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Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Das kleine Computersicherheits-Einmaleins für Eltern

Das kleine Computersicherheits-Einmaleins für Eltern

Sicheres Surfen im Netz? Darauf sollen Sie bei sich selbst und bei Ihren Kindern achten.

5. Weiterführende Schulen

Mit rund elf Jahren wechseln Kinder nicht nur auf weiterführende Schulen, sondern werden auch ganz allmählich zu Jugendlichen. Das ist, aus Sicht der digitalen Sicherheit, eine große Herausforderung.

Kann man Teens noch kontrollieren?

fotolia.com – © yanlev
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Die einfache Antwort: Nein. Denn für diese Generation, die die Digitalisierung quasi mit der Muttermilch aufnahm, ist es viel leichter, ihr Tun gegenüber den Eltern zu verschleiern. Mit der Pubertät haben Jugendliche durchaus auch ein Recht darauf, nicht mehr in sämtlichen Digital-Belangen von den Eltern gelenkt zu werden. So hart es klingt, da müssen Mama und Papa einfach die Zügel lockerer lassen.

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Deshalb gilt auch, dass es zwar leicht ist, der Versuchung nachzugeben, Ihrem Nachwuchs im Web hinterherzuschnüffeln – doch je unverblümter Sie dabei vorgehen, desto größer ist der Vertrauensbruch. Wenn kontrolliert wird, dann nur bei echtem Verdacht. Und immer nur im Beisein des Kindes. Oftmals kann es einfach schon helfen, selbst einen Account zu erstellen und mit dem des Sprösslings zu verbinden – natürlich mit dessen Wissen.

Es wird Zeit für Erwachsenenregeln

Für Jugendliche ist das Internet mehr als für Erwachsene, viel mehr, um genau zu sein. Schon deshalb wäre es falsch, die eigenen Konsum-Maßstäbe ans Kind anzulegen. Doch auch deshalb, weil ein Kind mit 14+X an der Schwelle zum Erwachsensein steht, ist es notwendig, die Regularien auf Augenhöhe zu justieren. Dazu gehört:

  • Das Vermitteln der Bedeutung von Online-Privatsphäre. Gerade Jugendliche sind auf sozialen Netzen allzu freigiebig mit der Preisgabe von Lebensdaten zwischen Schule und privaten Neigungen.
  • Die Vereinbarung, dass Surfen auf einer Vertrauensbasis gründet: Verhindern, dass der Teenager auf Erwachsenenseiten landet, kann man sowieso kaum.
  • Die Implementierung von Strafen. Etwa, das elterliche Verändern des WLAN-Passwortes, falls der Konsum überhandnimmt.
  • Die Bereitschaft, immer eine straf- und meckerfreie Anlaufstelle für das Kind zu sein, falls dieses befürchtet, sich im Web einen groben Schnitzer erlaubt zu haben oder gar dort gemobbt wird.

Grafik-Hintergrund: fotolia.com – © terovesalainen
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Facebook ist out, es lebe…

Jugendliche sind Facebook-süchtig – glauben viele Eltern. In Wahrheit ist das größte soziale Netzwerk bei der aktuellen Teenager-Generation auf dem absteigenden Ast. Viele bevorzugen derzeit stattdessen Instagram oder Snapchat. Sich jedoch stets in sämtliche anderen Netzwerke, die aktuell angesagt sind, einzulesen, ist der Versuch, die Gezeitenflut mit einem Wischmopp aufzuhalten.

Das bedeutet aber nicht, dass Eltern ihre Kinder „einfach machen“ lassen sollten. Im Gegenteil. Gerade weil die Schwerpunkte so rasch wechseln, ist es notwendig, regelmäßig den Kontakt zu seinem Teenager zu suchen, um sich ein wenig Nachhilfe geben zu lassen. Auf dieser Basis sollten Sie anschließend selbst recherchieren, um bei Problemen bereitstehen zu können oder solche überhaupt zu erkennen.

Habe ich einen Handy-Zombie?

Viele Erwachsene finden, dass heutige Jugendliche erschreckend oft auf ihr Smartphone schauen. Bei der überwiegenden Zahl sind es kumuliert mehr als drei Stunden pro Tag. Um es kurz zu sagen: Rütteln kann man daran nicht – es ist einfach die heutige Lebensrealität dieser Generation. Allerdings bedeutet das nicht, dass man alles hinnehmen sollte. Wenn das Kind folgende Anzeichen zeigt, wird es Zeit für Reaktionen:

  • Es wird innerhalb kurzer Abstände auch anlasslos aufs Handy geschaut.
  • Es können kaum noch Handlungen ohne Handy in der Hand vollzogen werden.
  • Es finden außerhalb der Schulzeiten kaum noch reale Freundschaftsbesuche statt.

fotolia.com © – Rawpixel.com
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Dennoch ist nicht jeder Jugendliche, der viel mit dem Smartphone spielt, ist gleich handysüchtig. Tatsächlich erfüllen nur fünf Prozent aller deutschen Teenager die klinischen Definitionen der Handysucht. Es gehört also auch dazu, zu überprüfen, wofür das Handy dauernd hervorgezogen wird – denn schließlich vereinen sich auf dem Gerät viele Funktionen, die nichts mit dem Web zu tun haben, etwa Musik oder Bildbearbeitung. Der Jugendliche, der früher vielleicht dauernd auf Walk- oder Discman herumgedrückt hätte, wischt sich heute eben durch die mp3-Playlist.

Zusammenfassung und Fazit

Computersicherheit im Zusammenhang mit dem eigenen Kind beginnt nicht erst dann, wenn es selbst wischen und klicken kann. Denn das Internet vergisst nach wie vor nichts – dagegen können auch Gesetze nichts tun. Wohl aber Sie als Eltern, die das Problem nicht einfach durch Verbote ignorieren, sondern Ihr Kind frühestmöglich mit Cleverness an die Themen heranführen.

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