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24.08.2007, 15:00 #1Gesperrt
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Hallo an Alle,
haben uns letzt über die Impfung bei Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs unterhalten. Ich möchte bei Luisa die Impfung noch vor den Ferien durchführen lassen.
Bei dieser Gelegenheit habe ich mich auch mit meiner Frauenärztin über das Thema, wann sie die "Pille" bei Mädchen verschreibt, unterhalten. Sie berichtete, dass das Durchschnittsalter in ihrer Praxis so um die 16 liegt, natürlich, wenn Mädchen die Pille früher haben möchten, wird sie das tun, besser als wenn sie zu früh schwanger werden.
In unserer Gemeinde ist jetzt so ein Fall mal wieder eingetreten: Ein junges Mädchen, 15, steht vor ihrem Realschulabschluss, ist schwanger und erwartet im November ihr erstes Kind. Die Mutter ist total aufgelöst, weil der werdende Vater zwar einen Job hat, aber die Jobs macht er nur gelegentlich.
Die Frauenärztin berichtete mir auch davon, dass es ein "soziales Schema" gibt, speziell, wenn Mädchen so früh schwanger werden. Das ist für mich nicht sehr repräsentativ, solange ich keine Studie vor Augen habe, bei welchen Familien das vorkommt.
Wie steht ihr denn zu diesem Thema?
Was haltet ihr davon??
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24.08.2007, 15:28 #2Treues Mitglied
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Hallo Siglinde,
ich halte ja grundsätzlich nichts von der Pille (ausser für Kakteen
) ich meine für mich, aber ich finde das super gut, wenn die Mädchen auch in ganz jungen Jahren die Pille bekommen, OHNE grossartig ein Gespräch mit ihrer Mutter oder so führen zu müssen! Aufklärung beginnt ja schon mit 6 Jahren (zumindest im Düsseldorfer Raum) und sollte auch bis zur Pubertät nicht aufhören. Eventuell würde ich meiner Tochter sogar die Pille vorrätig besorgen, wenn ich das Gefühl hätte, sie würde mir nicht alles anvertrauen oder es gäbe Grund zur Besorgnis! Ansonsten denke ich, wenn das Elternhaus entsprechend vernünftig mit diesem Thema umgeht und das soziale Umfeld des Kindes ebenfalls nicht ganz daneben ist, dürfte eigentlich das Mädchen dann reif genug sein, erst einmal NEIN zu sagen und dann eben sich selbst ein bisschen einzusetzen und zu informieren und Gelerntes dann entsprechend umzusetzen!
Die Impfung wird empfohlen und ich denke, dass sie sinnvoll ist, habe mich aber noch nicht näher mit den Nebenwirkungen beschäftigt. Werde mal forschen und schicke Dir dann, was ich finden konnte!
Freu mich für Dich mit, dass Deine Tochter kommt. Wie lange war sie weg?
LG
Meli
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24.08.2007, 15:38 #3Gesperrt
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Hallo Meli,
sie war 4 Wochen weg und auch vielen Dank für Deinen Beitrag.
Viel Spaß in Wuppertal!!!!
Lb Gruß Siglinde
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24.08.2007, 16:46 #4
Hallo Siglinde!
Ich hab bisher leider wirklich die Erfahrung gemacht, dass junge Mädchen schwanger werden, wenn es zu Hause Probleme gibt oder der gesamt soziale Hintergrund einfach fehlt.
Wir haben hier ein Heim für junge Mütter. Und in diesem Heim befinden sich wirklich nur junge Frauen (bis 20), die aus Problemfamilien kommen.
Ich selbst komm ja eigentlich auch aus einer Problemfamilie (ELtern nicht verheiratet, jedes Elternteil neuer Partner). Und wenn ich so einen Teil meiner Geschwister betrachte, so trifft das auch auf die zu. Meine älteste Schwester hat auf ihren 19. Geburtstag ihr erstes Kind bekommen, weil sie es zu Hause nicht mehr ausgehalten hatte. Meine zweitjüngste Schwester hat mit 18 ihr erstes Kind bekommen, weil sie auch von daheim weg wollte. Interessanterweiße ist ja, dass all die Kinder, die bei meiner Mutter groß wurden, auch früh Kinder bekamen. Die Kinder meines Vaters (25 und 32) haben beide noch keine Kinder. Ich (35) selbst hab mein erstes Kind mit 25 bekommen und bin weder bei Mutter noch bei Vater groß geworden, sondern bei Oma.
Ich weiß, ist jetzt ein bißchen harter Stoff, aber ich kann´s nunmal leider nicht ändern.
LG Christiane
Forenmaus
Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität.
Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.)
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24.08.2007, 18:22 #5Spezialist
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hallo chris,
habe mir eben deinen beitrag durch gelesen.
und fand deine beobachtung sehr interesant.
denkst du echt,es ist ein unterschied ob du bei mutter oder vater gross wirst?
dazu wuerde ich ja gerne mal eine studie sehen wollen.
fuer dich tut es mir leid,das du schon als kind duch so eine harte schule musstes.
lg. conny
liebe kann man lernen.
und niemand lernt besser als kinder.
wenn kinder ohne liebe aufwachsen,
darf man sich nicht wundern,
wenn sie selber lieblos werden.
astrid lindgren
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24.08.2007, 18:43 #6
Ich denke auch das was am sozialen Schema dran ist!
Es gibt mit Sicherheit auch Ausnahmen!
Ich kann eigentlich nur von meinem Elternhaus
reden!
Mein Elternhaus war alles andere als schön-
dies alles zu erklären würde aber den Rahmen
sprengen!
Damit sagen will ich das mein grosse Schwester
mit 18 Mutter wurde und meine kleine Schwester
mit 15!
Ich denke das das eine Flucht war und denke das
das vielleicht nicht passiert wäre wenn alles intakt gewesen
wäre!
Warum ich allerdings aus der Rolle viel weiss ich auch nicht!
Vielleicht haben mich "meine Vorbilder" abgeschreckt!
Aber wenn ich heute merke das es Zeit würde
für die Pille für meine Tochter dann würde ich
zustimmen!
Ob sie nun 14 ist oder nicht!
Heute werden sie viel früher reifer!
LG Marita
Queenie!
Marotto!
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Es ist normal anders zu sein
( Richard v. Weizsäcker )
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24.08.2007, 18:58 #7
Nee Conny, ich denke nicht, das es damit etwas zu tun hat. Ich denke nur, dass man frühzeitig schwanger wird, wenn der soziale Hintergrund nicht stimmt, sprich eventuell sogar Störungen im Elternhaus. Die meisten jungen Mädchen betrachten das dann als eine Art Flucht.
Weshalb mir das gerade bei meinen Geschwistern so auffiel hat auch damit zu tun, dass sich innerhalb der Familie meiner Mutter niemand um die Kinder gekümmert hat, nicht die Mutter nicht der Vater. Während die Kinder meines Vaters wirklich das klassische Familienleben erfahren durfte, sprich Sorge von Mutter und Vater. Die Kinder meines Vaters wurden in jeglicher Hinsicht gefördert, während die Kinder meiner Mutter sich vollkommen allein überlassen wurden. Ich selbst genoß ja dann die Erziehung meiner Großeltern, später dann nur noch meiner Oma, und ich muß sagen, dadurch das bei meiner Oma noch zwei ihrer 5 Kinder damals wohnten, war ich ein gänzlich verwöhntes Gör. Egal was ich wollte, ich hab´s bekommen. Von daher, gerade weil ich in solch chaotischen Familienverhältnissen aufgewachsen bin, möchte ich meinen Kindern einfach was anderes bieten.
LG Christiane
Forenmaus
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24.08.2007, 19:03 #8Spezialist
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Ich denke, es gibt viele Ursachen, warum junge Paare nicht oder nur unzureichend verhüten. Neugier, Angst, Unwissenheit (also nicht verinnerlicht), Trotz, ...
Ob man das in Schemas pressen kann, weiß ich nicht.
(Leider) kennt man im Umfeld immer mal ein Mädel, was früh Mutti wurde. Von den Vätern hört man dann schon weniger.
Einige kommen mit dem Kind und sich überhaupt nicht klar andere bewältigen die Erziehung und Versorgung des Würmchens und kümmern sich um die eigene Entwicklung und Ausbildung. Diese Mädels haben meine Hochachtung.
Mann muss mit 15 nicht schwanger werden, man sollte es nicht werden, aber eine Katastrophe wäre es für mich nicht, wenn eine meiner beiden schwanger würde. Es mag aber auch sein, dass wir auch noch nicht alt sind.
Nächste Woche ist bei der Großen die zweite Impgung gegen HPV fällig. Es ist kein Allheilmittel, aber ein Risiko an Krebs zu erkranken wird reduziert und das finde ich schon einmal gut.
In zwei Jahren ist die Mittlere auch dran. Wie das mit Junior wird, weiß ich noch nicht.
Was den Frauenarztbesuch angeht: Die Große war mit ihrer Freundin zur Teenagersprechstunde und dort haben sie alles kennengelernt. Wann sie sich richtig untersuchen lassen, dürfen sie selbst entscheiden.
Die Pille darf sie haben. Nur muss dann auch schon ein Freund da sein, nur so auf Vorrat muss sie sich nicht mit Hormonen vollstopfen.
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24.08.2007, 19:08 #9
Hallo Rena!
Eine Tante von mir hat auch mit 18 Jahren das erste Kind bekommen. Der Abstand zum zweiten betrug dann schon 6 Jahre. Allerdings hatte sie, zuerst nur mit 1 Kind, danach dann halt mit 2 bzw. 3 Kindern, ihr Studium beendet. Sie, muß ich sagen, hat auch meine vollste Hochachtung. Ich kenn aber auch leider einige, die es nie auf die Reihe gebracht haben, trotz Kinder, ihre Schul- bzw. Berufsausbildung zu beenden. Im Gegenteil, bei einer, die ich kenne, war es sogar gut, dass sie praktisch Dauerschwanger war. Ich hatte die damals kennen gelernt, als ich mit Janina schwanger war und wg. vorzeitigen Wehen im Krankenhaus lag. Sie hatte im Dezember 96 ihr erstes Kind mit gerade mal 13 Jahren bekommen, Ostern wurde sie 14. Und danach hast Du sie mehrere Jahre nur noch Dauerschwanger gesehen und sie hatte mit 21 Jahren bereits 6 Kinder.
LG Christiane
Forenmaus
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24.08.2007, 23:49 #10Gesperrt
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Hallo Marita,
hallo Christiane,
vielen Dank für Eure Offenheit! Dass Eltern, die nicht verheiratet sind, als Problemfamilie gelten, kann ich nicht nachvollziehen, zumal wir heute in einer Gesellschaft leben, in der neue Lebensformen durchaus üblich sind. Ich habe auch sehr lange mit Luisas Vater zusammengelebt (jetzt sind wir getrennt), aber ich wollte bewußt nicht heiraten. Die Ehe war für mich noch nie so ein wichtiges Thema. Nach der Trennung habe ich für meine Tochter nur die männliche Bezugsperson vermisst, aber eine Problemfamilie waren wir nie. Ich habe immer versucht, eine liebevolle und verständnisvolle Mutter zu sein, das finde ich manchmals besser als in einer Ehe, in der sich die Partner nur zanken und die sich nichts mehr zu sagen haben. Der neue Partner, den ich dann kennen gelernt habe nach der Trennung hat meine Tochter nicht akzeptiert, nicht weil sie sich ihm gegenüber nicht nett und korrekt benommen hätte, einfach nur, weil er sie nicht einbezogen hatte und nur mich wollte. Das habe ich nicht akzeptiert und eine solche Beziehung stand für mich nie zur Debatte, um jeglichen Schaden von dem Kind
abzuwenden. Natürlich muss man auch auf der Hut sein, ob die Kinder den "Neuen" nur wegekeln wollen oder ob es tatsächlich mangelnde Sympathie ist. Mit meinem neuen Partner läuft es gut, jeder hat seine eigene Wohnung, und diese Lebensform finde ich momentan für mich optimal.
Das wäre mal mein Kommentar zum sozialen Aspekt.
Die Pille finde ich gut, wenn eine feste Beziehung ansteht; bei meiner Tochter läuft da noch nichts, sie hat nur viele Freunde. Sie ist aufklärt, kennt die Problematik aus der Presse und würde auch mit mir vertrauensvoll reden, wenn sie die Pille wollte.
LG Siglinde
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25.08.2007, 09:57 #11
Hallo Siglinde!
Das war wohl etwas falsch rübergekommen, daher bin ich in einem neuerlichen Beitrag nochmals auf das Chaos innerhalb meiner Familie eingegangen. Nee, Paare, die nicht verheiratet sind, sind keine Problemfamilie. Mein Onkel und seine Lebensgefährtin leben bereits seit 23 Jahren unverheiratet zusammen und haben 4 gemeinsame Kinder, eigenes Haus.
LG Christiane
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25.08.2007, 12:47 #12Treues Mitglied
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Als das sehe ich unsere Familie auch nicht, nur, weil mein Freund mich nicht heiraten will
Nee, Spass beiseite: ich denke, dass für die Mädels auf jeden Fall die Pille in Frage kommt! Ich glaube nicht, dass ein von den Teenagern sich eine Spirale setzen lassen möchte und die Verhütung ist nunmal Frauensache - gerade, wenn es sich um junge Mädchen handelt.
Daher kann ich auch nur nochmal betonen, dass ich es meiner Tochter sehr leicht machen möchte, an die Pille heranzukommen, natürlich inklusive Komplettaufklärung (sonst steckt sie sich die nachher noch in den Po
) und ich finde es ganz wichtig, die Mädchen in der pubertären Phase gut zu beobachten und dahin zu leiten, dass sie sich eine Vertrauensperson für Aussprachen suchen, die bereits etwas reifer ist! Das muss nicht zwingend ich sein, wär natürlich schön, wenn es so wäre, aber eine Tante oder sonst ein "Erwachsener" sollte schon irgendwie ein wenig ins Vertrauen gezogen werden, wenn es Fragen gibt oder Probleme. Ich glaube, dann kann nichts passieren, was nicht gewünscht ist...
Aber gut, soviel zur Theorie
die Praxis sieht dann ja meist ganz anders aus und zum Glück hab ich noch ein paar Jährchen Zeit....
Na, Siglinde, wie ist die Wiedersehensfeier? Auf jeden Fall ist Deine Tochter bildhübsch und ich verstehe gut, dass Du Dir Gedanken machst, denn das entgeht den "spitzen Buben" oder eben "Spitzbuben" ganz sicher nicht!
Meli
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25.08.2007, 14:11 #13Gesperrt
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Hallo Christiane,
dein zweiter Beitrag ist leider "untergegangen", weil ich meinen Beitrag nach der Rückkehr in den frühen Morgenstunden geschrieben habe. Entschuldige bitte!
Zusammenfassend möchte ich nochmals zum Thema sagen, dass eine liebevolle Erziehung sowohl von Vater als auch Mutter die Prägung für das weitere Leben bedeutet. Natürlich kommen Emotionen, wie "Schuldgefühle" nach einer Trennung automatisch hinzu. Eine emotionale zeitweilige Überforderung spielt gelegentlich auch eine wichtige Rolle, weil man sowohl den Vater als auch die Mutter ersetzen muss. Bei Mädchen finde ich eine Trennung schwieriger, weil, wenn sie während des Zusammenlebens stark auf den Vater fixiert waren, sie in ihrem späteren Leben immer dieses männliche Pendant suchen. Ich habe diese Erfahrung anfänglich bei meiner Tochter gemacht, dass sie sich zu männlichen Spielkameraden immer mehr hingezogen fühlte als zu den Mädchen. Das hat sich zwischenzeitlich geändert. Meine Bezugsperson war auch die Oma, weil meine Eltern ein Geschäft hatten, und meine Mutter war tagsüber beschäftigt. Sowohl Mama als auch Papa haben sich aber am Wochenende für meine Schwester und mich viel Zeit genommen und viel mit uns unternommen. Die Oma war eine ganz liebe und fürsorgliche Bezugsperson für mich, obwohl sie uns streng erzogen hat. Deshalb wurde ich durch sie sehr positiv geprägt. Natürlich versucht man diese positive ERlebnisse auch bei seinen Kindern zu übertragen, aber das ist nicht so einfach, weil sich unsere Lebensverhältnisse sehr stark verändert haben.
Meli: Natürlich beschäftigt mich dieses Thema momentan, aber meine Tochter ist noch ein "Schmetterling", sie hält sich noch alle Türen offen.
LG Siglinde
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26.08.2007, 19:01 #14
Hallo zusammen!
Erst einmal möchte ich sagen, das dass ein Thema ist, von dem ich hoffe, das es bei uns noch einige Jahre Zeit hat! Wir haben unsere Tochter (9) schon im Kindergarten spielerisch angefangen auf zu klären. Dazu gibt es ganz tolle Bücher für jedes Alter. Und auch im letzten Schuljahr stand Aufklärungsunterricht auf dem Stundenplan.
Was mich jetzt bei Euren Berichten ein wenig erstaunt ist, das ihr alle die Pille befürwortet. Klar, ich bin auch dafür, ist auf jeden Fall besser als mit 15 schwanger zu werden. Aber, die Pille schützt nur vor einer Schwangerschaft, keinesfalls vor Geschlechtskrankheiten und schon gar nicht vor Aids.
Ich denke Aufklärung muss viel komplexer erfolgen und darf nicht nur auf die Pille beschränkt werden um eine Schwangerschaft zu verhindern.
Junge Mädchen, die sich alt genug fühlen die Pille zu nehmen weil sie Beischlaf vollziehen wollen, sollten auch in der Lage sein ein Kondom zu benutzen, denn schlimmer als ein Kind zu bekommen ist eine HIV-Infektion.
Lieben Gruß, Biene!
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26.08.2007, 19:11 #15
Klar Biene
wir hatten es ja eigentlich nur vom Thema
Pille!
Natürlich kläre ich meine Tochter auch zu gegebener
Zeit auf das es auch mit Kondom sein muss!
Ich hoffe natürlich auch das es noch lange
dauert!
Verhütung sollte ja auch nicht nur Thema
der Mädchen sein!
Jungen sollten natürlich gleichermassen aufgeklärt
werden!
Was leider nicht immer der Fall ist!
LG Marita
Queenie!
Marotto!
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