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Für eine Kindheit wie im Bilderbuch

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Verdächtige Borsten

Lesen Sie mit Ihrem Kind die Detektivgeschichte aufmerksam durch. Wie findet der Detektiv heraus, dass es kein Wildschwein war, das den Schaden am Auto von Frau Brückner verursacht hat?
Vorlesegeschichten - Familien-Ratekrimis: Verdächtige Borsten

Stressige Kundin

Auf diesen Brief wartet der Detektiv schon sehnsüchtig. Der Postbote schüttelt verwundert den Kopf, als er ihm den Umschlag aus den Händen reißt. „Hab ich‘s doch gewusst!“, murmelt der Detektiv, während er das Schreiben überfliegt. Schnell tippt er eine Nummer in sein Handy. „Hallo Frau Brückner, ich hatte recht! Das Labor hat die Haare untersucht. Es sind Wildschweinborsten. Eindeutig. Der Fall ist gelöst!“, verkündet er voller Freude. Dann verstummt er, lauscht ein paar Minuten und nickt. „Okay, ich komme gleich vorbei.“ Er legt auf und verdreht die Augen. Diese Kundin ist wirklich anstrengend! Er atmet tief durch, steckt den Brief ein und macht sich auf den Weg zu den Brückners.

Brief

Frau Brückner und ihre Zwillinge Max und Nick warten schon vor dem Haus auf den Detektiv. „Sie müssen sich das Auto noch einmal genau ansehen, ich glaube nicht an ein Wildschwein!“, ruft Frau Brückner ihm entgegen. Dieses Mal verdreht nicht der Detektiv genervt die Augen, sondern die Zwillinge. „Mama! Wozu denn?“, fragt Max, und Nick meint: „Es ist alles geklärt, die Versicherung zahlt den Schaden. Was willst du noch?“ Doch Frau Brückner besteht darauf, dass der Detektiv ihr kaputtes Auto und den beschädigten Gartenzaun noch einmal untersucht. Das hat er bereits vor zwei Tagen getan, nach Frau Brückners aufgeregtem Anruf. Denn als sie vom Spaziergang nach Hause gekommen war, hatte sie ihr schönes neues Auto beschädigt vorgefunden: seitlich ein verbeulter Kotflügel und daneben auch noch zerbrochene Latten vom Gartenzaun. Er hatte alles genau untersucht und Spuren am Auto und am Zaun gefunden: schwarze, dicke Haare. Die hat er in ein Spezial-Labor geschickt. Seit heute weiß er, dass es Wildschweinborsten sind.

„Ihr Haus liegt nah am Wald, und Wildschweine haben sich sehr vermehrt“, erklärt er. „Ich habe extra einen Jäger angerufen. Er sagt, die Schwarzkittel, wie sie in der Jägersprache heißen, werden immer zutraulicher. In Berlin durchwühlen sie Gärten oder überqueren am helllichten Tag Straßen …“ Frau Brückner unterbricht ihn: „Aber warum sollte ein Wildschwein in ein Auto rennen, das neben einem Gartenzaun parkt?“ Max wirft schnell ein: „Vielleicht, weil es schlecht sieht oder gestresst war …“ – „... oder das Auto für einen Feind gehalten hat?“, meint Nick. Frau Brückner schüttelt energisch den Kopf: „Und warum war mein Autoschlüssel nicht dort, wo ich ihn hingehängt hatte?“ Der Detektiv staunt: „Das haben Sie nicht erzählt!“ Er bemerkt, dass sich Nick und Max erschrockene Blicke zuwerfen. Frau Brückner spricht weiter: „Das ist mir erst später aufgefallen. Ich hänge den Autoschlüssel immer links ans Schlüsselbrett. Am Tag, als das Auto kaputt war, hing er rechts.“

Zwillinge Max und Nick

Komischer Streich

Der Detektiv zückt nun doch die Lupe und setzt sich ans Steuer des kaputten Wagens. Dafür muss er die Beine ganz schön anziehen. „Frau Brückner, Sie sind doch so groß wie ich, warum haben sie den Sitz so weit nach vorne gestellt?“, fragt er. Frau Brückner stutzt. Doch bevor sie antworten kann, bemerkt sie ihre Tochter, die gerade das Haus verlässt.

Haarbürste

„Marie! Wie siehst du aus? So kannst du unmöglich rausgehen. Deine Haare sind völlig verstrubbelt!“ Marie wird gleich zornig: „Weiß ich selbst, Mama! Wenn ich nicht so dumme Brüder hätte, die sich einen Spaß daraus machen, meine Bürste zu rasieren, dann …“ Weiter kommt Marie nicht. Der Detektiv fällt ihr ins Wort. „War das zufällig eine Bürste mit Wildschweinborsten, die das Haar glänzen lässt?“ Marie schaut den Detektiv erstaunt an und nickt. Und dieser sagt fröhlich: „Frau Brückner, Sie hatten recht: Das waren keine Schwarzkittel, sondern unerfahrene Schwarzfahrer. Der Fall ist gelöst!“

Weiß Ihr Kind, was der Detektiv meint?

Zur Auflösung geht es hier.

Kolala – ab 2 Jahren

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