Nun mal etwas zum Schmunzeln
Mein Sohn wird seit dem Wochenende auf Medikinet eigestellt (ADHS ),da er, wo es alles noch in der Schwebe war,schon mal äußerte,er würde auf keinen Fall Drogen nehmen,...haben wir versucht ihn so ein wenig begreiflich zu machen,das es für jemand der so besonders ist wie er es ist,es keine Drogen sind und es ihm durchaus in der Schule helfen könne manche Dinge besser zu bewältigen.Also ziemlich unspektakulär,es sei halt erst mal ein Versuch.
So,nun lag das Zeug schon länger zu Hause und der "Start" wurde immer wieder verschoben,weil ein paar Untersuchungen noch anstanden,die den Start sozusagen rauszogen.
Ich weiß nicht,was er sich erhoffte,aber ersetzte sich so für sich wohl mit dem Thema auseinander,wie es für einen 9 Jährigen möglich ist,..fragte einen Klassenkollegen,der es auch bekommt,wie das so sei,.."ach, der .... aus der 4b,der bekommt das auch,der ist jetzt nicht mehr so doof..."
Und dann hat er sich wohl gedacht, Mensch,das Zeug ist der "Bringer".
Als er am Samstag die erste Dosis bekam,also nicht gleich die volle Dosis,war doch so alles wie immer

,während wir ängstlich auf eventuelle Nebenwirkungen schauten,war Moritz etwas irritiert,das alles wie immer sei.
Am Abend meinte er dann,also er sei schon ein wenig enttäuscht,er wäre ja so wie immer.
Da habe ich erst mal gemerkt,das es da noch dringenden Gesprächsbedarf mit ihm gibt,was die Hoffnungen und Erwartungen in dieses Medikament angeht.
Mein Mann und ich sagten ihm dann das das Medikament keinen anderen Menschen aus ihm machen soll und das wir froh sind,das das so ist,weil wir ihn auch behalten wollen,es soll ihn lediglich in der Schule bei der Konzentration unterstützen,aber das eine Pille nicht seine Schulaufgaben löst,die müsse er weiterhin noch machen. Das hatte er dann begriffen und es war OK für ihn .
Aber da habe ich gemerkt ,wie wichtig es für ihn auch ist damit offen umzugehen. Else