Wie viel Lärm verträgt mein Kind?

Zahlreiche Studien belegen, dass zu viel Lärm Kinder krank machen kann. Als Lärm zählt dabei jedes unangenehme Geräusch, welches als störend wahrgenommen wird.

Welche körperlichen Folgen hat der Lärm?

Einige der Auswirkungen von Lärm auf den Körper eines Kindes können auf medizinauskunft.de nachgelesen werden. Besonders gravierend sind dabei nicht nur die Schäden auf das Gehör, sondern der gesamte Organismus leidet. Lärm bedeutet nämlich Stress für den Körper, welcher daraufhin cortisolähnliche Hormone ausschüttet. Dies führt zu einem erhöhten Blutdruck und langfristig zu Herzproblemen. Nächtlicher Lärm stört zudem die wichtige Tiefschlafphase, wodurch sich die Zellen nicht richtig erholen können. Dies verhindert die optimale Regeneration der Organe und führt außerdem zu psychischen Krankheiten. Nächtlicher Lärm besteht in der Regel aus Verkehrslärm oder dem Brummen von Generatoren, Kühlschränken, Heizungen oder anderen Elektrogeräten. Dabei sollte beachtet werden, dass Kinder auch hohe Töne wahrnehmen, die für die Eltern nicht mehr hörbar sind. Schläft das Kind also schlecht, sollte es einmal direkt gefragt werden, ob es in der scheinbaren Ruhe etwas hört. Zum Beispiel ein "Marderschreck" aus einem an der Straße geparkten Autos. 

Gefährliches Spielzeug

Auch Spielzeug kann für ein Kind zu laut sein. Dies ist bei Tönen über 95 Dezibel der Fall. Trillerpfeifen oder Trommeln sollten bestenfalls nicht einmal die Grenze von 50 dB überschreiten. Dennoch, eine Übervorsorge ist hier nicht notwendig. Professor Schönweiler der Uniklinik Lübeck beruhigt: „Die Ohren von Kindern unterscheiden sich nicht wesentlich von denen Erwachsener.“, (Zitat aus: baby-und-familie.de). Was also die Eltern als laut wahrnehmen, ist es auch für die Kinder. Doch auch umgekehrt: Was für die Eltern leise klingt, ist für die Kinder keine Gefahr. Es gilt also einfach eine gewisse Sensibilität zu entwickeln und auf seinen eigenen Instinkt zu vertrauen.

Pränatale Hörschäden sind äußerst selten. Dennoch tut die Ruhe der Mutter gut, was sich direkt auf das ungeborene Kind im Bauch überträgt. pixabay.com © PublicDomainPictures (CC0 Public Domain)

Hinzu kommt, dass „pränatale Schäden am Gehör extrem unwahrscheinlich“ sind, so Schönweiler. Es ist also nicht notwendig, während der Schwangerschaft übermäßige Ruhe zu suchen, außer zum eigenen Wohlbefinden. Denn der Stress der Mutter wiederum überträgt sich auch auf das Ungeborene. 

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