Wie viel Lärm verträgt mein Kind?

Zahlreiche Studien belegen, dass zu viel Lärm Kinder krank machen kann. Als Lärm zählt dabei jedes unangenehme Geräusch, welches als störend wahrgenommen wird.

Die Lärm-Zeit-Beziehung macht den Unterschied

Wie bereits erwähnt, sind einmalige laute Geräusche weniger schädlich als anhaltender Dauerlärm, auch wenn er sich in einem geringen Dezibelbereich abspielt. In der sogenannten RANCH-Studie aus dem Jahr 2005, wurde Medienberichten zufolge nachgewiesen, dass sich Dauerlärm durch Verkehr oder Flugzeuge negativ auf schulische Leistungen auswirkt. Er verschlechtert die Gedächtnisfunktion und damit auch die Lernfähigkeit eines Kindes. Die langfristig angelegte NORAH-Studie belegte im Jahr 2014 zudem, dass die Leseleistung von Kindern in Schulen mit Fluglärmbelästigung schlechter ist als bei vergleichbaren Schulen in leiserer Lernumgebung. Hier ist dann vermehrt die Förderung des Kindes durch die Eltern gefragt. Doch was, wenn auch Zuhause keine Ruhe zu finden ist?

Notfalls sollte über einen Umzug nachgedacht werden

Wer sich dauerhafter Lärmbelästigung ausgesetzt sieht, die aus Faktoren entspringt, welche nicht verändert werden können, sollte über einen Umzug nachdenken. Denn während die Anschaffung eines leiseren Kühlschrankes oder die bessere Schallisolierung zwischen zwei Wohnungen durchaus machbar sind, können Flug- und Verkehrslärm nicht einfach abgestellt werden. Wo nichts mehr hilft, kann ein Umzug die beste Alternative sein, um die Gesundheit der Kinder aber auch der Eltern nachhaltig zu schützen. Allerdings stellt die Wohnungssuche besonders in Großstädten zumeist ein schwieriges Unterfangen dar, schließlich ist die Nachfrage groß, wodurch nicht selten 30 oder mehr Teilnehmer an einem Besichtigungstermin anwesend sind. Die Chancen erhöhen können suchende Familien laut einem Beitrag auf immobilienscout24.de durch eine umfassende Bewerbungsmappe, bei der ähnlich wie bei der Arbeitssuche ein Bewerbungsanschreiben oder ein Lebenslauf zu finden sind, weiterhin aber auch Unterlagen wie Schufa-Auskunft, Einkommensnachweis oder eine Bürgschaft. Insgesamt stellt ein Umzug sicherlich eine drastische Maßnahme dar, ist entsprechend gründlich zu überdenken, vor allem wenn Bezirke oder Regionen in Betracht kommen, die auch einen Kita- oder Schulwechsel bedeuten würden. Dennoch, die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Familienmitglieder stehen an oberster Stelle. 

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