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Erste Hilfe für das Haustier

Wissen über Haustiere - Die beliebtesten Haustiere: Erste Hilfe für das Haustier

Verletzungsgefahr für das Tier

Es kann überall passieren: beim Gassigehen oder Herumtollen, beim Streifzug durch die Nachbarschaft. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen sich Hunde und Freigänger-Katzen verletzen können. Aber auch Wohnungstiere sind davor nicht gefeit. Und ist ein Tier verletzt, dann ist es häufig unberechenbar. Es kann aus Schmerz oder vor lauter Angst sogar seinen geliebten Menschen beißen.

Deshalb heißt die oberste Regel immer: Vorsicht! Sprechen Sie leise und beruhigend auf das Tier ein. Nähern Sie sich ihm langsam, niemals hektisch. Es muss spüren, dass man ihm helfen will. Grundsätzlich sollten verletzte Tiere immer dem Tierarzt vorgestellt werden.

Insektenjagd

Viele Hunde und Katzen jagen mit Leidenschaft Insekten. Wespen und Bienen wehren sich mit einem Stich in die Pfoten, in den Maulbereich oder sogar in den Rachen ihres Angreifers. Wenn Sie den Stachel bei Ihrem Tier entdecken, entfernen Sie ihn mit einer Pinzette. Dann die Einstichstelle mit kaltem Wasser und Eiswürfeln in einem Plastikbeutel kühlen. Anschwellende Stiche im Rachenbereich können die Atmung blockieren. In diesem Fall sofort zum Tierarzt.

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Hitzschlag

Häufiger als man vielleicht denkt, erleiden Haustiere einen Hitzschlag. Sie sind apathisch oder gar bewusstlos, atmen stoßweise und die Zunge hängt – vor allem beim Hund – weit aus dem Hals. Ein Käfig, der in der prallen Sonne steht, ein Gehege ohne Schattenplätze, ein in der Sonne geparktes Auto, in dem Bello oder Mieze warten, werden schnell zu Todesfallen. Solch ein Tier muss sofort an einen kühlen Platz gebracht werden. Kleine Tiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Katzen mit einem kühlen, feuchten Tuch bedecken, so dass der Kopf frei bleibt. Wenn sie sich etwas erholt haben, die Pfoten kühlen, indem man sie in eine flache Schüssel mit wenig kühlem Wasser stellt. Größere Tiere wie einen Hund mit Wasser besprühen, erst an den Beinen, dann Bauch, Brust und zuletzt den Kopf. Bei einem Hitzschlag besonders wichtig: dem Tier Wasser zum Trinken anbieten.

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Wunden

Der Hund ist beim Spaziergang in eine Glasscherbe getreten. Die Kaninchen haben sich gezofft und gebissen. Die Katze hat sich mit dem Nachbarkater geprügelt und blutet am Hals. Stark blutende Wunden mit einer sterilen Wundkompresse aus der Hausapotheke oder dem Verbandskasten abdecken und mit einer elastischen Binde nicht zu fest umwickeln. Im Notfall tut es auch ein Stück Stoff oder ein sauberes Taschentuch, das auf die Wunde gelegt wird. Das Tier muss sofort zum Tierarzt gebracht werden. Ein hervorragendes Mittel, um kleine Wunden zu heilen und zu desinfizieren, ist Schwedenbitter aus der Apotheke. Auch eine Wund- und Heilsalbe wie etwa Bepanthen hilft bei kleinen Verletzungen.

Vergiftung

Leider wissen besonders Haustiere nicht instinktiv, ob das, was sie fressen, für sie giftig oder genießbar ist. An vielen beliebten Zimmerpflanzen wie etwa Alpenveilchen und Weihnachtsstern (www.giftpflanzen.ch), Schokolade, Medikamenten, Tabak, Haushaltsreiniger, Farben, Lösungs- und Frostschutzmittel und viele mehr können sich die Tiere vergiften. Eine Vergiftung erkennt man zum Beispiel an folgenden Anzeichen: Das Tier wirkt apathisch, erbricht sich, speichelt stark, es zittert, hat Krämpfe oder Atemnot. In diesem Fall hilft nur eines: Sofort zum Tierarzt!

Vorsicht, Glas!

Der Vogel ist bei seinen Flugrunden im Zimmer gegen die Fensterscheibe geprallt und liegt bewusstlos am Boden. Ruhe und Dunkelheit sind in diesem Fall wichtig. Polsteren Sie zum Beispiel einen Schuhkarton mit weichen Tüchern aus. Schieben Sie den Vogel auf ein Stück Papier und legen ihn vorsichtig in den Karton. Der Deckel des Kartons wird mit einigen Luftlöchern versehen und aufgelegt. Wacht der Vogel nach einiger Zeit auf, gibt man ihm einige Tropfen Wasser zum Trinken auf den Schnabel. Setzen Sie ihn in seinen Käfig, den Sie für eine Weile mit einem Tuch abdunkeln sollten. Um solche Unfälle zu vermeiden, muss die Fensterscheibe mit einem Vorhang oder einem Rollo gesichert werden:

Notfall-Apotheke

Das sollte in der Hausapotheke für das Tier vorhanden sein:

  • Einweghandschuhe
  • Fieberthermometer
  • sterile Wundkompressen
  • Elastische Binden
  • Pinzette mit spitzen Enden, Pinzette mit runden Enden
  • Zeckenzange
  • Einwegspritzen ohne Nadel (zur Eingabevon Medikamenten)
  • Schwedenbitter zur Behandlung von kleinen Wunden (Apotheke)
  • Bachblüten Rescue Remedy, auch Notfalltropfen genannt, zur ersten Hilfe nach Schock oder Schreck und bei jeder Art von Verletzung.
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