Die beliebtesten Haustiere: Mein Hund

Mein Hund

Er ist ein Freund, auf den man sich verlassen kann. Und er möchte am liebsten immer mit uns zusammen sein.

Das bin ich

Das bin ich

Man nennt mich "Supernase". Denn immerhin habe ich rund 200 Millionen Riechzellen in der Nase. Ihr Menschen habt nur etwa 5 Millionen. Und ich kann etwa 10-mal besser hören als ihr. Ich registriere jede Bewegung eines Tieres oder Menschen, selbst wenn sie bis zu 900 Meter entfernt von mir sind.

Das mag ich

Das mag ich

Wie meine Vorfahren, die Wölfe, fühle ich mich nur im Rudel wohl. Mein Rudel sind meine Menschen. Klar, dass ich deshalb am liebsten überall dabei sein möchte. Wichtig sind für mich lange Spaziergänge. Hier finde ich viele interessante Gerüche und begegne auch anderen Hunden.

So wohne ich

So wohne ich

Im Zwinger leben mag ich gar nicht besonders. Am liebsten wohne ich bei meinen Menschen im Haus oder in der Wohnung. Ein Garten wäre auch ganz nett, damit ich zwischendurch mal raus kann.

Das brauche ich

Das brauche ich

Gegen einen kuscheligen Schlafplatz habe ich nichts einzuwenden. Natürlich brauche ich auch einen Futter- und Wassernapf und Spielzeug. Eine Leine müsste nicht sein, doch meine Menschen haben Angst, dass ich ihnen weglaufe. Kann ich verstehen...

Das esse ich

Das esse ich

Gutes Fertigfutter schmeckt mir. Aber hin und wieder ein Stück rohes Fleisch von Rind, Lamm, Kalb oder Wild ist auch nicht schlecht. Dazu trinke ich frisches Wasser. Als Leckerbissen mag ich gern etwas Quark, Joghurt, Eidotter, Obst und rohes Gemüse. Für meine Zahnpflege sind ein großer Kalbs- oder Lammknochen, getrocknete Schweineohren und Büffelhautknochen ideal.

So alt werde ich

So alt werde ich

Im Durchschnitt werden wir Hunde 10 bis 15 Jahre alt. Manche von uns natürlich auch älter. Unser erstes Lebensjahr kann man mit 14 Menschenjahren vergleichen. Danach zählt jedes weitere Hundejahr wie 7 Menschenjahre.

Das koste ich

Das koste ich

  • Als Rassehund von einem guten Züchter kann ich locker 1000 € kosten.
  • Holst du mich aus dem Tierheim, musst du für mich etwa 150 € zahlen.
  • Schlafkorb, Leinen... rund 500 €.
  • Futterkosten pro Tag bis zu 3 €.
  • Hundesteuer etwa 50 €/Jahr.
  • Tierarztkosten (z.B. Impfung) 100 €/Jahr.
  • Haftpflichtversicherung etwa 150 €/Jahr.
Dazu passe ich

Dazu passe ich

Wir Hunde laufen und rennen gern. Deshalb passen wir gut zu sportlichen Menschen. Außerdem sind wir gern überall dort, wo unsere Zweibeiner sind. Lange allein sein ist für uns ein Horror.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Aus 350 Hunderassen und zahllosen Mischlingen kannst du auswählen. Wie beim Menschen gilt: Nicht nur das Äußere zählt!

Spiel mit uns! Nicht immer, aber meistens wollen Hunde spielen und rennen — mit und ohne Leine, mit Menschen und mit Hunden. Doch nicht überall sind Hunde gern gesehen: Hundeverbotsschild am Strand

 

Tipp

Es muss nicht immer ein Rassehund sein. Mischlinge haben oft ihren ganz eigenen Charme. Unter ihnen gibt es liebenswerte und besonders intelligente Vertreter der Hundegesellschaft. Und noch eines: Im Tierheim warten eine Menge Hunde sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. Sie sind bereits vom Tierarzt durchgecheckt und geimpft. Der Weg ins Tierheim lohnt sich immer.

 

Schon gewusst...

... dass in Deutschland der Schäferhund die beliebteste Hunderasse ist?

 

Weitere Informationen zu Hunden

Für Sophia und ihre Eltern gibt es nur eine Hunderasse: Huskys. Die faszinierenden blauen Augen dieser Schlittenhunde haben es allen Familienmitgliedern angetan. Dieses Jahr soll unbedingt ein Husky-Welpe mit in ihre Wohnung einziehen.

Der "richtige" Partner

Der Husky stammt ursprünglich aus Sibirien. Vor einen Schlitten gespannt zu werden und durch stäubenden Schnee zu rennen, das ist seine Leidenschaft. Doch in unseren Breitengraden gibt nicht so viel Schnee im Winter, geschweige denn Schlittengespanne auf den Straßen.

Wie wird sich ein Schlittenhund bei Sophia fühlen? Die Antwort ist einfach: Er wird sich langweilen! Da reicht es auch nicht, ein- oder zweimal am Tag "Gassi" zu dürfen. Wenn du dir einen Rassehund wünschst, dann schau genau auf seine Bedürfnisse und Ansprüche und darauf, was ihr ihm bieten könnt. Ein Husky möchte am liebsten 20 Kilometer pro Tag laufen, ein Dackel mit seinen kurzen Beinen legt darauf keinen so großen Wert. Ein langhaariger Hund muss viel gekämmt und gebürstet werden. Ein kurzhaariger braucht das nicht. Es gibt ruhige Vertreter in der Hundegesellschaft wie zum Beispiel die Französische Bulldogge oder temperamentvolle Hunde wie etwa der Jack Russel Terrier. Rassehunde werden nach festgelegten Standards gezüchtet. Ihre Charaktereigenschaften sind bekannt, obwohl jeder Hund natürlich seine eigene Persönlichkeit hat.

Hunde sind Rudeltiere. Sie brauchen einen starken Boss, dem sie sich unterordnen können. Ein Hund betrachtet seinen Menschen als seinen Rudelführer. Zeigen wir uns schwach, indem wir unserem süßen Vierbeiner alles durchgehen lassen, dann hält er uns für unfähig, das Rudel zu leiten. Selbstbewusste Hunde übernehmen dann für uns die Führung. So kann es passieren, dass Bello knurrend seinen Platz auf der Couch verteidigt und keinerlei Gehorsam zeigt. Mit solchen Hunden hast du es nicht leicht. Selbst der Hund ist gestraft. Keiner mag ihn. Und wer nicht hört, der darf nicht mit. Deshalb braucht jeder Hund eine gute Erziehung. Sehr hilfreich ist dabei der Besuch einer Hundeschule.

Bello allein zu Hause

Ein paar Stunden bleibt ein Hund allein zu Hause. Doch keinen ganzen Tag. Das Rudeltier Hund leidet schnell unter Einsamkeit und Langeweile. Dazu kommen Aufgaben wie Fell bürsten, Futter einkaufen, Mahlzeiten zubereiten, täglich mindestens dreimal eine halbe Stunde mit ihm spazieren gehen und mit ihm spielen. Vielleicht denkst du jetzt mit zwei Hunden wird alles leichter. Zumindest können sie sich miteinander beschäftigen. Doch bei  Hunden ist das nicht wie bei Meerschweinchen oder Kaninchen. Für den Hund ist der Mensch die Nummer 1 und nicht der Artgenosse.

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