Experimente mit Wasser: Aufgespießter Plastikbeutel

Aufgespießter Plastikbeutel

Plastikbeutel sind normalerweise wasserdicht. Jedenfalls, wenn sie keine Löcher haben. Doch wetten, dass auch ein durchlöcherter Beutel dichthalten kann? Probieren Sie unser Experiment mit Ihrem Kind aus!

Alles, was Sie für dieses Experiment brauchen:

Aufgespießter Plastikbeutel

  • 1 Plastikbeutel, der ca. 3 Liter fasst
  • einige Holzspieße
  • Wasser
  • 1 große Schüssel

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Und so geht’s:

Aufgespießter Plastikbeutel

1. Machen Sie dieses Experiment am besten über dem Waschbecken, der Badewanne oder einer großen Schüssel. Fülle den Beutel mit Wasser.

Aufgespießter Plastikbeutel

2. Knoten Sie ihn oben zu oder benutzen eine Verschlussklemme.

Aufgespießter Plastikbeutel

Sie können auch den Beutel oben festzuhalten, während Ihr Kind ihn befüllt.

Aufgespießter Plastikbeutel

3. Stechen Sie nun vorsichtig einen Spieß nach dem anderen durch den mit Wasser gefüllten Beutel.

Aufgespießter Plastikbeutel

Achten Sie darauf, dass die Spieße nicht herausrutschen!

Wasserdicht

Regenschirme sind mit Kunststoff beschichtet, damit sie kein Wasser durchlassen. Unsere Schuhe sprühen wir mit Imprägniermittel ein, damit wir keine nassen Füße bekommen. Das Imprägniermittel enthält Wachse oder Kunststoffe, die eine geschlossene, Wasser abweisende Schutzschicht bilden.

Enten und andere Wasservögel fetten ihr Gefieder ein, damit es wasserundurchlässig wird. Sonst könnte es sich mit Wasser vollsaugen und so schwer werden, dass es die Vögel unter Wasser zieht.Auch unsere Haut besitzt einen dünnen Fettfilm, der uns vor Bakterien schützt und Wasser abperlen lässt. In der Badewanne oder in Spülwasser quillt die Haut allerdings schnell auf, weil die Waschlotion oder das Spülmittel den Fettfilm zerstört und das Wasser in die Haut eindringen kann.

Was passiert?

Trotz der vielen Löcher hält der Beutel dicht. Der Grund: Plastik ist dehnbar und lässt sich leicht verformen. Wenn du den Beutel durchbohrst, legen sich die Plastikteilchen eng um den Holzspieß und umschließen ihn, so dass kein Wasser herausrinnt. Und was passiert, wenn man die Spieße herauszieht? Probieren Sie es aus – aber vorsichtig! Wenn Sie schon dabei sind, können Sie noch ein wenig experimentieren: Wie groß müssen die Löcher sein, damit es sprudelt? Und was passiert, wenn man ein nadelfeines Loch sticht?

Mehr Infos unter: Klaus Gruber | dolphin photography

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