Tipps für Eltern - Familienleben und Freizeit: Die positive Wirkung von Haustieren auf die kindliche Entwicklung

Die positive Wirkung von Haustieren auf die kindliche Entwicklung

Fast alle Eltern hören früher oder später von ihren Kindern diesen oder einen ähnlichen Satz: „Mamaaa, ich will einen Hund, bitte, bitte, bitte“.

Nicht jedes Kind wünscht sich explizit einen Hund, andere möchten eine Katze, einen Hamster oder ein Zwergkaninchen. Eltern denken dann häufig an den Aufwand und die Kosten, die ein Haustier verursachen würden. Dabei wirken sich Haustiere erwiesenermaßen positiv auf die Entwicklung von Kindern aus und das in ganz unterschiedlichen Bereichen.

Ab wann wünschen sich Kinder ein Haustier?

Die meisten Kinder wünschen sich ein Haustier

Die meisten Kinder entwickeln schon sehr früh den Wunsch nach einem eigenen Haustier. Anfangs begnügen sie sich meist noch mit ihren Plüschtieren, doch ab einem gewissen Alter liegen sie den Eltern regelmäßig in den Ohren und fordern meist einen Hund, eine Katze oder ein kuscheliges Nagetier. Vor allem das Kuscheln mit dem Haustier steht für Kinder im Mittelpunkt, aber sie wollen auch etwas, was sie selbst umsorgen und um das sie sich kümmern können. Wie die folgende Statistik zeigt, rangiert das Haustier auf der Wunschliste von sechs- bis zwölfjährigen Kindern auf Platz eins und somit sogar noch vor einem eigenen Computer.

Die meisten Kinder wünschen sich ein eigenes Haustier (© Presseportal.de / Statista)

Warum sollte ein Haustier nie überstürzt angeschafft werden?

Eltern wissen, dass Kinder häufig sehr sprunghaft in ihren Wünschen sind. Den einen Tag ist ein eigenes Haustier das Größte, am nächsten Tag steht das neue Fahrrad auf der Favoritenliste ganz vorne. Eltern wissen zudem, dass es nicht immer klug ist, dem eigenen Kind jeden Wunsch sofort zu erfüllen. Wünscht sich das Kind das Haustier jedoch sehnlichst und bleibt dieser Wunsch auch über einen längeren Zeitraum hin bestehen, können Eltern darüber nachdenken, diesem nachzukommen. Wichtig ist, dass die ganze Familie mit der Anschaffung des Haustieres einverstanden ist. Zudem muss dem Kind der artgerechte Umgang mit dem Tier erklärt werden. Es muss sich, bereits vor der Anschaffung, über die große Verantwortung, welche es fortan übernehmen muss, bewusst sein. Ihm muss klar sein, dass ein Haustier nicht nur zum Kuscheln und Spielen da ist, sondern auch Arbeit bedeutet. Das Gassigehen beim Hund, das Katzenklo säubern bei der Katze, das Füttern oder bei Kleintieren die Käfigreinigung, darf nicht an den Eltern hängenbleiben. Eine gute Idee ist es deshalb, mit dem Kind einen schriftlichen Vertrag abzuschließen, indem all seine Rechte und Pflichten in Bezug auf das Haustier geregelt sind. Auch die Konsequenzen, welche eintreten, wenn das Kind seine Pflichten vernachlässigt, müssen vorher deutlich gemacht und am besten ebenfalls im Vertrag niedergeschrieben sein. Nur, wenn das Kind seine Verantwortung ernst nimmt und das Wohl des Tieres stets im Auge behält, kommt eine Partnerschaft zustande, welche sich positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirkt. Ab welchem Alter ein Kind bereit ist, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen, kann nicht pauschal gesagt werden. Eltern sollten sich hier auf ihr Bauchgefühl verlassen. Grundschüler können ein Haustier mit etwas Unterstützung der Eltern meist schon gut betreuen, während Kindergartenkinder in der Regel nur kleine Aufgaben, wie das Füttern, übernehmen sollten und noch nicht bereit für ein eigenes Tier sind.

Was, wenn das Haustier bereits vor der Geburt des Kindes in der Familie lebt?

Häufig ist es auch so, dass bereits vor der Geburt des Kindes ein Haustier zur Familie gehört. Etwa ein Hund oder eine Katze. Dann wächst das Kind ganz selbstverständlich mit dem Tier auf und entwickelt eventuell gar nicht den Wunsch nach einem eigenen Tier. Vor allem Katzen, so die weitverbreitete Meinung, sollten sich während der Schwangerschaft jedoch nicht im gleichen Haushalt wie die Schwangere aufhalten. Der Grund dafür ist die Angst vor einer Toxoplasmose-Infektion, die dem ungeborenen Fötus schaden kann. Doch es gibt eine Vielzahl an Schutzmaßnahmen und die meisten Menschen sind gegen den Erreger bereits immun, weil sie sich, ohne es zu wissen, schon früher damit infiziert haben. Es lohnt sich also, sich beim Arzt auf die eigene Immunität testen zu lassen, bevor die geliebte Katze abgegeben werden muss. 

Doch auch das Tier muss auf die Ankunft des neuen Familienmitglieds vorbereitet werden und verstehen, dass es nun nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit bekommen wird, so der Beitrag „Schwangerschaft mit Katze“ von zooroyal.de. Vor allem Hunde reagieren in der Anfangszeit nicht selten eifersüchtig und fühlen sich vernachlässigt. Der Katze hingegen muss klar sein, dass das Babybett und der Wickeltisch für sie tabu sind. Deshalb ist es ratsam, sie in der Anfangszeit ausschließlich unter Begleitung in das Babyzimmer zu lassen.

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