Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 16
  1. #1
    Spezialist Avatar von jodatz
    Registriert seit
    04.05.2007
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    28.303
    Hallo,
    ich habe heute den größten Teils dieses Artikels schon gelesen und wollte ihn euch auch nicht vorenthalten.

    Schulzeitverkürzung: Liebe Marie, | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

    Liebe Grüße
    Jodatz


    ______________________
    Die Forenchefin
    mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann

    Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

  2. #2
    Treues Mitglied
    Registriert seit
    06.06.2008
    Beiträge
    135
    Danke für den Tipp.

    Traurig, aber wahr, was der Vater da so schreibt...


  3. #3
    Aufstrebendes Mitglied
    Registriert seit
    28.09.2011
    Beiträge
    6
    Schöner Artikel


  4. #4
    Spezialist
    Registriert seit
    16.01.2008
    Beiträge
    7.837



    LG hanja

    Forenseele

  5. #5
    Spezialist
    Registriert seit
    15.11.2007
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    556
    Hallo Jodatz,

    mir ging es in einem ersten Ansatz wie Dir. Dann las ich quer im net zig Kommentare von Eltern und fand einen Verriss dieses Artikels... vor allem von vielen Eltern.

    Manche sagten 'wieso, was ist schlimm daran, mal kurz Vokabeln etc. im Auto abzufragen'.

    Manche sagten 'man kann sich auch anstellen und alles bejammern'.

    Manche sagten 'als Eltern muss man sich da 'rausnehmen, wenn die Kinder das nicht alleine können, sind sie falsch am Gym'.

    UND UND UND...

    HEUTE ist so ein Tag, wo ich laut klagend oder wahlweise leise weinend in den Tenor des Artikelverfassers miteinstimmen könnte. Der Tag gestern war bescheiden, die Woche zuvor auch. Ich habe teils für den Sohn HA vorgearbeitet, damit er noch zum Handball konnte. Gestern dann war ein Super-GAU, er verweigerte jegliches Nachdenken bei Prozentrechnung und machte nix so, wie ich es ihm seit Sonntag erklärt habe (ich habe mich STRENG ans Buch gehalten). Diese Arbeit heute geht so richtig den Bach 'runter... Und das, wo er in Mathe IMMER 2'en und 1'en schrieb.

    Es ist diese aktuelle Überbelastung *seufz*.

    Wir haben aber auch schon Phasen gehabt, da hat das (gemeinsame) Lernen hier wie am Schnürchen geklappt. Da würde ich den anderen Eltern zustimmen...

    Was ich sagen will... Ich WEISS es NICHT... Doch, der Artikel ist recht einseitig. Mein Kind HAT viel zu tun, aber hat auch noch Freizeit.

    Viele seiner Jungs-Freunde tun so gut wie gar nix und kommen mit einem Notenspektrum zwischen seltenen 2'en und 3'en und 4'en und 5'en *irgendwie* durch.

    Ich habe ja den Verdacht, dass viel zu Hause an Misstönen gleich welcher Art produziert wird. Dass sich Elternstress stellvertretend aufs Kind überträgt. Da liegt viel im Argen und ich persönlich bemühe mich sehr, da an mir zu arbeiten *seufz*.

    Es ist wie es ist *seufz*...

    Lieben Gruß

    Deala

  6. #6
    Spezialist Avatar von jodatz
    Registriert seit
    04.05.2007
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    28.303
    Zitat Zitat von Deala Beitrag anzeigen
    Hallo Jodatz,

    . Ich habe teils für den Sohn HA vorgearbeitet, damit er noch zum Handball konnte.

    Es ist diese aktuelle Überbelastung *seufz*.



    . Doch, der Artikel ist recht einseitig. Mein Kind HAT viel zu tun, aber hat auch noch Freizeit.

    *...

    @deala: schau mal , was du da schreibst - du wiedersprichst dir eigentich selbst - denn DU arbeitest HA vor für deinen Sohn ( DAS sollte im Übrigen gar nicht mehr sein ) und schreibst dann, dass ER noch Freizeit hat.

    Wenn er es selbst alles alleine machen würde, dann wäre nix mehr mit Freizeit !!!!!

    Liebe Grüße
    Jodatz


    ______________________
    Die Forenchefin
    mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann

    Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

  7. #7
    Spezialist
    Registriert seit
    15.11.2007
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    556
    Nee,

    so war das nicht gemeint. Aktuell ist _keine_ Freizeit. Akutell ist alles Käse :-(.

    Aber... im gesamten 2. Halbjahr der 6. Klasse flutschte es. Jedes Wochenende mehrfache Verabredungen und doch noch gelernt und gute Noten.

    Es sind diese Phasen mit VIEL Arbeit, die mich zermürben. Verstehst Du, es ist kein Widerspruch, es ist ein Auf und Ab an Arbeit (und Frust *seufz*).

    Das hat was mit Prioritäten zu tun und damit als Mutter den Überblick zu behalten in heftigen Zeiten. Den Überblick, wann's genug ist, was für Lernzeiten gut sind und wann Entspannung notwendig ist.

    Erziehung irgendwie eben...

    Ach. Vielleicht lache ich nächste Woche wieder.

    Lieben Gruß

    Deala

  8. #8
    Profi Avatar von TimmU
    Registriert seit
    02.02.2011
    Ort
    Unterfranken
    Beiträge
    196
    Ach Delea,

    ich mein, ich lese von meinem Sohn....
    Bei uns war es haargenauso wie bei Dir jetzt letztes Jahr. In der 6. Klasse fast nur gute Noten, und die 7. ging komplett den Bach runter, selten mal 3er, ansonsten viele 4er und auch 5er. Timm wollte irgendwann gar nicht mehr.
    Jetzt wiederholt er die 7. Klasse und ist total entspannt. Auch die Noten scheinen besser zu werden.

    Grüße Christine

    Alles Wahre ist so einfach, dass es eigentlich nur ein Dummkopf verstehen kann. Darum haben es ja die klugen Köpfe so schwer.

  9. #9
    Spezialist
    Registriert seit
    15.11.2007
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    556
    *weia*,

    Christine, Du machst mir Angst *seufz*.

    Lieben Gruß

    Deala

  10. #10
    Profi Avatar von TimmU
    Registriert seit
    02.02.2011
    Ort
    Unterfranken
    Beiträge
    196
    @Delea,
    es muss ja nicht so kommen. Aber Timm war sowieso einer der Jüngsten und auch einer der Unreiferen...
    deswegen hat ihm das Ganze wohl nicht geschadet.
    Also, wieder Kopf hoch.
    Ach nochwas: in Timms Klasse war es allgemein bei 16 von 26 Kindern richtig knapp und auch mit 1 Fünfer im Zeugnis sind die grad so durchgerutscht in die 8. Klasse.

    Grüße Christine

    Alles Wahre ist so einfach, dass es eigentlich nur ein Dummkopf verstehen kann. Darum haben es ja die klugen Köpfe so schwer.

  11. #11
    Spezialist
    Registriert seit
    15.11.2007
    Ort
    Niedersachsen
    Beiträge
    556
    Christine,

    er _ist_ einer das ganz jüngsten... Sommerkind eben.

    Nein, ich glaube es nicht. Er wird in Mathe bestimmt noch nicht mal auf 4 abrutschen. Er kann grundsätzlich gut mit Zahlen jonglieren. Er ist auch fit in Englisch und in Französisch sitzen noch viel größere Nieten *Scherz*, so dass er das Glück hat zu den gut Durchschnittlichen zu gehören.

    Das reicht *mantrauafsag*

    Lieben Gruß

    Deala

  12. #12
    Profi Avatar von TimmU
    Registriert seit
    02.02.2011
    Ort
    Unterfranken
    Beiträge
    196
    Na, dann ist ja gut. Meiner, der eigentlich in Mathe immer ein 2er Schüler war, stand plötzlich auf 4,4. Wie auch immer. Seitdem er jetzt einen neuen Mathelehrer hat, klappt alles besser. Eigentlich gab es in seiner Klasse auch viel größere Nieten und die Klassenlehrerin meinte auch, er wäre im guten Durchschnitt und kein Wiederhol-Kandidat...
    Aber für irgendwas muss es wohl gut gewesen sein so wie es kam.

    Grüße Christine

    Alles Wahre ist so einfach, dass es eigentlich nur ein Dummkopf verstehen kann. Darum haben es ja die klugen Köpfe so schwer.

  13. #13
    Spezialist
    Registriert seit
    16.01.2008
    Beiträge
    7.837
    Das ist doch völlig normal. In der 7. kommen sie in die Pubertät und gleichzeitig ziehen die Schulen an, es wird um einiges schwieriger.
    Da sacken bei den meisten Schülern die Noten ab.
    Da müssen (fast)alle, einer früher, einer später durch.


    LG hanja

    Forenseele

  14. #14
    Spezialist Avatar von Snoops
    Registriert seit
    07.05.2010
    Ort
    nrw
    Beiträge
    284
    Hallo!

    Mir geht es ein bisschen wie Deala.

    Manchmal läuft alles gut. Die Kinder haben massig Freizeit, freie Wochenenden und brauchen von mir so gut wie keine Unterstützung.
    Im Augenblick ist mein Großer in so einer Phase. Nachdem die ersten beiden Jahre auf dem Gymnasium eine Qual waren läuft es jetzt super. Selbst in Mathe - dem Fach mit seinem Hasslehrer. In den nächsten zwei Wochen werden die Arbeiten geschrieben und er ist optimistisch. Die 7. Klasse läuft bisher wie am Schnürchen.
    Dafür hätte ich letztes Jahr fast aufgegeben und wir beide hätten am liebsten alles hingeschmissen. Ich hab schon mit dem Mathelherer über einen Wechsel gesprochen. Selbst Dinge, die er bereits aus der Grundschule kannte, saßen nicht mehr. Freizeit war eine Seltenheit geworden und mein Sohn verpasste regelmäßig sein Trainning, weil einfach noch so viel zu machen war.
    Es ist wirklich ein auf und ab.

    Allerdings kenne ich auch genug Kinder, die bisher problemlos durch G8 spazieren. Meine Tochter hat durch ihre Operationen regelmäßig unterricht verpasst. Trotzdem musste sie nie so viel Lernen wie andere. Die Noten flutschten einfach so. Ohne großen Aufwand.

    Gleichzeitig sehe ich jetzt bei unserem Mittleren in der 5. Klasse auf der Hauptschule, dass es auch hier Kinder gibt, die überfordert sind und über die Menge an Hausaufgaben und Tests stönen. Mein Sohn und ich finden die Menge überschaubar und deutlich weniger als auf der GS. Mal sehen wie es sich entwickelt, aber ich denke überforderte Kinder findet man auf allen Schulformen.

    Lg Snoops

    Das Leben ist wie ein Video Spiel.
    Der einzige Unterschied liegt darin, dass es bei "Game Over" nicht von vorne anfängt.


    Tochter(14) und Söhne(12,10&7)

  15. #15
    Stammgast
    Registriert seit
    21.12.2009
    Ort
    NRW
    Beiträge
    63
    Finn und Nele geht jetzt in die 6. Klasse auf zwei unterschiedliche Gymnasien. Beide kommen auf 36 Stunden die Woche. Also dreimal Nachmittagsunterricht. Da wird es mit Musikschule und Hockeytraining manchmal ganz schön knapp. Wobei das erste Jahr G8 bisher ganz ok war. Für beide. Gute Noten, genug Freizeit. Ich will mich nicht beklagen.

    Ich glaube, dass auf allen Schulformen das Pensum angezogen hat. Schule heute mit Schule damals vergleichen, finde ich nicht ganz korrekt. Klar damals hatte man auf dem Gymnasium weniger Stunden. Allerdings gehen einige Teamkolleginnen meiner tochter auf die Realschule und kommen auch auf 34 Wochenstunden. Nachmittagsunterricht auf der Realschule? Bei uns damals undenkbar.
    Leon ist nach der Grundschule statt aufs Gymnasium auf die Gesamtschule gegangen. Eine der wenigen Gesamtschule, die das Abitur nach 9 Jahren noch anbietet. Viele mussten hier ja umstellen bzw. wollten es auch. Ich wollte ihm damals den G8 Stress nicht antun. Er hat genau so oft lange Schule wie seine Geschwister. Es gibt nur zwei wirkliche Unterschiede. Er musste dieses Jahr noch keine 2. Fremdsprache wählen und er hat statt 36 Unterrichtsstunden, 34 Stunden plus 2 Stunden für eine Pflicht-AG, in der es keine Noten gibt. Die Inhalte sind trotz unterschiedlicher Schulformen und G8 auf der einen und G9 auf der anderen Seite sehr ähnlich. Leon hängt in den Hauptfächern immer so 2 Monate hinterher. Dafür, dass in seiner Klasse Schüler mit Empfehlungen fürs Gymnasium, aber auch für die Real- und die Hauptschule sitzen, finde ich das nicht viel.
    Alle 3 sind glücklich so wie es jetzt läuft. Darum bereue ich die Entscheidung keinesfalls. Allerdings ist Gesamtschule hier nicht wirklich entspannter.
    Und ich denke auch, dass wenn man z.B. Realschule heute mit vor 25 Jahren vergleicht merkt, dass heute mehr gefordert wird. Ist zumindest mein Eindruck.

    Liebe Grüße Drillingsmum

    Nico mit
    den drei Großen(12); 6.Klasse
    und kleiner Schwester(7); 2. Klasse

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •