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Der geklaute Weihnachtsbaum

Ist der Schnaps-Baum in der Kneipe der gestohlene Christbaum? Und müssen Anna und Ihre Familie dieses Jahr Weihnachten ohne Christbaum feiern? Ihr Kind kann dem Detektiv helfen, das Rätsel zu lösen.
Vorlesegeschichten - Familien-Detektivgeschichten: Der geklaute Weihnachtsbaum

In letzter Minute

Als Anna das Gesicht ihres Vaters sieht, ahnt sie Schlimmes. „Leider ist mir etwas Blödes passiert“, sagt er mit leiser Stimme. „Wir werden Weihnachten ohne Christbaum feiern müssen!“ Anna und ihre Mutter sind wie vom Donner gerührt. „Nicht dein Ernst!“, ruft die Mutter. „Weihnachten ohne Baum ist doch kein Weihnachten“, schluchzt Anna und drückt ihren Kater Felix fest an sich. „Naja, vielleicht könnten wir unsere Palme schmücken “, schlägt der Vater vor. „Die Palme! Wir wollen einen Baum, der nach Tannennadeln duftet“, sind sich Mutter und Tochter einig. 

Traurig erzählt der Vater, was passiert ist: „Ich war den ganzen Nachmittag unterwegs, bis ich einen Händler mit einer letzten Tanne gefunden habe. Morgen ist ja schon der 24. Dezember. Ich habe den Baum vor unserer Haustür abgestellt und das Auto in die Garage gefahren. Und als ich zurückgekommen bin, war der Baum weg. Einfach weg!“ Nun ist Anna nicht nur traurig, sondern auch wütend. Sie springt so energisch auf, dass Felix mit lautem Miau von ihrem Schoß plumpst. „Den hat jemand geklaut. So eine Gemeinheit!“ 

Kater FelixBevor die Eltern noch etwas sagen können, ist Anna schon aus der Tür gerannt. Schnurstracks stapft sie zum Büro von Detektiv Bimbo. Der will eigentlich Plätzchen backen, doch Anna lässt nicht locker. „Weihnachten ohne Baum, das geht gar nicht“, überzeugt sie ihn. Und so hört sich der Detektiv wenig später die ganze Geschichte von Annas Vater an. Während er auf dem Sofa sitzt, streicht Felix schnurrend um seine Beine. „Du bist aber verschmust!“, sagt Bimbo. „Ja, aber leider haart er ziemlich stark“, meint Anna.

„Als Sie den Baum abgestellt haben, war da jemand in der Nähe, zum Beispiel ein Nachbar?“, will der Detektiv wissen. 

Spurensuche 

„Leider nicht“, sagt Annas Vater, „nur Felix. Der hat mich freudig begrüßt. Meine Hose sieht deshalb genauso aus wie Ihre.“ Der Vater deutet auf die langen weißen Katzenhaare an den Beinen des Detektivs. „Nun, wenn niemand etwas gesehen hat, kann ich den Fall schwer aufklären“, sagt dieser. Doch als er sich vor der Tür umsieht, schöpft er Mut. „Anna, wir haben Glück! Siehst du die Spur im Schnee? Der Dieb hat den Baum nicht ins Auto geladen, sondern hinter sich hergezogen! Wir müssen nur der Spur folgen.“

Genau das machen die beiden. Die Spur führt sie quer durch die Stadt. „Hier muss es sein!“, ruft der Detektiv nach einer halben Stunde Fußmarsch. „Schau, Anna, hier endet die Spur.“ Sie stehen vor einer Kneipe. Muffige Luft schlägt ihnen entgegen, als sie die Tür öffnen. Am Tresen sitzen Männer vor Bierflaschen. Spielautomaten blinken und laute Musik dröhnt aus den Boxen. Bimbo und Anna blicken sich an. „Ob wir hier richtig sind?“ Doch da entdeckt Anna in der Ecke einen Tannenbaum. Er sieht etwas anders aus als die Weihnachtbäume, die sie bisher gesehen hat. Statt Kugeln hängen kleine Schnapsflaschen an seinen Zweigen.

„Entschuldigung! Woher haben Sie diesen Baum?“, fragt der Detektiv den Wirt. „Den hat mir ein Gast gebracht. Eigentlich mag ich Weihnachten nicht, aber als Schnaps-Baum macht er sich super!“ – „Schnaps-Baum!“ Anna ist rot im Gesicht vor Wut. „Der Baum gehört uns! Ihr Gast hat ihn geklaut, und jetzt müssen wir Weihnachten unter der Palme feiern!“ Der Wirt lacht. „Woher willst du wissen, dass das hier euer Baum ist? Die sehen doch alle gleich aus!“

Der Detektiv erschrickt. Daran hat er überhaupt nicht gedacht. Der Wirt hat Recht. Sie können den Diebstahl nicht beweisen. Traurig blickt er zu Boden. Da fällt sein Blick auf seine Hosenbeine. Er zückt die Lupe, geht in die Knie und robbt um den Stamm der Tanne herum. „Anna, wusstest du, dass Felix übersetzt ‚der Glückliche‘ heißt?“, ruft er. Anna versteht gar nichts. „Dein Kater Felix hat uns Glück gebracht“, strahlt der Detektiv, „weil er so verschmust ist, können wir beweisen, dass dieser Baum euch gehört!“

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