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Hilfe - mein Kind braucht eine Zahnspange!

Hat Ihr Kind schiefe Zähne und ihr Zahnarzt hat Ihnen den Besuch beim Kieferorthopäden empfohlen? Wir haben die wichtigsten Infos rund um die Zahnspange.

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Tanzen die Zähne Ihres Kindes auch aus der Reihe? Außerdem klagt es über Gesichts-, Kopf- und Rückenschmerzen. Ursache könnte eine Zahnfehlstellung sein. Ihr Zahnarzt hat Ihnen sicherlich den Besuch beim Kieferorthopäden empfohlen.

Wir haben die wichtigsten Infos rund um die Zahnspange auf einen Blick.

Mit dem Kind den Kieferorthopäden aufsuchen

Der Besuch des Kieferorthopäden ist im Grundschulalter nicht zu früh. Eine zeitige Behandlung verhindert häufig umfangreiche Korrekturmaßnahmen der Zahnstellung im Teenageralter. Der Behandlungsbeginn ist mit oder vor dem Wachstumsschub Ihres Kindes ratsam.

Spätestens im zehnten Lebensjahr sollte ein Kieferorthopäde aufgesucht werden.

Das Kind braucht eine Zahnspange

Der Kieferexperte hat entschieden, dass Ihr Kind für die kommenden ein bis drei Jahre eine Spange braucht. Besonders feste Zahnklammern brauchen besondere Pflege. Sonst herrscht Kariesalarm! Ihr Kind soll nach jeder Mahlzeit den Mund gründlich ausspülen und ihn einmal am Tag mit einer Speziallösung nachspülen. Die Zahnzwischenräume am besten mit Zahnseide reinigen und Zähne und Spange dreimal täglich gründlich mit der Zahnbürste putzen. Die Putztechnik die dazu nötig ist, wird normalerweise in jeder Kieferorthopäden-Praxis geübt.

Und: Am besten bei jedem Kontrolltermin eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. Lockere Zahnspangen am besten unter laufendem Wasser mit einer Zahnbürste reinigen und ab und zu mit einer Reinigungstablette im Zahnputzbecher von Bakterien befreien.

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Zuschuss der Krankenkasse für die Zahnspange

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, gibt es ab Fehlstellungsgrad 3 einen Zuschuss von der Krankenkasse. Sind Sie privat versichert, übernimmt die Versicherung die Kosten je nach Ihrer Tarifregelung. Fragen Sie am besten vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung nach!

Was tun, wenn das Kind wegen der Zahnspange gehänselt wird?

Falls Ihr Kind in der Schule wegen der Zahnspange gehänselt wird, geben Sie im folgende Denkanstöße, die gut für sein Selbstbewusstsein sind: 

  • "Deine Freunde finden dich auch mit Zahnspange toll und liebenswert!"
  • "Höre dir dumme Sprüche erst gar nicht an. Dreh dich einfach um und geh!"
  • "Weiche den Blicken der anderen nicht aus und lass den Kopf nicht hängen!"

Nehmen die Hänseleien nicht ab, üben Sie mit ihm gemeinsam schlagfertige Antworten. Rechtfertigen sollte sich Ihr Kind aber nie!

Also nicht: "Ich kann doch nichts dafür, dass ich eine Zahnspange tragen muss!" sondern besser: "Wenn ich die Zahnspange los bin, sind meine Zähne viel schöner als deine!" oder schlicht als Antwort: "Du merkst aber auch alles!"

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Schlagworte: Zahnspange, Hänseleien, Pflege, Reinigung, Fehlstellung

Häufig gestellte Fragen

Wann braucht mein Kind eine Zahnspange?

Lange herrschte die weit verbreitete Meinung, dass es besser ist, wenn das Kind so früh wie möglich eine Zahnspange erhält. Inzwischen haben Wissenschaftler ermittelt, dass das gleiche Ergebnis erzielt werden kann, wenn die Behandlung im Jugendalter beginnt. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung empfiehlt, dass Kinder eine Zahnspange erst tragen sollen, wenn sie 10 bis 13 Jahre alt sind. Entscheidend ist immer die individuelle Entwicklung der Zähne und deren Stellung. Für das frühere Tragen einer Zahnspange sprechen Ausnahmefälle, wie ein Kreuzbiss, offener Biss oder Lippen-Kiefer-Gaumenspalte.


Wie hoch ist Eigenanteil bei fester Zahnspange?

Wenn es darum geht, für das Kind eine Zahnspange anfertigen zu lassen, fragen sich Eltern, welche Kosten die Krankenkasse übernimmt. Für das erste Kind sind es 80 Prozent und für jedes weitere jeweils 90 Prozent der Behandlungskosten. Eltern bezahlen demnach die übrigen 20 bzw. 10 Prozent. Diese Regelung gilt für die lose und feste Zahnspange gleichermaßen. Für die Rückerstattung müssen jedoch gewisse Voraussetzungen erfüllt werden: Die originalen Rechnungen müssen aufbewahrt werden und das Kind muss die Zahnspange nach Anweisung des Arztes tragen. Wird die Behandlung abgebrochen, erhalten Eltern kein Geld zurück.


Wann ist eine Zahnspange medizinisch notwendig?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung lediglich, wenn die medizinische Notwendigkeit gegeben ist, beispielsweise aufgrund einer Kieferfehlbildung, eines Engstandes, Über- oder Kreuzbisses. Hierfür steht ein Kriterienkatalog zur Verfügung. Das kieferorthopädische Indikationsgruppensystem ist in die Grade 1 bis 5 eingeteilt: Beim Grad 3 bis 5 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung. Der gesetzliche Eigenanteil beträgt 20 Prozent, bei Geschwisterkindern 10 Prozent. Bei Grad 1 und 2 hingegen übernehmen die Kassen keine Kosten, da es sich lediglich um eine leichte Ausprägung bzw. "Schönheitsmaßnahmen" handelt. Private Krankenversicherungen übernehmen Behandlungen oftmals auch bei niedrigeren Schweregraden. Der Kieferorthopäde stellt pro Quartal eine Rechnung aus, die Eltern im Original aufbewahren sollten. Wird die Zahnspange nicht nach Anweisung getragen oder die Behandlung abgebrochen, zahlen die Kassen kein Geld.


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