilfe für euch die beste ist. Eine Therapie kann das sicher besser helfen.
Aber du sagst in der Hausaufgabenbetreuung klappt es gut und zuhause nicht?!
Was bedeutet genau es ist nicht immer praktikabel?(also mir ist schon klar was praktikabel heißt
) Wenn ich du wäre, würde ich ihn dahin schicken. Und wenn er früher Schluss hat muss er halt warten. Scheiß drauf. Wenn er nicht da war würde ich ihn gar nicht mehr ins Haus lassen. Ganz ehrlich: du bist zu nett
Deine Kinder würde wenn sie zu uns kommen wahrscheinlich vor Schreck umfallen und meine würden sich bei euch wie im 7. Himmel fühlen
Liebe Grüße
Danny
FOREN-TWISTER
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20.06.2010, 14:59 #101Spezialist
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Was das arbeiten anbelangt....
mein Mann ist selbstständig. Er macht in der Woche 50-60 Stunden und dann auch noch viel am Wochenende.
Ich arbeite wieder seitdem unsere jüngste 18 Monate alt ist. Von Anfang an 20 Stunden. Inzwischen sind es 30. Dazu kommt noch das was ich zuhause für die Schule machen muss.
Natürlich ist es mit Haushalt, Hunden, Garten, Ehrenamt im Tierheim, Elternvertretung und Kinderbetreuung anstrengend. Jetzt bin ich aber zuhause(wegen meinen Blutungen und Frühwehen) und ich muss sagen, dass ich mich langweile
Wenn der Kleine da ist werde ich auch möglichst schnell wieder arbeiten gehen müssen. Und auch das wird irgendwie gehen.
Liebe Grüße
Danny
FOREN-TWISTER
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