Vorlesegeschichten - Familien-Detektivgeschichten: Das zerstörte Muttertags-Herz

Das zerstörte Muttertags-Herz

Für den Muttertag! Lesen Sie mit Ihrem Kind die Geschichte aufmerksam durch. Wie findet der Detektiv heraus, wer das Herz, das Sophie ihrer Mama schenken möchte, kaputt gemacht hat?

Verstreute Perlen

Ein Blick in Sophies Augen genügt, und Mia weiß sofort, was los ist. „Sag bloß, es ist wieder passiert?“, fragt sie. Sophie nickt und schluchzt. Mia ist ihre beste Freundin. Bei ihr kann sie ihrem Kummer Luft machen. „Sophie, das geht so nicht weiter!“, sagt Mia, während sie nach Taschentüchern kramt. „Meine Eltern kennen einen Detektiv. Den brauchen wir jetzt!“ Doch Sophie hat Zweifel: „So ein Fall ist bestimmt Popelkram für ihn, außerdem darf meine Mama nichts mitbekommen!“ – „Das kriegen wir schon hin“, versichert Mia. „Ich kann jedenfalls nicht mit ansehen, wie du jeden Tag verheult zur Schule kommst.“ Sophie nickt. Leise murmelt sie noch: „Hoffentlich ist es nicht Stefanie! Außer dir ist sie die einzige, die Bescheid weiß. Kleine Schwestern sind immer so neidisch?...“

Mia nimmt ihren Mut zusammen und ruft den Detektiv an. Er begrüßt die Mädchen noch am selben Nachmittag in seinem Büro: „Na, Sophie, deine Freundin hat gesagt, es geht um einen dringenden Notfall.“ Sophie läuft knallrot an. Mia ergreift das Wort: „Sophie will für ihre Mama ein Geschenk zum Muttertag basteln, und jeden Tag ist es kaputt.“ Der Detektiv blickt fragend zu Sophie. „Ich möchte ein großes Herz aus Bügelperlen machen“, erklärt Sophie. „Das schaffe ich aber nicht an einem Tag. Deshalb habe ich das angefangene Herz nachts unterm Bett versteckt. Aber immer wenn ich weitermachen will, liegen die Perlen verstreut auf dem Boden. So werde ich nie fertig!“ Zornig meint Mia: „Eigentlich kann es nur Sophies Schwester Stefanie gewesen sein.“ Der Detektiv runzelt die Stirn. „Seltsam! Ich muss mir das Kunstwerk mal an Ort und Stelle ansehen.“

Süsse Falle

Einen Tag später klingeln der Detektiv und Mia an Sophies Tür. Zum Glück ist ihre Mutter noch in der Arbeit. Sophie und ihre Schwester sind allein zu Hause. „War dein Herz heute wieder zerstört?“, erkundigt sich der Detektiv. Sophie nickt traurig und zieht eine kopfkissengroße weiße Steckplatte unterm Bett hervor. Die Herzform ist noch zu erkennen, doch am Rand und in der Mitte fehlen viele bunte Perlen. „Respekt, da hast du dir viel Arbeit vorgenommen. Das sind ja Hunderte!“, staunt der Detektiv. Er bemerkt, dass Sophies kleine Schwester Stefanie bei seinen Worten die Augen verdreht. Mit der Taschenlampe leuchtet er unter Sophies Bett. Was da alles liegt: Socken, Puzzleteile, offene Stifte und jede Menge Staub. Ganz hinten an der Wand, genauer gesagt in der Fußbodenleiste, entdeckt der Detektiv ein Loch, so groß wie eine Zwei-Euro-Münze. „Aha“, denkt er, steckt den Rüssel unters Bett und schnüffelt.

„Ihh, da stinkt es ein wenig. Woher kenne ich nur diesen Geruch?“ Der Detektiv denkt nach. „Ist dir sonst noch etwas aufgefallen, seitdem du an dem Herz bastelst?“, fragt er dann. Sophie grübelt. „Auf meinem Schreibtisch lag am ersten Abend Schokolade, die war am Morgen angebissen“, erinnert sie sich und wirft Stefanie einen finsteren Blick zu. „Das ist aber nichts Ungewöhnliches, wenn man kleine Geschwister hat!“ Stefanie wird wütend: „Hey, nur weil ich einmal deine Bonbons genascht habe, bin ich nicht ständig schuld!“ Sie streckt Sophie die Zunge raus. „Ach, Stefanie“, fragt der Detektiv, „was schenkst du eurer Mutter eigentlich?“ Stefanie wird rot. „Weiß ich noch nicht!“ Sophie wirft ihr einen finsteren Blick zu. Der Detektiv mustert das Zimmer. Sophies Bett steht gegenüber von Schrank und Schreibtisch. Da hat er eine Idee. „Sophie, heute Nacht versteckst du das Herz unterm Schrank und legst ein Stück Schokolade auf den Schreibtisch!“

Am anderen Morgen staunt Sophie nicht schlecht, als sie das Bügelperlenbild unterm Schrank hervorzieht. Es ist noch ganz! Das Stück Schokolade fehlt! Sophies Herz rast. „Hoffentlich war es nicht Stefanie!“, denkt sie und wählt die Nummer des Detektivs. Jetzt wird er ihr verraten, wer das Herz zerstört hat.

Hat Ihr Kind auch einen Verdacht?

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