Ich bin auch auf einer christlichen Schule. Einerseits schon, weil es meinen Eltern wichtig war, dass mir Werte vermittelt werden (und man kann sagen, was man will, aber es hat wirklich geklappt

), sondern auch aus "religiösen" Gründen. In der Schule wird nicht viel anders gemacht, als in einer staatlichen. Nur ist halt der Religionsunterricht anders ausgerichtet. Ansonsten sind wir aber ganz normal
Und ja, ich glaube an Gott. Und wie Schätzle bereits erwähnte, das hat nichts mit Wertevorstellungen zu tun. Und -sorry wenn ich irgendwem vor den Kopf stoße- einmal in den Monat zur Kirche zu gehen heißt weder, dass ich ein guter Mensch bin, noch dass es mir wichtig ist...
Ich gehe jeden Sonntag zur Kirche, aber nicht auf Grund der Erziehung meiner Eltern, sondern freiwillig. Sie haben in meiner Kindheit den Grundstein gelegt, sind dann aber nicht mehr darauf rumgeritten und haben mir die Zeit gelassen, mich selbst zu entscheiden.
Zu den Werten: Religion hat zwar was mit Werten zu tun, aber Werte gehören in jede Erziehung. Religion ist eine Art Heilsverständnis, die man seinen Kindern zusätzlich mitgibt. Im Falle des Christentums macht man den Kindern halt klar, dass sie Jesus Christus in ihrem Leben als Retter brauchen. Ich verstehe ein grundsätzliches Misstrauen der Sache gegenüber, habe aber festgestellt, dass meine Eltern mir den größten Schatz der Welt mit auf den Weg gegeben haben
