Ergebnis: Halten Sie Familie und Beruf in Deutschland für vereinbar?
- Teilnehmer
- 27. Bitte erst anmelden, dann abstimmen!
-
Ja, mit der richtigen Organisation ist das kein Problem.
7 25,93% -
Nein, es gibt viel zu wenig Betreuungsangebote.
8 29,63% -
Nein, ein Elternteil sollte sich generell nach der Geburt nur um die Kinder kümmern.
12 44,44%
Ergebnis 1 bis 15 von 26
-
17.06.2008, 14:58 #1
Umfrage des Monats vom 17.06.2008
-
17.06.2008, 15:39 #2
Hallo!
Erst einmal vorweg bin ich der Meinung, das ein Elternteil nach der Geburt zuhause bleiben sollte und sich zumindest die ersten Jahre kümmern sollte. Ein Kind zu bekommen und es möglichst schnell in die Kita zu geben, damit Mama oder Papa wieder arbeiten kann halte ich persönlich für nicht empfehlenswert.
Aber da hier ja nach der allgemeinen Vereinbarung von Beruf und Familie gefragt wird, denke ich das für diesen Fall zu wenig Betreuungsplätze da sind!
Es liegt aber nicht alleine nur an den Betreuungsplätzen. Da spielen ganz viele andere Dinge auch eine große Rolle.
Wenn wir mal ehrlich sind, welcher Arbeitgeber hat es schon gerne, wenn seine Angestellte morgens anruft um zu verkünden: "mein Kind ist krank und kann heute nicht in die Kita, ich brauch heute frei!"? Klar, vom Gesetz her stehen mir für solche Fälle sogar (ich glaube es sind 12) freie Tage im Jahr zu, gern gesehen wird das aber nicht. Nach der Kita, wo die Betreuungsprobleme eigentlich noch am kleinsten sind, kommt die Schule!
Wunderbar! Jetzt ist der Spross schon Schulkind! Und los gehts: die Schule endet Mittags (es sei denn in einer Ganztagsschule, die es aber nicht überall gibt), Die Kita betreute bis Nachmittags! Und jetzt? Bei einer Tagesarbeitszeit bis 16.00 Uhr steht man dann vor einem Problem, wenn keine Großeltern oder Tagesmutter zur Hand ist. Und dann, die Schule macht dem Nachwuchs Spaß und besonders toll findet der natürlich die Ferien!!!!!!!! Super!!!!!!!!!!
2 Wochen Herbstferien, kurz drauf 3 Wochen Weihnachtsferien, im Frühjahr 3 Wochen Osterferien und dann 6 lange Wochen Sommerferien!
Alle Familien, wo beide arbeiten gehen, haben spätestens dann ein Problem!
Als Familie möchte man ja auch mal zusammen Urlaub haben und nicht aufgeteilt in Ferienwochen um die Betreuung der Kinder zu gewährleisten.
Was Deutschland braucht um Familie und Beruf zu vereinen sind flexible, kinderfreundliche Arbeitgeber und vor allem mehr Betreuungsangebote (gerade in den Ferien).
Gruß, Biene!
Forenbiene
-
17.06.2008, 18:31 #3
Also meine Antwort ist eindeutig Ja!
Wir sind das lebende Beispiel dafür das es geht!
Ich war auch zuhause bis sie in den Kindergarten kam!
Dann war es möglich wieder arbeiten zu gehen!
Da mein Mann im Schichtdienst arbeitet und
ich dann auch konnte ich es so einrichten in der
Gegenschicht zu arbeiten!
Heute habe ich sogar das Glück das ich nur vormittags
arbeiten kann!
So ist oder war immer jemand von uns
zuhause!
Da ich in Teilzeit arbeite bleibt dann auch noch Zeit
gemeinsam etwas zu unternehmen!
Gut im Urlaub muss man halt etwas zurückstecken
da man den Urlaub aufteilen muss aber das wird ja nur besser
je älter sie wird!
Es muss halt aber alles gut geplant sein!
LG Marita
Queenie!
Marotto!
---------------------------
Es ist normal anders zu sein
( Richard v. Weizsäcker )
-
17.06.2008, 19:40 #4
Da es leider nicht genügend Betreuungsangebote gibt--blieb ich zuhause --wir haben alle möglichen Arten der Erziehnungszeit und Arbeitszeit durchgeplant und sind damals zum Entschluss gekommen das ich als Mutter zuhause bleibe--was ich auch im Nachhinein immer wieder tun würde.
Es gibt nichts Schönes als ein Kind von Anfang an heranwachsen zu sehen.......
Meine Eltern kannte ich damals nur als arbeitende Menschen--der eine kommt der andere geht zur Arbeit...sie arbeiteten auch beide Samstags...ich wurde von meinen Grosseltern aufgezogen die bei uns wohnten....
neee, sowas wollte ich nicht für mein Kind...
Tagesmutter.....konnten wir uns nicht leisten
Kindergarten------neee,Junior wollte Partout nicht....
also ich selbst Pflegekids gehabt und mit denen ist der aufgewachsen......
sollte mir noch was einfallen zum Thema schreib ich wieder......
LIEBE GRÜSSE MICHA
FORENSPIELEMUTTI
LIEBEN HEISST LEBEN
ICH WILL LEBEN !!!
TRÄUME NICHT DEIN LEBEN
SONDERN LEBE DEINEN TRAUM
sag niemals NIE
-
18.06.2008, 07:20 #5Spezialist
- Registriert seit
- 16.01.2008
- Beiträge
- 7.837
Mit viel Organisation und Kind hin -und- her- Gereiche geht es wohl.
Das war aber nicht mein Erstreben.
Erstmal haben wir für uns auch entschieden, die Kinder nicht zu bekommen, um sie nur mal am Abend, wenn sie müde sind oder am Wochenende zu sehen.
Das ist aber natürlich jedem selber überlassen.
Wollen aber beide Eltern einen normalen 8-Stunden-Tag (und wo ist das noch normal) arbeiten, fängt es schon morgens an: wer bringt die Kinder zur Schule (im Kiga gibt es ja meist noch Frühdienst).
Was ist, wenn das Kind überraschend krank wird? 1. schon genannt, Arbeitgeber finden meist nicht toll, wenn man dann zu Hause bleibt, 2. reichen bei kleinen Kindern oft die freien Tage dafür nicht.
Ist die Schule aus, müssen kleinere Kinder abgeholt werden (auch aus dem Kiga), da muss man erstmal eine Tagesmutter finden, die das übernehmen würde.
Was ist, wenn es in der Schule plötzlich hitzefrei oder sonstige Ausfälle gibt? Noch längst nicht überall gibt es verlässliche Grundschulen, geschweige denn weiterführende verlässliche Schulen.
Oft wird auch erwartet, dass Kinder bei den Hausaufgaben und anderem Lernen zu Hause unterstützt werden, wer soll das leisten?
Und nicht zuletzt die langen Ferien, das ist wirklich fast nicht leistbar, da für eine gute Betreuung zu sorgen.
Also mein Fazit: ohne Oma vor Ort ist es sehr schwierig Beruf und Kinder zu vereinbaren. Umso schwieriger, je mehr Stunden man arbeiten möchte.
Stundenwiese huíngegen ist eigentlich fast immer machbar ab Kiga-Alter.
Leider haben viele Eltern gar nicht die Wahl!
denn wenn nicht ein Elternteil richtig gut verdient, kann man ohne Zuverdienst kaum auskommen, wenn man Miete zahlen muss.
Ich wäre dafür, Eltern wählen zu lassen. Dafür muss es verbesserte, vor allem flexiblere Betreuung geben. Und wer zu Hause bleiben möchte, sollte das auch können, ohne in Armut zu geraten. Eltern sollten soweit unterstützt werden, dass es ihnen möglich ist, mit einem Verdienst auszukommen (Luxusfinanzierung würde ich da gar nicht erwarten!!!- einfach auskommen).
So, das war ganz schön durcheinander, ich hoffe, Ihr versteht, was ich sagen wollte.
LG renate
-
18.06.2008, 10:38 #6Aufstrebendes Mitglied
- Registriert seit
- 20.01.2008
- Beiträge
- 5
Hallo ihr Lieben,
bitte seid mir nicht böse, aber: In welchem Jahrhundert lebt ihr?
Natürlich ist es ein wunderbares und lobenswertes Modell, wenn die kids die ersten Jahre zu Hause bleiben und dort vom betreuenden Elternteil viel Aufmerksamkeit erhalten. Aber es ist auch ein tolles Modell, wenn sie schon als Babys in eine gut betreuende (!) Kita oder zu einer liebevolle Tagesmutter kommen und zu den Bezugspersonen zu Hause noch weitere Bezugspersonen hinzu kommen. Egal ob dies aus finanzieller Notwendigkeit geschieht oder aus anderen Gründen!
Und wer sagt, dass sie dann nicht genau so viel von ihrer Mama haben, wie manch andere Kinder, die zu Hause "nebenher" laufen?
Wieso nur am Abend?
Wenn sie beispielsweise gegen 16:30 Uhr kommen, haben sie schon ihr Freundeprogramm hinter sich und es ist Familiezeit. Außerdem am den Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien...
Da kommt viel Zeit zusammen, die man intersiv mit der Familie nutzen kann!!!
Ich hatte beide Modelle und in unserem Fall war es so, dass der Kleinste, der sehr früh in der Kita war eine sehr hohe Sozialkompetenz hat - und dennoch eine sehr stabile Familienbeziehung.
Die Große, die sehr lange bei mir war und "nur" in wöchentlichen Mutter-Kind Gruppen bis sie erst mit fast 4 Jahren in die Kita kam, tut sich bis heute schwer.
- Aber das ist sicher nicht repräsentativ.
Zum eigentlichen Thema:
Es kommt sicher darauf an, wo man in Deutschland wohnt.
Hier im Rheinland, Köln-Bonner-Raum besteht aufgrund zahlreicher Elterninitiativen eine recht gutes und umfangreiches Netz von Kitas und OGS-Einrichtungen und zuverlässigen Grundschulen bis hin zur Hausaufgabenbetreuung im Gym (leider entgeltlich :-( !)
Auch die Ferien sind bis zu 4. Schuljahr immer mindestens zur Hälfte betreut.
Da kann man mit gutem Gewissen Beruf und Familie vereinbaren.
Zwingend notwendig - für Krankheits- und sonstige Ausfälle oder Überstunden - ist jedoch der Ausbau eines stabilen privaten Sozialnetzes
In den meisten Familien unseres Freundeskreises arbeiten beide Eltern.
Zudem ist die Zahl von Alleinerziehenden sehr hoch - wobei ich eigentlich auch nur arbeitende Alleinstehende kenne.
(Mit "arbeiten" meine ich hier entgeltlich - auch wenn die Familienarbeit eigentlich schon ausfüllend genug wäre...)
Entsprechend sind wir in unserem Umfeld mit drei Kindern auch keine Ausnahme.
Dennoch fehlen auch hier viele, viele Krippenplätze!
Meine Schwester wohnt in Bayern.
Dort ist es wesentlich problematischer bis unmöglich, eine umfassende Betreuung zu finden. Da ist schon für eine Teilzeitstelle sehr sehr viel Organisationstalent und Selbstvertrauen gefordert ("Das arme Kind...")
Für gut ausgebildete Frauen nahezu katastrophal! Manche Stellen bekommt man nicht als Teilzeitstelle und manche Qualifikation verliert man, wenn man nicht hinreichend aktive Ausübung und Weiterbildung nachweist.
Auch ist die Kinderbetreuung oft so teuer, dass der ganze Zuverdienst nahezu für die Kinderbetreuung draufgeht und nur der spätere berufliche Anschluss die Frauen weiterarbeiten lässt.
Insgesamt ist unser Land da wohl noch Entwicklungsland.
Erstaunlich genug, denn erst wenn es genug gute, flexible und preiswerte Betreeungsplätze gibt, werden Familien, die dennoch ihren Erziehungsauftrag ernst nehmen und auch wieder mehr Kinder bekommen.
So, ich habe fertig
Sorry, wenn ich als Greenhorn im Forum so argumentiere, aber mir liegt dieses Thema sehr am Herzen.
Liebe Grüße
Marita
-
18.06.2008, 11:20 #7
Also unsere Tochter wird nicht herumgereicht und
Omas hab ich auch nicht vor Ort!
Ich bin um 12 zuhause -
dann geht mein Mann auf Arbeit!
In der anderen Woche arbeiten wir beide früh!
Da hat sie dann mittags von uns beiden was!
Sollte sie in dieser Woche krank sein dann
mache ich frei oder tausche!
Ich musste bisher selten irgent jemand
bitten aufzupassen!
Ich hab das alles alleine organisiert!
Und es klappt bisher auch prima!
Und unsere Tochter provitiert ja auch
davon - das man nicht immer sagen muss:
Dafür ist kein Geld da!
Und Ich?
Ich bin auch ausgeglichener und zufriedener!
LG Marita
Queenie!
Marotto!
---------------------------
Es ist normal anders zu sein
( Richard v. Weizsäcker )
-
18.06.2008, 13:35 #8Aufstrebendes Mitglied
- Registriert seit
- 25.11.2007
- Ort
- Berlin
- Beiträge
- 17
Ich bin nun 51Jahre alt.Meine älteste wird 28 war ein KIndergartenkind.Heute hat sie selbst zwei KInder!Heute sagt meine Tochter Sie werde Ihre Kinder niemals in fremde Hände geben. Eine Mutter ist nun einmal die richtige und natürlichste Betreuung für ein Kind !Somit habe ich meine weiteren Kinder jetzt 15 und 9 Jahre von Anfang an nur noch selbst betreut.Würdet Ihr Mamis arbeiten gehen,wenn ihr nicht müßtet????Ich habe zurückgesteckt,weil ich mir auch sagte:Ich habe meine KInder nicht bekommen,damit andere einen Job haben! Und noch eines KInder werden schnell groß und man kann sich sehr gut selbst an Ihnen erfreuen.Das war mein Lohn!Liebe Grüße

-
18.06.2008, 14:35 #9
Ich gehe gerne arbeiten und ich gebe mein Kind
nicht in fremde Hände!
Ich erziehe sie selber - betreue sie und gehe arbeiten!
Natürlich ist das Geld willkommen - aber wir
würden auch so über die Runden kommen!
Selbst wenn mein Mann Grossverdiener wäre
würde ich arbeiten gehen!
Ich hab mein Leben lang gearbeitet!
Und auch ich als Frau und Mutter brauche
Bestätigung von aussen!
Ich gebe zu bei 2 und mehr Kinder wird das
schwieriger!
Aber bei einem Kind ist das möglich und
es kommt in keiner Beziehung zu kurz!
LG Marita
Queenie!
Marotto!
---------------------------
Es ist normal anders zu sein
( Richard v. Weizsäcker )
-
18.06.2008, 16:04 #10Stammgast
- Registriert seit
- 25.08.2007
- Beiträge
- 68
Ich liebe meien Beruf-aber meine Tochter liebe ich mehr und deshalb arbeite ich auf Basis 400 € um eien Fuß im Job zu halten.
Ich brauche den Beruf nicht um eien Bestätigung für mich selbst zu bekommen.Ich weiß mich anerkannt von meinem Mann, meinem Kind und meinem Umfeld in dem ich Zeit für ehrenamtliches Angagement habe und nicht zuletzt weiß ich mich von einem persönlichen Gott geliebt.
Ich schaue skeptisch auf jene Familien in denen Paare Ihre Zeit so jonglieren,daß zwar die Kinder beaufsichtigt sind und das Hobby noch Platz hat aber immer weniger der (Ehe-)Partner .....zu oft habe ich gerade in letzter Zeit Familien in unserem Umfeld wo das eine Zeitlang praktiziert wurde und die jetzt in der Krise oder am Ende sind.
Für solche die Alleinerziehend oder in einem finanzeillen Engpaß sind gibt es sicherlich zu wenig bezahlbare Betreuungsangebote.
Meine Karriere würde ich aber immer wieder für die Erziehung eines Kindes aufgeben.Es ist ein Vorrecht ein Kind haben und prägen zu dürfen!
-
19.06.2008, 07:30 #11Spezialist
- Registriert seit
- 16.01.2008
- Beiträge
- 7.837
Hallo jamatiram und einige andere!
Ich finde schon, dass ich im heutigen Jahrhundert lebe. Und trotzdem bin ich gerne bei meinen Kindern und arbeite nur wenige Stunden.
Das gute in diesem Jahrhundert sollte meines Erachtens werden, dass man so handelt, wie man selber es für richtig hält und dass das Tun vom jeweils anders Handelnden akzeptiert wird.
Ich finde, solange man keinem anderen damit schadet (z.B. gehört für mich dazu auf der faulen Haut zu liegen und auf Staats Kosten zu leben), sollte man unbeanstandet sein Leben leben können.
Ich kenne übrigens kaum jemanden, der 16.30 Uhr zu Hause ist. Mein Mann z.B. kann nicht einfach gehen, wenn die Arbeitszeit um ist. Der Kunde, der gerade noch ein Anliegen hat, würde sich bedanken, wenn er sagen würde "und tschüß", der käme doch nie wieder.
Und auch im Bekanntenkreis sind fast alle Arbeitenden oft bis 18-19 uhr unterwegs.
Um 19 Uhr gingen unsere Kinder, als sie jünger waren, schon ins Bett.
Auch im Schichtdienst arbeiten nicht alle, da kenne ich aber durchaus auch Paare, die sich so absprechen können, dass immer einer zu Hause ist.
Das alles soll auch keine Anklage gegen die sein, die arbeiten, für MICH ist einfach der andere Weg der richtige.
Hauptsache ist doch, dass es den Kindern und den Eltern gut geht mit ihrer persönlichen Lösung, wie immer die auch aussehen mag.
LG renate
-
19.06.2008, 08:35 #12Treues Mitglied
- Registriert seit
- 14.04.2008
- Ort
- niedersachsen
- Beiträge
- 139
Hallo
,
ich finde auch das ist eine absolut individuelle Entscheidung.
Ich war bis zum 3.Lebensjahr meiner Tochter zu Hause obwohl ich mehrere Möglichkeiten von Kita`s gehabt hätte, nebenbei bin ich aber einige Std. im Monat in meinem Beruf arbeiten gegangen und habe ehrenamtlich im Ort mitorganisiert. Danach hatte ich einen sehr guten Kindergarten und habe angefangen Vormittag`s wieder arbeiten zu gehen. Ab der Grundschule habe ich Vollzeit gearbeitet, hatte aber auch Hilfe von Oma in dieser Zeit. Wir sind letztes Jahr umgezogen, d.h. keine Oma mehr, kein Hort, komplette Neuorganisation. Also gehe ich seit 1/2 Jahr erst wieder 1-2 Wochen arbeiten im Monat. Im übrigen war ich vom 3. bis 9. Lebensjahr unseres Kindes alleinerziehend, mein Mann hat Karriere gemacht. Erst nach dem Umzug wohnen wir zusammen, da er jetzt einen festen Arbeitsplatz hat. Ich würde vieles wieder genauso machen. Die Sache man ist erst hinterher wirklich schlauer
und das ist auch oft gut so.
Liebe Grüße
-
19.06.2008, 11:43 #13
Hallo aus Bremen,
wer auf die Erziehung seiner Kinder großen Wert legt sollte nicht arbeiten gehen. Gerade bei Allein erziehenden ist es ohne hin schwer. Grundsätzlich brauch das Kind die volle Aufmerksamkeit. Ich habe es am eigenen Leib erlebt als ich versuchte neben bei zu arbeiten. Mein Sohn (9) ist in der Schule abgestürzt und wir mussten neben dem Job vieles nachholen. Hinzu kommt die Psyche des Kindes. Sie leidet darunter und das darf nicht sein. Wenn ich der Meinung bin arbeiten zu wollen dann überlege ich vor der Geburt ob ich für mein Kind da sein will oder ob ich lieber arbeite. Ich habe meinen Job aufgegeben und meinem Kind geht es wieder gut. Die Psyche eines Kindes spielt eine große Rolle.
Ich bin der Meinung dass grundsätzlich keine Arbeit neben bei laufen sollte. Nicht bevor das Kind 12 Jahre alt ist.
L.G. Tina
-
19.06.2008, 12:38 #14
Hallo zusammen,
ich finde , man macht es sich zu einfach zu sagen, wer Kinder hat, sollte gefällig zu Hause bleiben.
Wie man es hier im Forum schon lesen kann, gibt es sehr viele, die es gut auf die Reihe bekommen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.
Natürlich hängt es auch vom Kind ab, ob es mit der Situation zurecht kommt. Wenn das Kind in der Schule ist, dürfte es aber dem Kind egal sein, ob Mama zu Hause ist oder nicht.
Jeder kann und darf es selbst entscheiden, wie er mit der Situation umgeht.
LG alusru
Lesen gefährdet die Dummheit
Forenagentin
-
19.06.2008, 13:06 #15
Soory aber das ist ja wohl der grösste Humbug den
ich je gehört habe!
Die Psyche des Kindes......
Ich bin der Meinung jeder sollte es so regeln wie
er möchte und nicht andere verurteilen!
Wenn man Deinen Bericht liest meint man ja
alle Kinder berufstätiger hätten es an der Psyche!
LG Marita
Queenie!
Marotto!
---------------------------
Es ist normal anders zu sein
( Richard v. Weizsäcker )



LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren

Lesezeichen