Das hilft bei Allergien

Die Nase läuft, die Augen tränen und Ihr Kind ist schlapp und erschöpft – Allergien machen auch vor Kindern nicht halt. Woran Sie jetzt denken sollten.

Symptome bei Heuschnupfen:

Die Augen jucken und tränen; Gehörgang, Mund und Rachen jucken und ihr Kind leidet unter ständigem Schnupfen.

Symptome bei Nahrungsmittelallergien:

Auch hier können Gehörgang, Mund und Rachen jucken, rote Quaddeln können am ganzen Körper auftreten, Bauchkrämpfe und Durchfall sind nicht selten.

Symptome bei Neurodermitis:

Hier treten „nur“ Hautprobleme auf. Ihr Kind beklagt sich über juckende Stellen, die entweder extrem trocken sind oder aber nässen.

Symptome bei Asthma:

Asthma zeigt sich vor allem durch ein Engegefühl im Brustkorb.

Pusten oder piksen?

Schon bei ersten Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen: Beachten Sie, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind und deshalb am besten von einem Kinderspezialisten untersucht werden sollten. Womöglich fragt er zuerst Sie nach den Lebensumständen Ihres Kindes: Wo lebt es? Was isst es? Bei einem Verdacht auf Asthma wird er wahrscheinlich die Lungenfunktion testen. Andere Möglichkeiten auf Allergien zu testen, gibt es viele:

Beim Pricktest/Patchtest werden Ihrem Kind die Allergie-Auslöser unter die Haut gespritzt/ auf den Rücken geklebt. Nach einigen Minuten /einigen Tagen zeigen mögliche Rötungen das Ergebnis.

Der Arzt kann ebenso eine Blutprobe des Kindes ins Labor schicken, um zu überprüfen, ob das Immunsystem empfindlich reagiert.

Ihre elterliche Hilfe ist beim Provokationstest gefragt, der vor allem bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten angewendet wird. In der Auslassungsphase werden alle verdächtigen Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen, die Symptome sollten sich bessern. Erst bei erneuter Aufnahme der Nahrungsmittel treten sie wieder auf.

Das hilft

Wenn der Arzt eine Allergie festgestellt hat, wird er Ihrem Kind Medikamente zur Linderung verschreiben. Aber Achtung: Nicht alle Mittel sind für Kinder geeignet. Vor allem Kortison kann starke Nebenwirkungen haben und ist deshalb für Kinder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt geeignet. 

Übrigens: Schon bei Säuglingen können Sie der Allergie vorbeugen, indem Sie ihr Kind lange stillen. Mindestens 4 bis 6 Monate sollten Ihr Kind keinen Brei, sondern lediglich Muttermilch bekommen. Sie enthält wenig körperfremde Eiweiße, auf die das Kind allergisch reagieren kann.

« zurück  Seite 2 von 2 
Olli und Molli - Die Zeitschrift für Erstleser

Lesen, Rätseln, Spielen – ich kann das!

Jeden Monat nimmt Olli und Molli Kinder ab 6 Jahren mit in eine bunte, fröhliche Welt. Dabei wird ganz beiläufig gelesen, gerechnet, gebastelt und gerätselt. Liebevolle Illustrationen laden zum Verweilen auf den Seiten ein und fördern auf ungezwungene Weise Konzentration, Kompetenz und Offenheit für immer neue Themen. 100% werbefrei. JA, ich will testen!
Jetzt herunterladen

Alles zum Übertritt für Sie und Ihr Kind

Das Übertritts-Kit für Eltern bietet Ihnen viele wichtige Infos zum Übertritt.

Im Kit für Schüler stecken viele Übungen für die Klasse 3 und 4 aus den Fächern Deutsch und Mathematik. Ja, will ich haben!

Bastelvideo für Kinder

Basteltipp: Modellieren mit Salzteig

Mit unserer Anleitung stellen Sie ganz einfach eine Modelliermasse aus Salzteig her. Weitere tolle Bastelvideos finden Sie auf unserem Schule-und-Familie YouTube-Kanal.

Alle Bastelvideos »

Wie finde ich Last-Minute-Reisen für Familien mit Kindern?

Wie finde ich Last-Minute-Reisen für Familien mit Kindern? Wir stellen ein Internetportal vor, das Angebote an Kinder- und Jugendfreizeiten bündelt. ...

Was ändert sich nach der Einschulung im häuslichen Umfeld?

Mit dem Tag der Einschulung beginnt nicht nur für Kinder ein ganz neuer Abschnitt. Auch die Eltern und alle anderen Familienmitglieder, die mit im Hau ...