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Gesunde Ernährung für Kinder

Die Ernährungswissenschaftlerin Julia Schwidurski beantwortet für Schule udn Familie 5 Fragen rund um die gesunde Ernährung von Kindern.

© Tatevosian Yana / shutterstock.com

Worauf soll ich bei der Ernährung meines Kindes besonderen Wert legen?

Kinder befinden sich – anders als Erwachsene – im Wachstum. Für dieses starke Wachstum brauchen sie ausreichend gefüllte Nährstoffspeicher, um eine normale Entwicklung zu gewährleisten. Dazu gehören viel Calcium und Proteine, die das Knochen- und Muskelwachstum stark beeinflussen.

In welchen Lebensmitteln ist Kalzium enthalten?

Vor allem in Milchprodukten. Also zum Beispiel in Kuhmilch, Joghurt und Käse.

Was, wenn mein Kind keine Milch mag oder keine Laktose verträgt?

Dann greifen Sie zu grünem Gemüse wie Brokkoli oder Spinat. Auch in Mandeln, Pistazien, Haselnüssen und Vollkornprodukten steckt Kalzium. Zusätzlich gibt es auch Mineralwasser mit hohem Kalzium-Anteil. Was viele nicht wissen: Auch Mohn liefert Kalzium. 20 Gramm Mohnsamen enthalten soviel Kalzium wie in 100 Milliliter Buttermilch.

Woraus besteht eine ideale Kinderernährung?

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund empfiehlt reichlich pflanzliche Lebensmittel: Gemüse, Obst, Kartoffeln, Getreideerzeugnisse wie Nudeln und Brot. Das ist alles ideal, um satt zu werden und enthält genug gesunde Ballaststoffe.

Tierische Lebensmittel sollten hingegen nicht der Hauptbestandteil einer Mahlzeit sein. Das bedeutet: Milch, Milchprodukte, Fleisch, Wurst, Eier und Fisch sollten eher mäßig verzehrt werden. Mit fett- und zuckerreichen Lebensmitteln sollten Eltern eher geizen; Butter und Margarine, Streichwurst, Frittierfett, Süßigkeiten und Knabberkram also nur selten oder in vernünftigen Maßen anbieten.

Was sollten Kinder trinken?

Kinder sollten auf jeden Fall ausreichend trinken, also wann immer sie Durst verspüren. Milch ist übrigens kein Getränk, sondern eine Nahrungsmittel. Sie enthält zu viel Fett. Besser sind kalorienfreie oder kalorienarme Getränke wie Wasser, stark verdünnte Saftschorlen oder ungesüßte Kräutertees. Light-Produkte mit Süßstoffen sind ungesund, besonders für Kinder!

Ernährungsexpertin Julia Schwidurski

Unsere Fragen wurde beantwortet von Julia Schwidurski, Ernährungswissenschaftlerin.

 
 

Häufig gestellte Fragen

Welche Lebensmittel dürfen Babys ab wann essen?

Zwischen dem fünften und siebten Lebensmonat können Babys neben Muttermilch schrittweise ebenso weitere Lebensmittel essen, beispielsweise Gemüse, Früchte, Kartoffeln, Getreideflocken, Teigwaren und Hülsenfrüchte. Bis das Baby sechs Monate alt ist, eignet sich Muttermilch am besten. Ab dem siebten Monat kann Folgenahrung statt der Muttermilch gegeben werden, falls es mit dem Stillen nicht klappt. Zudem ist es möglich, mit geringen Mengen Milch oder Joghurt einen Brei zuzubereiten. Größere Mengen sollten es nicht sein, denn die Milchprodukte sind sehr proteinreich. Noch mehr Proteine enthalten Käse und Quark. Dies sollte das Kind erst nach dem ersten Lebensjahr bekommen. Ab dem achten Monat kann vom Brei sanft zur festen Nahrung übergegangen werden.


Wie kann ich mein Kind gesund ernähren?

Wer selbst kocht, kann auf hochwertige Zutaten achten, die bevorzugt aus der Region stammen sollten. Bei Bio-Produkten muss nicht befürchtet werden, dass sich in den Lebensmitteln Pestizidrückstände oder gentechnisch veränderte Zutaten befinden. Allgemein gilt es, sparsam fettreiche Nahrungsmittel und Süßwaren sowie in Maßen tierische Lebensmittel zu sich zu nehmen. Pflanzliche Lebensmittel, wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte sowie Getreide- und Vollkornprodukte, sollten regelmäßig und ausgewogen auf dem Speiseplan stehen. Fette und Öle werden sparsam verwendet und pflanzliche Fette bevorzugt.


Welche Lebensmittel sind für Kinder nicht geeignet?

Die Ernährungspyramide rät, mäßig tierische Produkte, fette Lebensmittel und Süßes zu essen. Fast Food, wie Burger, ist nicht verboten, wird aber idealerweise selten zu sich genommen. Quark enthält viel Eiweiß und ist daher für die Kleinen nicht geeignet. Milch und Joghurt dürfen sie ab einem halben Jahr bekommen, aber täglich maximal 200 Milliliter, da zu viel Eiweiß die Nieren überfordert. Das Gleiche gilt für Salz. Kuhmilch belastet zudem den Darm. Auberginen sind durch ihren hohen Nikotingehalt für Babys schädlich. Weichgekochte Eier sollten Kinder aufgrund des Risikos einer Infektion mit Salmonellen im ersten Lebensjahr nicht bekommen. Rohe tierische Lebensmittel sind ungeeignet für Kinder unter fünf, da sie eventuell mit Bakterien belastet sind und schwerwiegende Krankheiten verursachen.


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