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Gitarrenunterricht für Kinder: Die 5 besten Tipps

Musikunterricht für Kinder: Die Gitarre ist eins der beliebtesten Einsteigerinstrumente

Bild: fotolia.com © Smailhodzic (#83266689)

Die Gitarre ist eins der beliebtesten Einsteigerinstrumente.

Dass Musik gut für die Entwicklung von Kindern ist, ist kein Geheimnis mehr. Das gilt insbesondere für das Spielen von Instrumenten, das unter anderem die motorischen Fähigkeiten der Kleinen fördert. Ein besonders beliebtes Einsteigerinstrument ist die Gitarre: Sie ist einfach zu erlernen, und Kinder können sich schon mit wenigen Akkorden bei den verschiedensten Liedern auf der Gitarre begleiten. Dennoch sollten beim Gitarrenunterricht für Kinder auch einige Dinge beachtet werden.

Tipp 1: Den passenden Zeitpunkt zum Anfangen festlegen

Grundsätzlich gilt: Je früher ein Kind mit dem Erlernen eines Instruments beginnt, desto besser. Denn Kindern fällt es noch deutlich leichter, etwas Neues zu lernen. Gerade die Gitarre eignet sich hervorragend als Anfängerinstrument. Trotzdem ist es wichtig, dass die Kleinen die Gitarre problemlos halten und den Hals umgreifen können. Mit Kindergitarren sollte das jedoch kein Problem sein, sodass das Erlernen der Gitarre schon ab einem Alter von etwa vier Jahren möglich ist. Musiklehrer empfehlen ein Einstiegsalter von sechs bis acht Jahren. Hat das Kind jedoch vorher schon Spaß am Spielen, kann es durchaus auch früher damit anfangen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, wenn das Kind schon vorher ein Gefühl für die Gitarre entwickelt und bereits vor dem Gitarrenunterricht an einer Spielzeuggitarre herumzupft. Das macht Spaß und weckt die Lust auf das Gitarre spielen bei den Kindern.

Tipp 2: Die richtige Gitarrengröße für den Einstieg auswählen

Bild: fotolia.com © Victority (#129581520)

Je nach Alter und Körpergröße eignen sich unterschiedliche Mensuren. 

Gitarren sind in den verschiedensten Größen erhältlich. So wird sichergestellt, dass Kinder unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Körpergrößen eine passende Gitarre für den Einstieg finden. Die unterschiedlichen Gitarrengrößen richten sich nach der Mensur. Hierbei handelt es sich um den Abstand zwischen Steg und Sattel, also den Bereich, in dem die Saite frei zum Schwingen kommt. Damit sind die Gitarren auch auf die Altersklassen und Körpergrößen der Kinder und Jugendlichen abgestimmt. So wird sichergestellt, dass das Kind die Gitarre gut halten und umgreifen kann. Die richtige Gitarrengröße ist überaus wichtig. Denn bei zu großen Saitenabständen können die Finger nicht weit genug gespreizt werden. Bei zu geringen Abständen dagegen berühren die Finger schnell die falsche Saite.

In seinem Ratgeber empfiehlt das Musikhaus Kirstein daher die folgenden Mensur-Zuordnungen:

  • Körpergröße bis 110 cm: Bei einer Körpergröße bis zu 110 cm und einem Alter zwischen vier und sieben Jahren ist eine 1/4 Gitarre zu empfehlen. Hier beträgt die Mensur 47 bis 49 cm.
  • Körpergröße zwischen 110 und 130 cm: Bei einem Alter von fünf bis neun Jahren und einer Größe zwischen 110 und 130 cm kann die 1/2 Gitarre gewählt werden. Dies entspricht einer Mensur von 53 bis 55 cm.
  • Körpergröße zwischen 120 und 140 cm: Acht-bis Elfjährige, die etwa 1,20 bis 1,40 m groß sind, kommen besonders gut mit Gitarren zurecht, die die Mensur 3/4 aufweisen – also 58 bis 62 cm.
  • Körpergröße zwischen 130 und 150 cm: Bei einer Körpergröße von 1,30 bis 1,50 m und einem Alter zwischen zehn und 13 Jahren passt die 7/8 Gitarre meistens hervorragend. Dies entspricht einer Mensur von 62 bis 63 cm.
  • Körpergröße ab 150 cm: Ab einer Körpergröße von 150 cm und einem Alter von etwa 14 Jahren kann auf 4/4 Gitarren – also mit einer Mensur von 63 bis 65 cm – zurückgegriffen werden.

Hierbei handelt es sich allerdings nur um Richtwerte, denn je nach Arm- oder Fingerlänge kann es zu Abweichungen kommen. Im Zweifelsfall kann eher eine Nummer kleiner als eine Nummer größer gewählt werden.

Tipp 3: Den persönlichen Geschmack des Kindes berücksichtigen

Bild: fotolia.com © biker3 (#130040044)

Wenn die Präferenzen eher bei dem rockigen Gitarrenmodell liegen, sollten Eltern das unterstützen. 

Sehr wichtig ist es, die Vorlieben des Kindes zu berücksichtigen. Es sollte schon Lust auf die Gitarre haben. Kinder sollten nicht gezwungen werden, ein Instrument zu spielen, wenn sie keinen Spaß an der Musik haben. So sind manche Kinder musikalischer als andere. Während die einen begeistert von Musik sind, haben die anderen mehr Interesse am Fußballspielen oder am Basteln.

Möchten sie ein Instrument erlernen, ist es wichtig, ihr Wunschinstrument zu fördern. Nur dann macht das Spielen Spaß und das Kind hat Lust, regelmäßig zu üben. Möchte das Kind beispielsweise lieber Schlagzeug als Gitarre spielen, sollten die Eltern das unterstützen. Und auch, wenn es zwar Interesse an der Gitarre hat, sich aber eher zur rockigen E-Gitarre hingezogen fühlt, sollten die Eltern ihm keine Steine in den Weg legen. Laut Musiklehrern ist es sogar besser, wenn die Kinder dann gleich mit der E-Gitarre anfangen, anstatt erst akustische Gitarre zu spielen. Denn die Spiel- und Grifftechniken unterscheiden sich teilweise erheblich. Übrigens: Auch für E-Gitarren gibt es Modelle für jüngere Spieler. Da diese jedoch ein deutlich dünneres Griffbrett und eine geringere Sattelbreite aufweisen, können auch kleinere Kinder meistens schon mit 4/4 Gitarren spielen.

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