Tipps für Eltern - Tipps für Schule und Erziehung: Wie stark ist das Umweltverständnis bei Kindern und Jugendlichen?

Wie stark ist das Umweltverständnis bei Kindern und Jugendlichen?

Das Umweltverständnis bei Kindern und Jugendlichen stärken – notwendig oder nicht?

6. Die Jugend wird aktiv

Die positive Nachricht ist, dass die Jugend – auch wenn sie in der Schule nicht ausreichend über die Thematik aufgeklärt wird – sich aktiv am Umweltschutz beteiligt. Ob als Mitglied diverser Organisationen oder als Alltagsaktivist, das Thema ist in den Köpfen der Jugend und eine Vielzahl ist sich der Tatsache bewusst, dass sich etwas ändern muss und sie ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg sind.

a. Umweltschutz im Alltag

Selbst die jungen Menschen, die keiner Organisation wie Greenpeace, dem BUND oder anderen beitreten, haben oftmals verstanden, dass sie mit Kleinigkeiten im Alltag einen Teil zum Umweltschutz beitragen können, von der Mülltrennung bis zum Ausschalten des Fernsehers, anstatt ihn über Nacht im Stand-By Modus zu belassen.

Umweltschutz in den Alltag integrieren

i. Recycling wird allgegenwärtig

Wenngleich der Trend zum Recycling im Bereich Kleidung noch nicht abzusehen ist, so achtet die Jugend doch immer mehr auf recycelbare Wertstoffe. Das beginnt beim Nutzen von recycelbarem Papier in der Schule, geht über trendige Taschen aus wiederverwertbaren Materialien – dem sogenannten „Upcycling“ – und endet bei speziellen Internettauschbörsen, auf denen Kinder und Jugendliche Spielzeug, DVDs und vieles mehr untereinander austauschen können. Aber nicht nur im privaten Rahmen, sondern auch innerhalb von Unternehmen nimmt der Aspekt des Recyclings einen immer höheren Stellenwert ein, wie etwa ein Blogartikel auf Raab-Verlag.de detailliert erläutert. So werden immer mehr betriebliche Prozesse nachhaltiger und umweltfreundlicher entwickelt – eines der wohl bekanntesten Beispiele dürfte die Herstellung von Papier und der damit einhergehende Wandel der Papierindustrie sein: demnach wird ein großer Teil des Papiers mittlerweile aus recyceltem Altpapier hergestellt, zusätzlich werden die entsprechenden Verfahren außerdem immer weiter verfeinert. Einsparungen von Holz, geringere CO2-Emissionen und eine kostengünstigere Aufbereitung führen dazu, dass Recyclingpapier mittlerweile einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet.

ii. „Plant for the Planet“

„Plant for the Planet“ - ursprünglich ein Schulreferat eines neunjährigen Jungen – ist zum Trend geworden und hat sich zum Ziel gesetzt, 1.000 Milliarden Bäume weltweit zu pflanzen. Durch diese seit 2007 existierende Idee, der sich zahlreiche Kinder- und Jugendgruppen angeschlossen haben, wurden mittlerweile 12 Milliarden Bäume gepflanzt und ein Ende ist zum Glück noch lange nicht in Sicht. Das große Ziel des Ganzen ist es, Wälder wiederaufzuforsten. Es werden aber auch Akademien angeboten, auf denen Kinder und Jugendliche unter anderem nützliche Dinge über das Klima lernen.

iii. Nachhaltige Studiengänge als möglicher Karriereweg

Den Umweltschutz zum Beruf machen – auch dies haben sich viele junge Menschen zum Ziel gesetzt. Studenten ist dies durch Studiengänge möglich, die nicht nur ihrer Karriere förderlich, sondern auch nachhaltig wichtig für die Zukunft sind. In Deutschland werden etwa 350 Studiengänge dieser Art angeboten, darunter zum Beispiel Klima- und Umweltwissenschaften, Umweltmanagement und Energietechnik.

iv. Greenpeace Jugend, WWF-Jugend, BUND-Jugend und Co.

Wer sich aktiv in einer Organisation betätigen möchte, dem steht eine große Auswahl bereit. Greenpeace, WWF, BUND und NABU sind die größten zu nennenden Namen, die Jugendgruppen anbieten und damit speziell auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene Aktionen vorbereiten und durchführen. Mehr über die verschiedenen Vereine und Organisationen mit einem entsprechenden Jugend- und Kinderprogramm kann unter reset.org nachgelesen werden.

7. Fazit

Schlussendlich lässt sich sagen, dass die heutige Jugend – ob mit oder ohne speziell auf den Umweltschutz ausgerichtetem Unterricht – sehr wohl am Thema interessiert ist und sich aktiv an diversen Aktionen beteiligt. Hierbei gilt es allerdings zu differenzieren, denn während das Recycling vielleicht schon stark in den Alltag integriert wurde, so ist dies bei anderen Bereichen weniger stark ausgeprägt – etwa dann, wenn es um billige Kleidung und die daraus resultierende Ausbeutung der Arbeiter und Produzentenländer geht. Dementsprechend schadet es in keiner Weise, wenn Kinder und Jugendliche weiterhin gestärkt werden, vor allem in sehr jungen Jahren und in der Schule. Wichtig ist vor allem, dass Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Kindern bereits im Kindergartenalter wichtige Werte vermitteln und ihnen spielerisch einen vernünftigen Umgang mit der Natur beibringen.

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