Auf der Schulbank fehlt oft der Durchblick Studie zeigt: Augenkontrolle wird bei Kindern vernachlässigt
Rechnen, Schreiben, Lesen: Wer im neuen Schuljahr in den hinteren Reihen Platz nehmen muss, findet schnell heraus, ob die Buchstaben und Zahlen an der Tafel lesbar sind oder eher verschwommen erscheinen. Spätestens dann sollten Eltern mit ihrem Kind einen Sehtest machen lassen. Aktuelle Studienergebnisse zeigen jedoch, dass Eltern die Kontrolle der Kinderaugen eher vernachlässigen.
Transitions Optical, Weltmarktführer für selbst tönende Brillengläser, ließ durch das Marktforschungsinstitut Ipsos 1 000 Deutsche befragen, wie oft sie mit ihren Kindern zum Check-up der Augen gehen. 52 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Kinder nie zu einem Sehtest bei einem Augenoptiker schicken, 21 Prozent hatten noch keinen Sehtest beim Augenarzt.
Allgemeinmediziner und Zahnärzte hoch im Kurs Nach wie vor zeigt sich, dass Eltern die Pflichtbesuche beim Zahn- oder Hausarzt ernst nehmen und ihre Kinder regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen schicken. Etwa 90 Prozent der Befragten bestätigen, dass sie ihren Nachwuchs mindestens einmal pro Jahr bei diesen Medizinern durchchecken lassen. Im Gegensatz dazu steht der Besuch beim Augenarzt: Nur 57 Prozent der Studienteilnehmer suchen mit ihren Kleinen alle zwei Jahre oder öfter den Experten auf. Und nur 25 der befragten Studienteilnehmer lassen ihre kleinen Schützlinge einmal im Jahr bei einem Augenspezialisten untersuchen. Daher fallen die Sehschwierigkeiten der Kinder oftmals erst durch abfallende Schulleistungen auf. Ein alarmierendes Ergebnis, wie Dirk Beckmann, Business Director Transitions Optical Deutschland, Österreich und Schweiz, findet: „Bei Kindern ist es extrem wichtig, frühzeitig und vor allem regelmäßig die Augen überprüfen zu lassen, gerade wenn eine familiäre Vorbelastung besteht. Daher ist es sinnvoll im Vorfeld der Einschulung oder in den ersten Schulwochen mit den Kindern zum Sehtest zu gehen.“ So kann dem Frust der Schulanfänger rechtzeitig vorgebeugt werden und der Freude am Lernen steht nichts mehr im Weg.
Erhalt der Gesunden Sehkraft schon in frühen Jahren Die Entwicklung des menschlichen Auges ist erst mit dem 18. Lebensjahr abgeschlossen. Besonders in jungen Jahren gilt es deshalb, der Kontrolle der gesunden Sehkraft nachzugehen. Neben der regelmäßigen Überprüfung der Sehstärke sollte vor allem der UV-Schutz bei Kindern im Vordergrund stehen. Denn zwischen dem 10. und 13. Lebensjahr gelangen immer noch 60 Prozent der gefährlichen UVA- und 25 Prozent der UVB-Strahlen auf die Netzhaut. Erst ab einem Alter von 18 Jahren wird die Linse des Auges ein wenig unempfindlicher, braucht jedoch weiterhin einen besonders guten UV-Schutz. Für lichtempfindliche Kinderaugen empfehlen sich daher selbst tönende Brillengläser. Im Klassenzimmer sind sie stets klar und unterscheiden sich nicht von herkömmlichen Brillengläsern. Auf dem Schulhof dunkeln sie hingegen bei auftretender UV-Strahlung ein und bieten einen 100-prozentigen UV-Schutz und eine einwandfreie Sicht beim Spielen.
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