Woher kommt ''auf dem Kerbholz haben''?
Wer etwas verbrochen hat, hat ''etwas auf dem Kerbholz''.
Diese Redensart stammt aus dem Mittelalter. Wollte jemand bei einem Händler einkaufen, konnte aber nicht sofort bezahlen, so wurden die Schulden auf zwei Holzstöcken eingeritzt. Einen Stock bekam der Käufer, einen der Verkäufer. So hatten beide den Überblick über die noch offene Summe. Wenn der Käufer seine Schulden beglich, wurden auch die Kerben wieder aus dem Stock entfernt.
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