Ergebnis: Halten Sie Familie und Beruf in Deutschland für vereinbar?

Teilnehmer
27. Bitte erst anmelden, dann abstimmen!
  • Ja, mit der richtigen Organisation ist das kein Problem.

    7 25,93%
  • Nein, es gibt viel zu wenig Betreuungsangebote.

    8 29,63%
  • Nein, ein Elternteil sollte sich generell nach der Geburt nur um die Kinder kümmern.

    12 44,44%
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Ergebnis 16 bis 26 von 26
  1. #16
    Treues Mitglied
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    Hallo,
    also ich bin in der Zeit arbeiten gegangen während mein Kind in der Kita, der Schule oder im Bett (Nachtschicht) gewesen ist, da war aber immer mein Mann zu Hause und wer sagt denn das ein Kind nicht genauso gerne mit dem anderen Elternteil zusammen sein möchte. Ich glaube auch das es Großeltern gibt bei denen ein Kind keinen Schaden nimmt oder gute Freunde bzw. befreundete Eltern mit denen die Kinder zusammen spielen, wenn man sich da abwechselt ist es das Größte wenn die Kinder zusammen aufwachsen, da es heutzutage eben weniger Kinder in den einzelnen Familien gibt und auch Geschwister haben ein Anrecht auf eigene Freunde. Bei mir zu Hause sind oft 3-5 Klassenkameraden meiner Tochter und die schlafen auch bei uns, weil den Kindern das Spass macht und nicht weil die Eltern eine Betreuung während ihrer Arbeit brauchen und selbst wenn es so wäre, solange es den Kindern bei uns gefällt und sie sich nicht abgeschoben fühlen ist das ok!!!


    Liebe Grüße


  2. #17
    Spezialist Avatar von jodatz
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    Hallo,
    ich war nach der Geburt von Jette zu Hause, nach 18 Monaten kam dann Alex.
    Als der 2 Jahre alt war, habe ich wieder angefangen, nachts zu arbeiten. Meist übers Wochenende, weil mein Mann da auch tagsüber da war.
    Negativ - das Familienleben hat doch gelitten !
    Tagsüber arbeiten ging nicht, denn wir hatten auch beide Schichtdienst, allerdings passten anfangs - und Endzeiten nicht zusammen.
    Wenn er auf Dienstreise musste, da war die Organisierei angesagt - das ging nicht so einfach.
    Eigentlich muss ich meinem Körper dankbar sein, dass er gestreikt hat, Ich bin zu Hause bei den Kindern, mein Mann kann uneingeschränkt seinem Beruf nachgehen - auch spontane Dienstreisen und ähnliches sind drinnen.
    Wenn die Kinder krank sind muss ich mich nicht krank melden - denn bei mir war und bei meinem Mann ist einfach mal Diensttauschen nicht möglich.

    Wir sind froh so wie es ist und auch die Kinder finden es klasse, dass sie mittags hier zu Hause von uns betreut werden.
    Das ist nun meine Aufgabe.
    Bestätigung hole ich mir a) in meiner Familie und b) bei solchen Geschichten wie Elternrat usw. Das ist ok.

    Ich weiß aber von vielen, wo beide einfach arbeiten müssen um über die Runden zu kommen - allein an der Tatsache müsste man mal was tun.

    Die Betreuung müsste noch besser werden und auch die Arbeitgeber müssten viel flexibler werden, was Kinder angeht. Es gibt ja schon gute Modelle !!!!

    Liebe Grüße
    Jodatz


    ______________________
    Die Forenchefin
    mit Alex 13 Jahre und Jette 14 Jahre und Supermann

    Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

  3. #18
    Treues Mitglied
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    Hallo,
    also mein Arbeitsplatz ist in Hinsicht auf Flexibilität ideal. Ich kann den Monat vorher angeben wann ich arbeiten gehen kann und daraus ergeben sich meine Dienstzeiten. Bei Erkrankung unserer Tochter ist eine Krankmeldung keine hohe Belastung für meinen Arbeitgeber da der Personalschlüssel stimmt und ich mit nur 50Std./Monat eingeplant bin. Arbeiten gehe ich weil ich auch mal Erwachsene um mich brauche und nach unserem Umzug hier noch nicht Anschluss gefunden habe.
    Unsere Tochter hat Bestnoten in Sozialverhalten (schon immer) und Mittag koche ich Vollkost.
    Also meine Familie hat keine Probleme mit meiner Arbeit, im Gegenteil sie meinen ich bin viel ausgeglichener, im Übrigen habe ich sogar überlegt in 4-5Jahren nochmal zu studieren.
    Ich finde immernoch das sollte jede Familie für sich selbst entscheiden.


    Liebe Grüße


  4. #19
    Spezialist
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    Also ich finde, dass man Familien nie miteinander vergleichen sollte. In jeder Familie gibt es andere Strukturen. Natürlich ist es toll, wenn jemand einen Job mit geregelten Arbeitszeiten hat. Aber gerade in medizinischen Berufen oder auch im Verkauf oder der Gastronomie ist das halt meistens nicht der Fall. Da gehören Nacht- und Wochenenddienste dazu und schon lässt sich der Beruf nicht mehr so gut mit denÖffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen abstimmen. Auch die Väter haben meist Berufe in denen sie nicht schon um 16 Uhr nach Hause kommen.

    Dass das Sozialverhalten eines Kindes besser ist, wenn es betreut wird, hängt aber wohl eher davon ab, in welchem Umfeld es aufwächst. Für Kinder, die Zuhause schon als Baby nur vor dem Fernseher geparkt werden ist eine Krippe bestimmt der bessere Ort.

    Ich finde wir Frauen sollten untereinander viel mehr Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensmodellen haben . Welches der bessere Weg ist werden wir sowieso erst in einigen Jahren sehen, wenn unsere Kinder erwachsen sind.


  5. #20
    Aufstrebendes Mitglied
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    Liebe Renate, hallo Zusammen ,

    danke für Deinen Hinweis, aber genau das habe ich auch gesagt:
    Wenn jemand seine Kinder zuhause betreuen kann und möchte ist das ein wunderbares Modell, aber wenn jemand neben der häuslichen Betreuung eine gute Mitbetreuung hat, ist es ebenso ein prima Modell neben der Familiearbeit auch ehrenamtlich und/ oder entgeltlich zu arbeiten.

    Einige aggressive Aussagen, dass die Mitbetreeung der kids durch einen anderen Menschen als die Mutter grundsätzlich schädlich und/ oder weniger verantwortungsvoll sei, ist Humbug und dankenswerterweise auch nur noch vereinzelt genannt.
    Zudem sollte man bedenken, dass die Kinder irgendwann selbstständig und ohne uns ihren Weg gehen und dass es viele Gründe geben kann, warum auf einmal kein gut verdienender Kindesvater mehr an unserer Seite steht. Und dann? Aber auch diesen Gedanken muss jeder selber verfolgen oder verdrängen.
    Gingha hat Recht mit ihrem Appell für mehr Toleranz und gegenseitige Unterstützung aller (!!!) Mütter. - Männer bauen da ihre Netze stärker...

    Hinsichtlich des eigentlichen Themas, der Frage der grundsätzlichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie in unserem Land, kristalliert sich für mich heraus, dass es immer noch nicht einfach ist, sich gegen faktische und emotionale Begrenzungen zu stemmen.

    Liebe Grüße allen engagierten Mamas


  6. #21
    Spezialist
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    Zitat Zitat von jamatiram Beitrag anzeigen
    : In welchem Jahrhundert lebt ihr?-
    In dieser Aussage kann ich aber keine Toleranz gegenüber Frauen erkennen, die zuhause arbeiten.
    Wie schon gesagt, das sollte jeder für sich selber entscheiden und sich dafür auch nicht vor anderen rechtfertigen müssen.


  7. #22
    Aufstrebendes Mitglied
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    Hallo Gingha,

    nett, dass Du mich zitierst.
    Noch netter wäre es aber, wenn Du nicht einen Satz aus dem Sinnzusammenhang nimmst:
    Direkt hinter dem Satz habe ich nämlich beide Modelle, "Nur"-Mutter und berufstätige Mutter als gleichberechtigt gesetzt.
    Der Hinweis "In welchem Jahrhundert..." bezieht sich auf die dann folgende Ausführung, dass sich berufstätige Mütter noch immer rechtfertigen müssen (!!!); insbesondere wenn sie aus anderen Gründen als finanzieller Not arbeiten.
    Für die kids ist aber nicht die Quantität sondern die Qualität der Zuwendung wichtig! Daher sollte sich keine Mutter rechtfertigen müssen, die sich um ihre Kinder kümmert. Egal ob sie das zusätzlich zur Arbeit macht oder ob sie sich ausschließlich der Familie widmet.

    Ich bin froh, dass die Mutter, die zu Hause bleibt endlich und zunehmend mehr Anerkennung findet; aber wieso wird dann so oft die "arbeitende" Mutter abgewertet?
    Um Dritte in die Erziehung einzubeziehen, und dennoch die Fäden in der Hand zu halten braucht es nämlich schon sehr viel Vertrauen in die bestehende Eltern-Kind-Bindung und die eigene Stärke.
    Ich wehre mich dagegen, dass diese Mütter in dem Tenor angesprochen werden, sie würden ihr Kind "In fremde Hände" geben, fast so als würden sie es weg geben. Das mag im Einzelfall so sein, wenn sich Mütter überfordert fühlen oder wenn sie gleichgültig sind. In den meisten Fällen ist das aber einfach nur Unsinn!

    Jede Mutter und jeder Vater, die/ der sich intersiv um sein Kind kümmert sollte Respekt und jegliche Unterstützung erhalten:
    Egal ob sie/er daneben zusätzlich arbeitet oder sich nur um die Kinder kümmert, ob es die klassische Familienstruktur mit Vater, Mutter und Kinder oder um Alleinerziehende, Patchworkfamilien oder andere Zusammenschüsse handelt.
    Für die kids ist nicht der formelle Rahmen wichtig, sondern die qualitative, also die konzentrierte und liebevolle Zuwendung.

    So hatte ich Dich ja eigentlich auch verstanden.

    Viele Grüße und schöne Ferien wünsche ich

    Marita


  8. #23
    Neuling
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    Hallo an alle Interessierten,

    wir, eine Gruppe von vier Studierenden der Hochschule Fresenius in Köln, führen im Rahmen einer Projektstudie eine Umfrage zur "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" durch. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich 10-15 Minuten Zeit nehmen, unseren Fragebogen auszufüllen, um uns so bei unserem Projekt zu unterstützen.

    Wir bitten Sie jedoch, den Fragebogen nur auszufüllen, wenn Sie:
    - weiblich und berufstätig sind
    - mindestens ein Kind haben, das noch zu Hause lebt und nicht älter ist als 18 Jahre
    - und einen gemeinsamen Haushalt mit ihrem Partner führen.

    Den Fragebogen finden Sie unter folgendem Link:
    http://unipark.de/uc/K_FH_FRESENIUS_172/0917/


    Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Teilnahme.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Susann Boeckel, Jana Schaarschmidt, Alessa Hartert, Stephanie Brück


  9. #24
    Neuling
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    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir, eine Gruppe von vier Studierenden der Hochschule Fresenius in Köln, führen im Rahmen einer Projektstudie eine Umfrage zur "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" durch. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich 10-15 Minuten Zeit nehmen, unseren Fragebogen auszufüllen, um uns so bei unserem Projekt zu unterstützen.

    Wir bitten Sie jedoch, den Fragebogen nur auszufüllen, wenn Sie:
    - weiblich und berufstätig sind
    - mindestens ein Kind haben, das noch zu Hause lebt und nicht älter ist als 18 Jahre
    - und einen gemeinsamen Haushalt mit ihrem Partner führen.

    Den Fragebogen finden Sie unter folgendem Link:
    http://unipark.de/uc/K_FH_FRESENIUS_172/0917/


    Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Teilnahme.


    Mit freundlichen Grüßen,

    Susann Boeckel, Jana Schaarschmidt, Alessa Hartert, Stephanie Brück


  10. #25
    Profi
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    156
    Schließe mich hier ganz und gar hanjas und Maritas Meinung an!

    Ich habe die Möglichkeit meine Arbeitszeit so einzuteilen, dass ich wenn meine Tochter von der Schule heimkommt mit meinem Job fertig bin. Ich will es so und nicht anders und das hat nun wirklich nichts mit altmodischen Ansichten zu tun. Es ist meine persönliche Vorstellung von Mutterschaft, dass ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Tochter verbringen will. Wir fühlen uns Alle wohl mit dieser Entscheidung, die in "diesem Jahrhundert" jeder ganz individuell selbst treffen kann. Ein bisschen mehr Toleranz wäre nett!


  11. #26
    Spezialist
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    2.317
    Wie es bei uns läuft habe ich ja schon mal berichtet und ich will die Diskussion nicht nochmal aufrollen
    Ich kann nur sagen, dass wir alle super glücklich sind mit unserem Model und ich bin froh, dass heute die Möglichkeit habe, mein Leben so zu führen wie ich es möchte und als Mutter nicht mehr in ein Rollenbild hineingezwängt werden. Jeder so wie er möchte denke ich. Solange man nicht nur zu Hause bleibt, weil man denkt man MUSS für das Kind da sein und es ginge nicht anders, ist es ja ok.
    Für uns war die Organisation übrigens nie ein Problem. Auch damals vor 15 Jahren nicht.

    Liebe Grüße
    Danny


    FOREN-TWISTER

    Wir leben alle unter dem gleichen Sternenhimmel,
    aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.


    "Wir brauchen euch alle. Egal wo ihr wohnt, egal zu welchem Gott ihr betet.
    Jeder von uns kann Verantwortung übernehmen. Jeder von uns kann die Freiheit bewachen."

    Jens Stoltenberg

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