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25.02.2011, 16:05 #1Neuling
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- 1
Hallo zusammen,
mein 16 jähriger Sohn besucht zur Zeit die Realschule und wird voraussichtlich im Sommer eine Ausbildung beginnen. Er hat den Ausbildungvertrag auch unterschrieben. In den letzten Monaten ist es jedoch so, dass mich sehr viele Lehrer anrufen und ich auch schon zu Gesprächen zur Schule kommen musste. Mein Sohn macht im Unterricht nicht mehr mit und auch zu Hause tut er nicht mehr viel für die Schule. Das führte dazu dass er mir vor 2 Wochen das schlechteste Zeugnis der gesamten Schulzeit vorlegte. Das Problem ist, dass, sollte er die mittlere Reife nicht bekommen, er seine Ausbildung auch nicht beginnen kann. In der Schule ist er nur mit Leuten zusammen, die sich weder bewerben noch um eine weiterführende Schule kümmen. Hier zu Hause kommen weder mein Mann noch ich an ihn ran. Es ist uns nicht mehr möglich, mit ihm vernünftig zu sprechen. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll? Es nimmt mich so sehr mit dass ich fast nur noch heule, nicht mehr schlafen kann und auch nicht weiß, was werden soll wenn er den Abschluss nicht bekommt . Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen. Ich wäre sehr dankbar.
Viele Grüße!
Lena
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25.02.2011, 16:14 #2Spezialist
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Ich habe noch nicht solche Erfahrungen gemacht, kann mir aber vorstellen, wie Du Dich fühlst!
Wenn Ihr an Euren Sohn nicht rankommt, könntet Ihr evtl. mal die Lehrer bitten, Tacheles mit ihm zu reden. Er versaut sich doch seine ganze Ausbildung wenn er so weitermacht.
LG hanja
Forenseele
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25.02.2011, 16:55 #3
Habt ihr sowas wie einen Schulsozialarbeiter in der Schule ?
Vielleicht könnten die Lehrer auch noch mal jemaden vom Arbeitsamt kommen lassen - damit die mal tacheles reden und vorallem den Schüler mal vermitteln, was denn die Alternativen sind.
Denn - hinter faulenzen ist ja noch nicht.
Es besteht - zumindest hier in HH 11 Jahre lang Schulpflicht ( ohne Wiederholen ) oder bis zum 18ten Lebensjahr.
Ich kann mir im übrigen auch genau vorstellen, wie du dich fühlst.
In der Klasse von meiner Tochter haben es die meisten kids nicht mal geschafft, sich einen Praktikumsplatz zu besorgen.
Gott sei Dank gehört meine Tochter nicht dazu - sie hat genaue Pläne.
Ich hoffe, ihr kriegt das geregelt - denke - auch da müssen die Lehrer vielleicht noch mal ran.
Und wenn alles nicht hilft, vielleicht mal zu einer Beratungsstelle oder Jugendpsychologen.
Liebe Grüße
Jodatz
______________________
Die Forenchefin
mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann
Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
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25.02.2011, 18:03 #4
Boh, eine schlimme Situation. Eigentlich müsste der Ausbildungsplatz Motivation genug sein um einen ordentlichen Abschluss zu machen.
Ich wünsche euch, dass ihr die nötige Hilfe bekommt. Sprich vorallem mit dem Klassenlehrer, Vertrauenslehrer, wenn es Sozialarbeiter gibt, dann auch mit denen.
Dass die Schule anruft und du zu Gespräche in die Schule bestellst wird, zeigt ja, dass sich die Schule auf deiner Seite steht.
LG alusru
Lesen gefährdet die Dummheit
Forenagentin
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26.02.2011, 10:08 #5
hallo
bevor ich nochmals alles doppelt schreibe,schliesse ich mich einfach meinen Vorschreiberinnen an..
LIEBE GRÜSSE MICHA
FORENSPIELEMUTTI
LIEBEN HEISST LEBEN
ICH WILL LEBEN !!!
TRÄUME NICHT DEIN LEBEN
SONDERN LEBE DEINEN TRAUM
sag niemals NIE
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26.02.2011, 15:34 #6Profi
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hallo
ich kann mich dem tipp mit der schulsozialarbeiterin nur anschließen. wir haben bei uns an der schule eine ganz tolle frau, die super engagiert ist, eine wunderbares verhältnis zu den schülern hat und in ihrer aufgabe aufgeht. oftmals findet ein außenstehender oder jemand außerhalb der familie leichter und besser zugang als die mutter oder der vater. manchen kindern fällt es leichter sich dann zu öffnen. das ein lehrer etwas erreichen kann glaube ich ehrlich gesagt eher nicht. ich denke das die lehrer ihrerseits sicherlich schon versucht haben mit deinem sohn zu sprechen bevor sie sich an euch gewandt haben.
ich drücke jedenfalls ganz doll die daumen das deine sohnemann die kurve noch bekommt.
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26.02.2011, 17:17 #7Spezialist
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Wo will er den eine Ausbildung machen?
Vielleicht sollte auch mal der zukünftige Ausbildungsbetrieb Tacheles reden?
Habe ich bei einem meiner Schüler mal so gemacht und seinen zukünftigen Chef in die Schule bestellt. Hat gewirkt
, macht aber natürlich nicht jeder Betrieb.
Liebe Grüße
Danny
FOREN-TWISTER
Wir leben alle unter dem gleichen Sternenhimmel,
aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
"Wir brauchen euch alle. Egal wo ihr wohnt, egal zu welchem Gott ihr betet.
Jeder von uns kann Verantwortung übernehmen. Jeder von uns kann die Freiheit bewachen."
Jens Stoltenberg
*1994**1995**1998**2000**2010**2010*
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26.02.2011, 17:20 #8
@Danny, den Rat mit dem zukünftigen Ausbildungsbetrieb finde ich super.
Von Außenstehenden lässt sich der Judendliche vielleicht doch noch was sagen.
LG alusru
Lesen gefährdet die Dummheit
Forenagentin
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27.02.2011, 08:18 #9Spezialist
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Daran hatte ich auch gedacht, birgt aber natürlich die Gefahr, dass der Betrieb (man kennt die "Chefs" ja meist nicht so gut), gleich von seiner Zusage zurücktritt, weil sie befürchten, so könnte es bei der Ausbildung auch laufen...
LG hanja
Forenseele
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27.02.2011, 09:59 #10
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02.03.2011, 11:37 #11Spezialist
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Liebe Grüße
Danny
FOREN-TWISTER
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Jens Stoltenberg
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02.03.2011, 14:59 #12
Einen gute Rat kann dir wohl jeder geben, aber ob das hilft?
Du solltest zuerst herrausfinden worran es liegt, dass er sich so verändert hat.
Falsche Freunde, Ärger in der Schule ( mit Lehrer oder Mitschüler).
Trauer, Veränderungen im Umfelt.... ?
Bei meinem Bub fing es am Anfang dieses Schuljahres auch an. Sein Verhalten änderte sich zum negativen und die Lust zum lernen lies auch nach. Vor allem zu Hause. Ich habe viel mit ihm geredet. Der Hinweis kahm von einer Bekannten, die das kannte. Seine große Schwester wechselte die Schule und war nicht mehr in den Pausen da. Sie hat ihm sehr gefehlt und mit dieser Veränderung musste er nun erst lernen zurecht zu kommen.
Gib die Hoffnung nicht auf, auch wenn der Weg noch so steinig ist!
Sonnige Grüße Rose
Vergiss nicht - man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.
Marc Aurel



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