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Der Iberische Luchs

Bedrohte Tierarten - Rote Liste: Der Iberische Luchs

Wie sieht der Iberische Luchs aus?

Der Iberische Luchs wird auch Pardelluchs genannt. Er ist mit unserem einheimischen Eurasischen Luchs verwandt und sieht ihm auch ähnlich, ist aber viel kleiner. Ein weiterer Unterschied ist der auffällig längere Backenbart. Alle Luchse haben Pinselohren, also Haarbüschel an den Ohrspitzen. Sie helfen beim Hören.

Der Iberische Luchs hat ein auffällig geflecktes Fell. Es gibt zwei unterschiedliche Ausprägungen – einige der Luchse haben wenige, große dunkle Flecken, andere viele kleine. Die Grundfarbe des Fells ist Rotbraun bis Ocker.

Wo kommt der iberische Luchs vor?

Das Verbreitungsgebiet des Iberischen Luchs’ war wahrscheinlich schon immer auf trockene Buschwälder in Spanien und Portugal beschränkt.

Wie lebt der iberische Luchs?

Der Iberische Luchs geht nachts auf die Jagd nach Kaninchen, Mäusen oder auch Frischlingen. Viel Futter braucht er eigentlich nicht – ein Kilogramm Fleisch pro Tag genügt ihm. Seine Beute verzehrt er nie vor Ort, sondern schleppt sie erst mal ein Stück weiter weg.

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Warum ist der iberische Luchs gefährdet?

Erst Anfang der 70er-Jahre wurde die Jagd auf den Iberischen Luchs verboten. Zu jenem Zeitpunkt war sein Bestand bereits stark geschrumpft, allerdings nicht nur wegen der Nachfrage nach seinem schönen Fell, sondern auch, weil sein Lebensraum durch Baumaßnahmen und Landwirtschaft bedroht wird. Er findet immer schwerer Nahrung. Dazu kann er sich wegen des Verkehrs auf den vielen neu gebauten Straßen nicht mehr frei bewegen. Viele Tiere werden überfahren.

Was können  wir tun?

In Spanien wird alles getan, um Kaninchen in ihrem Bestand zu schützen und sogar zu vermehren, damit der Iberische Luchs nicht hungern muss. Sogar lebende Hasen, Kaninchen und Hühner werden ihm unauffällig zur Jagd direkt vor die Nase gesetzt. Das ist besonders für die Aufzucht der Jungen wichtig.

An Schnellstraßen werden nun Luchstunnel gebaut, um den Tieren das Überqueren der Straßen zu ermöglichen. Und im südspanischen Nationalpark Coto de Doñana wurde eine Aufzuchtstation eingerichtet. Das Ziel ist, Iberische Luchse später wieder auszuwildern und anzusiedeln.

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