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Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Das kleine Computersicherheits-Einmaleins für Eltern

Das kleine Computersicherheits-Einmaleins für Eltern

Sicheres Surfen im Netz? Darauf sollen Sie bei sich selbst und bei Ihren Kindern achten.

3. Im Kindergarten

Mit dem Eintritt in den Kindergarten kommt die Zeit, in der es notwendig wird, Ihrem Nachwuchs Sinn und Zweck von Computern näherzubringen. Damit erwächst aber auch eine enorme Verantwortung.

Datenschutz fängt schon früh an

Diese Verantwortung beginnt damit, dass Sie sich zumindest einen groben Überblick darüber verschaffen, welche Datenschutz-Anforderungen heutzutage an Kindergarten oder Kita gestellt werden. Dabei sollten Sie vor allem darauf achten, dass die Einrichtung nicht mehr Daten erhebt, als für die unmittelbare Versorgung notwendig ist – manche gehen hier viel zu weit.

Doch auch andersherum wird ein Schuh daraus: Kinder in diesem Alter erzählen sehr gerne von zuhause. Im Sinne eines guten Datenschutzes sollten Sie sich deshalb einen Satz merken: „Was mein Kind nicht weiß, kann es auch nicht ausplappern“. Soll bedeuten, ihm beispielsweise nicht zu zeigen, was man online als Geschenk für den Kita-Gruppenkameraden bestellen möchte.

Mit Mama und Papa surft’s sich sicher

fotolia.com – © Oksana Kuzmina
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Natürlich können Sie Ihr Kind bis zur Grundschule völlig computerlos erziehen. Es gibt aber auch sehr gute, pädagogisch wertvolle Internetseiten, auf denen Sie Ihrem Kind den Umgang im Netz spielerisch näherbringen können. Aber: Nur mit einem eigenen Profil fürs Kind, welches besonders kindersicher geschaltet ist. Bei Windows 10 gibt es verschiedene „Family-Features“, die für ein Nutzerkonto eingestellt werden können. So lässt sich nicht nur die Onlinezeit begrenzen, es können zudem bestimmte Websites gesperrt werden. Auch auf einem solchen Profil sollte der Nachwuchs nie ohne Aufsicht surfen.

Mediennutzung kontrollieren und gemeinsam surfen

Wie lange lässt man seinen Vierjährigen YouTube-Videos gucken? Wann sollte Schluss für die Fünfjährige mit der Kinderspiel-App sein? In diesem Alter beginnt die Zeit, in der Sie den Multimediakonsum gezielt kontrollieren und steuern sollten. Im Kindergartenalter sollten die Kleinen über den ganzen Tag verteilt nicht mehr als eine halbe Stunde digitale Medien nutzen.

 

4. Die Grundschule

Der Eintritt in die Grundschule ist eine wichtige Zäsur auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Doch genau deshalb, weil nun einige Dinge nicht mehr vermieden werden können, kommt der Computersicherheit nochmals gesteigerte Bedeutung zu.

Der große Moment für Handy und PC?

Immer häufiger steckt heute nicht nur Spielzeug in der Schultüte, sondern auch ein Handy – für die meisten Eltern eine Erfüllung ihres Sicherheitsbedürfnisses. Allerdings sollte man sich die Frage stellen, wozu das Handy genau genutzt werden soll.

fotolia.com – © WavebreakMediaMicro
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Primär, so raten Experten, sollte es am Grundschulbeginn ein reines Kommunikationsmittel sein. Erst recht, wenn man verhindern möchte, dass das Kind unkontrollierten Netzzugang hat. Deshalb: ein einfaches Prepaid-Handy ohne Smartfunktionen tut es auch und schont nebenbei noch den elterlichen Geldbeutel.

Dasselbe gilt für den PC. Fürs Lernen ist er einfach nötig. In der Abgeschiedenheit des Kinderzimmers sollte er jedoch keinesfalls stehen. Sie sollten immer Überblick darüber behalten, was Ihr Kind im Netz konsumiert – und dabei niemals unterschätzen, wie clever Kids im Umgang damit sind. Im Zweifelsfall hilft eine Kindersicherungs-Software, falls man nicht die ganze Zeit dem Nachwuchs über die Schulter schauen will.

Grundschüler im Netz

Allerdings kann auch eine gute Kindersicherungs-Software nicht alles abdecken. Vor allem nicht die Spuren, die der Browser im Netz hinterlässt. Sie sollten daher sicherstellen, dass Ihr Kind nur anonym unterwegs ist. Das bedeutet also, der Browser sollte weder eingegebene Daten speichern, noch Cookies oder den Verlauf. Und für Extra-Sicherheit sollte auch Javascript deaktiviert sein, weil dies ein Einfallstor für Schadsoftware ist.

Allerdings steht dann noch die Frage im Raum, was Grundschulkids im Netz überhaupt tun sollten. Hier ist die Thematik zwar eingegrenzt, aber dennoch breit:

  • Sich weiter über Dinge informieren, die gerade im Unterricht behandelt werden.
  • Informationen über Dinge sammeln, die das Kind privat interessieren.
  • Spiele nutzen, welche die Entwicklung des Kindes fördern.

Generell gilt, dass Grundschüler täglich maximal eine Stunde surfen sollten.

Aufklärung schützt effektiv

fotolia.com – © Andrey Popov
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Warum lesen viele Eltern diesen Artikel? Weil sie vielleicht selbst nicht genau wissen, welche Sicherheits-Schwerpunkte sie setzen müssen. Doch genau dieser Wissensmangel kann zum Problem werden. Denn in der Grundschule wird es Zeit, Ihrem Kind die Gefahren im Internet näherzubringen. Doch wer kennt die schon alle? Deswegen hat die Landesanstalt für Medien NRW den Familienführerschein fürs Internet kreiert – ein Multiple-Choice-Test, der Kindern die Negativseiten des Netzes erläutert und sowohl ihnen wie auch den Eltern zeigt, wie diese umschifft werden können.

Ist Mein Kind schon reif zum Chatten?

Jetzt kommt auch die Phase, in der viele Kinder die kommunikativen Möglichkeiten des Netzes erkunden. Gerne auch verschiedene Chatseiten, die oft als Unterfunktion von Kinder-Webseiten angeboten werden. Falsch wäre es, diese Möglichkeit generell zu verwehren. Allerdings sollte niemals ohne Aufsicht gechattet werden. Zu häufig mischten sich Kriminelle darunter – nicht nur Pädophile – und nutzen die Blauäugigkeit vieler Kids, um beispielsweise Einbrüche vorzubereiten.

Clevere Eltern haben ein Master-Passwort – und am Hinterkopf Augen

Das Internet ist ein unglaublich zwiespältiger Ort. Einerseits ist es Quell wertvoller Seiten. Andererseits erweist sich längst nicht alles, was auf den ersten Blick kindgerecht aussieht, auch als ein solches Angebot. Man denke an Mangas, die zunächst wie harmlose Comics wirken, oft genug jedoch für Erwachsene gedacht sind. Die Mangakultur stammt aus Asien und ist in der dortigen Kultur in allen Generationen sehr beliebt.

So sehr die kindliche Privatsphäre nach außen auch geschützt sein muss, so sehr gilt gegenüber Ihnen als Eltern das Umgekehrte: Grundschulkids brauchen keine Online-Geheimnisse gegenüber den Eltern. Daher ist es ratsam, über ein Master-Passwort die Option offenzuhalten, jederzeit zu kontrollieren, was das Kind tut.

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