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Geschrieben von Administrator
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Mittwoch, 13. Juni 2007 |
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Kinder können offensichtlich Rechenaufgaben lösen, noch bevor das entsprechende mathematische Rüstzeug erworben haben. Das berichten britische und amerikanische Forscherinnen in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Nature". Zumindest können Kinder im Vorschulalter die Addition oder Subtraktion zweier großer Zahlen ungefähr abschätzen.
Psychologinnen der Harvard-Universität in Cambridge und der Nottingham Universität haben herausgefunden, dass Kindergartenkinder Aufgaben wie "Sarah hat 21 Bonbons und bekommt 30 dazu. John hat 34 Bonbons. Wer hat mehr?" zu 65 Prozent richtig beantworten. Die Schlussfolgerung: Kinder verfügen bereits früh über eine intuitive Fähigkeit, Zahlen und Mengen einzuschätzen und zu verknüpfen. Mithilfe der Ergebnisse könnte auch der Schulunterricht in Mathematik attraktiver und motivierender für die Kinder gestaltet werden, so die Autorinnen im Fachmagazin "Nature" (Bd. 447, S. 589). Das Erlernen von Addition und Subtraktion, so die Forscherinnen, sei in der Schule für Kinder langwierig und schwierig, außerdem lasse die Schulmathematik nur die eine exakte Lösung einer Additions- oder Subtraktionsaufgabe zu. Sei das Ergebnis nicht ganz korrekt, führe das dann häufig zu Frustrationserlebnissen. Die Kinder verfügten aber bereits über ein intuitives - allerdings nicht exaktes - Abschätzungsvermögen bei solchen Rechenaufgaben. Jetzt wollen die Wissenschaftlerinnen untersuchen, wie ihre Forschungsergebnisse für einen besseren Mathematikunterricht genutzt werden können.
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