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09.06.2010, 18:11 #1
Hallo!
Ich habe mal eine allgemeine Frage
Ich hatte heute mit der Mutter eines Freundes von unserem jüngsten ein Gespräch über den Zusammenhang der Leselust der Eltern mit der der Kinder.
Wie seht ihr das? Lest ihr viel und eure Kinder auch? Oder ist es eher andersrum? Oder auch ganz anders?
Sowohl mein Mann als auch ich haben in unserem Leben schon unzählige bücher gelesen. Viele aus der Bücherrech ausgeliehen oder inzwischen wieder verkauft. Trotzdem stehen in unserem Wohnzimmer im Bücherregal noch mal ca. 800-900 Bücher. Bei unseren Kindern sieht es ähnlich aus. Richtige Leseratten mit vollgestopften Bücherregalen - alle vier.
Lg Snoops
Das Leben ist wie ein Video Spiel.
Der einzige Unterschied liegt darin, dass es bei "Game Over" nicht von vorne anfängt.
Tochter(14) und Söhne(12,10&7)
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09.06.2010, 18:14 #2
Also ich verschlinge meine Bücher regelrecht.
Meine Kinder lesen höchstens mal am Abend im Bett um Zeit zu schinden.
Ich habe ihnen auch als sie noch klein waren immer vorgelesen.
Das sie nun gerne lesen kann ich nicht behaupten
Der Mensch ist ewig ein lernender. Auch Lehrer
Man muss nicht alles wissen!
Man muss nur wissen wo alles steht!
( Spruch meines Ausbilders, wat ein kluger Mann das ist)
Foren-Angel
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09.06.2010, 18:19 #3
Hallo !
Auch mein Mann und ich lesen viel...er Computerbücher, ich eher Romane. so sind auch in unserer Wohnung Bücher keine Mangelware.
Unsere Tochter, mittlerweile 11 hat sich nie was aus Büchern gemacht. Als sie in die Schule kam und andere Kinder anfingen Bücher zu lesen, war es bei ihr nicht der Fall.
Heute weiß ich warum, denn am Ende der 3. Klasse wurde LRS diagnostiziert. Sie hat nur das notwendige gelesen und das mit Schwierigkeiten...daher auch das fehlende Verhältnis zum Buch.
Seit sie in Therapie ist und auch in Deutsch besser geworden ist, liest ie auch. Zwar noch keine Leseratte, aber es ist wesentlich besser wie früher....
Gruß Anke
Foren-Biofee
Man kann sich den ganzen Tag ärgern,
aber man ist dazu nicht verpflichtet
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09.06.2010, 18:20 #4
@Laurasmom vielleicht ist ihnen die auswahl noch nicht anspruchsvoll genug

Mein Sohn stand irgendwann mal mit 7 vor mir und hielt mir Harry Potter hin. Das wolle er lesen und nicht den ganzen anderen Baybkram
Die Theorie der Mutter war halt, dass ihr Sohn nicht gerne liest, weil ihr Mann auch nicht liest.
@anke bei LRS ist es natürlich verständlich, dass sie nicht gerne gelesen hat. Muss ihr ja unheimlich schwer gefallen sein und geht ihr vielleicht immer noch nicht so gut von der Hand.
Lg Snoops
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Tochter(14) und Söhne(12,10&7)
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09.06.2010, 18:51 #5
Mein Mann liest auch nur seine Tageszeitung.

Sogar meine Schwiegermutter hat meinen Kindern Unmengen von Büchern vorgelesen.
Ohne Erfolg
Ich hoffe immer noch das es irgendwann mal kommt
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Foren-Angel
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09.06.2010, 19:31 #6
Also die Großen lesen auch viel vorallem abends im Bett. Junior ist noch nicht soweit. Vielleicht kommt das auch noch.

LG alusru
Lesen gefährdet die Dummheit
Forenagentin
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10.06.2010, 06:30 #7
Ich glaube nicht wirlich, dass da ein Zusammenhang besteht. Man kann sicherlich ein gutes Vorbild sein, aber den Spaß am Lesen müssen die Kinder selbst entdecken.
ich lese sehr viel und muss auch immer ein Buch griffbereit haben. Mein Mann liest außer seinen Computerzeitschriften gar nicht.
Meine Tochter "frisst" die Bücher regelrecht, es kommt durchaus des öfteren vor, dass sie in der Woche 4-5 Bücher liest.
Mein Sohn hat nur wenig oder gar nicht gelesen bis zur 6. Klasse. Da hab ich mit ihm beschlossen, dass er abends 10 Minuten lesen muss, da er in Deutsch so seine Probleme hatte. Und siehe da, plötzlich hat er festgestellt, dass Lesen interessant ist und auch Spaß machen kann. Er liest nach wie vor noch nicht so viel wie meine Tochter, aber er liest gerne und auch relativ regelmäßig. Wobei er für ein Buch schon 3-4 Wochen, bei dicken Büchern auch länger braucht. Aber das macht ja nichts, für mich ist es wichtig, dass er etwas liest.
Wenn jemand kein Bücherfreund ist, dann kann man ihn auch nicht dazu bringen. Ich glaube, dass muss wirlich jeder für sich selbst entdecken.
LG juna
Forenstern
Freundinnen sind wie Schuhe:
Man denkt, man kann nicht genug davon haben, aber letztendlich sind es immer die gleichen, mit denen man sich wohl fühlt.
(Kerstin Gier)
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10.06.2010, 07:43 #8
ich bin von klein auf eine Leseratte
aber Sohnemann brauchte sehr lange bis ihn mal ein Buch interessierte...
Harry Potter sei Dank....denn ab dem ersten Band fing dann auch er an Bücher zu verschlingen...
zur Zeit liest er gern Biographien z.b. von Sportlern...
aber auch Fantasyromane wie Dinotopia,Narnia usw....
FearStreetreihe,....Fachbücher über Autos und Motorräder,Motorsport usw... stehen in seinem bald übervollen Bücherregal
Muss noch nachtragen---von Anfang an habe ich Junior jeden Abend vorgelesen...
bis es immer seltener wurde...
je älter er wurde umso mehr las und liest er ja selbst abends im Bett
Geändert von Mischa (11.06.2010 um 07:36 Uhr)
LIEBE GRÜSSE MICHA
FORENSPIELEMUTTI
LIEBEN HEISST LEBEN
ICH WILL LEBEN !!!
TRÄUME NICHT DEIN LEBEN
SONDERN LEBE DEINEN TRAUM
sag niemals NIE
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10.06.2010, 08:10 #9PferdefreundinGast
Also ich lese super gerne und viel.
Mein Mann eher weniger.
Mein Sohn liest die Lustigen Taschenbücher, das war es .
Meine Tochter dagegen liest sehr viele Bücher und das in der ersten Klasse!!!
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10.06.2010, 09:09 #10
Schließe mich meinen Vorgängern an:
Ich lese auch selber sehr gerne und viel, Ob bücher oder nur irgendwelche Illustrierte. Mein Mann liest nur die Tageszeitung oder evt. eine Sportzeitung
Mein Sohn liest alles was er zwischen die Finger bekommt, von Comics über Kinderkrimis oder auch Bülcher von Toni Lauerer und Witzebücher, die liest er dann teilweise laut vor, schadet auch nicht.
Meine kleine, die muß man dazubewegen,das sie am Tag mal 30 Minuten zusammenbringt. Sie hat es noch nicht so erfasst das Lesen, kommt hoffentlich auch noch
LG Forensonne

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10.06.2010, 11:33 #11
Irgendwie hab ich den Eindruck, dass hier die Frauen lieber lesen als ihre Männer

Lg Snoops
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Tochter(14) und Söhne(12,10&7)
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10.06.2010, 15:22 #12Spezialist
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- 15.11.2007
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- 556
Hi Snoops,
nein - ich denke, dieses Zusammenhang kann nicht herleiten.
Es ist eher so, dass das Vorlesen einen guten Einstieg ins Selberlesen bietet. Mein Kind war ein Lesemuffel bis zur dritten Klasse.
Seine tolle Grundschullehrerin hat mich immer ermutigt weiterhin vorzulesen. Und das habe ich dann getan. Durch die dicksten Bücher haben wir uns zusammen Abend für Abend durchgearbeitet.
Nun mittlerweile seit zwei Jahren ist der Knoten geplatzt. Ursache für sein Nicht-Lesen war womöglich, dass seine Lesefähigkeiten anfangs für gute dicke Bücher nicht ausreichten und ihm die üblichen Erstlesebücher so simpel und zu einfach erschienen. 3? oder Baumhausbücher fand er gähnend langweilig...
Auch heute ist es noch so, dass ich abends aus seinem aktuellen Buch ein paar Seiten vorlesen MUSS. Das genießt er einfach...
Neben dem Lesen hört er auch sehr gerne Hörbücher zur Entspannung.
Lieben Gruß
Deala
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10.06.2010, 16:14 #13
Hallo Deala,
stimmt vorgelesen habe ich auch immer viel und mache ich auch heute noch. Bei unserem Kleinen ja eh noch, aber auch die Großen finden es oft viel schöner und gemütlich, wenn wir uns zusammen(am besten alle 6) ins Bett kuscheln(meistens das von mir und meinem Mann) und dann ihr Papa und ich abwechselnd vorlesen
Wobei ich denke, dass in Familien in dennen viel gelesen wird auch dem Kind viel eher mal vorgelesen wird, oder? Ich denke halt nicht, dass eine Mutter auf die Idee kommt ihren Kindern großartig vorzulesen, wenn sie selber Bücher und Lesen total unnütz und langweilig findet.
Lg Snoops
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10.06.2010, 16:46 #14Spezialist
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- 556
Klar Snoops,
wer vorliest, liest auch selber...
NUR leider eben nicht unbedingt andersherum, denn ich kenne einige Mütter, die verschlingen Buch und Buch, lesen aber ihren Kindern nur maximal im Kiga-Alter was vor und hören dann auf.
Klar, ICH lese auch gern ohne dass man mir früher großartig vorgelesen hat... Aber ich glaube auch, dass insbesondere Jungs da mehr Animation
benötigen, um wirklich selber lesen toll zu finden.
Und die Animation läuft eben über spannende Bücher. Ich habe früher gerne aufgehört vorzulesen, wenn's spannend wurde *gacker*...
Bei 'Herr der Diebe' hat der Sohn zum ersten Mal dann selber Hand äh Augen angelegt, weil er's nicht aushalten konnte ...
Manchmal muss man sie austricksen...
ICH besorge z.B. auch immer noch Bücher für ihn, ich kenne sein 'Beuteschema' und die gängigen Bücher in der Bücherei sind einfach langsam durchgearbeitet... ABER DABEI helfe ich gerne... Die meisten Bücher lese ich sowieso auch (ich mag seinen Geschmack...). Seine Patentante übrigens auch *gacker*... Wir haben schon zu dritt seine Bücher diskutiert. Klasse so was...

Lieben Gruß
Deala
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10.06.2010, 17:30 #15
Stimmt, den Umkehrschluss kann man natürlich nicht so ohne weiteres herstellen.
Ich bin wirklich froh, dass unsere vier so viel lesen. Selbst Marvin und Fynn nach anfänglichen Startschwierigkeiten. Wobei Fynn es ja erst nächstes Jahr lernen soll. Bisher beschränken wir uns also darauf Straßenschilder, Leselernbücher und die Fehnsehzeitung zulesen
Aus der Bücherrei bringe ich auch immer viel mit. Unsere hier in der stadt ist so groß die haben eigentlich fast jedes Buch bereits kurz nach dem Erscheinungsdatum. Auch Jugendbücher
Oft legen die Mitarbeiter schon etwas für uns zurück, weil sie wissen was wir bzw. unsere Kinder gerne lesen;D Blöd ist es dann wenn es zu Streitereien um ein bestimmtes buch kommt, weil Tochter und unser älteste Sohn es beide gleichzeitig lesen wollen. Manchmal schleicht Ännie sich dann nachts ins Zimmer ihres Bruder um ihm das Buch unter dem Kopfkissen oder der Bettdecke weg zuklauen;D
Lg Snoops
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