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Mein Kind ist Linkshänder, was tun?

Das mach ich doch mit links! Obwohl Linkshändigkeit heute nichts Negatives mehr ist, brauchen linkshändige Kinder unsere Unterstützung!

@iStock 1291180788

Links oder rechts dominiert

Wie irische Wissenschaftler herausfanden, zeigt sich die Dominanz der einen oder anderen Hand oft bereits vor der Geburt eines Kindes: Schon in der 15. Schwangerschaftswoche nuckeln manche Babys am liebsten am rechten Daumen, während andere den linken bevorzugen. Eine Vorliebe, die sich im Alter von eineinhalb bis zwei Jahren meistens verfestigt. Benutzt ein Baby aber weiterhin beide Hände, muss das kein Grund zur Sorge sein: Einige Kinder wechseln sogar bis zum Kindergartenalter zwischen beiden Seiten. Erst bei einem Vier- bis Fünfjährigen, der sich noch für keine Hand entschieden hat, sollten die Eltern einen Spezialisten zu Rate ziehen, der die Händigkeit und damit auch die Schreibhand des Kindes bestimmt.

Kinder nicht „umschulen“!

Früher wurden Linkshänder oft zu Rechtshändern umgeschult. Davon aber raten Experten inzwischen dringend ab, da die „Seitigkeit“ des Einzelnen vorgegeben ist und sich zwar unterdrücken, nicht aber grundsätzlich ändern lässt. Außerdem hat man festgestellt, dass die Umschulung eines Linkshänders die natürlichen Abläufe im Gehirn verhindert. Und das ist für den Linkshänder nicht nur anstrengend, sondern führt nicht selten auch zu psychischen und physischen Störungen. So haben „unterdrückte“ Linkshänder häufig mit Gedächtnisproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Problemen beim Sprechen und Schreiben zu kämpfen. Eltern sollten die Wahl der Hand also in jedem Fall ihrem Kind überlassen! Sobald sich die Dominanz einer bestimmten Hand verfestigt hat, sollten sie ihre Kinder aber in ihrer angeborenen Händigkeit unterstützen.

Spezielle Gegenstände für Linkshänder

Gegenstände, die normalerweise für den rechtshändigen Gebrauch konstruiert werden, sind für Linkshänder oft ungeeignet. Folgende Produkte gibt es jedoch auch als linkshändige Variante: Schere, Füller, Lineal, Anspitzer, Geldbeutel, Dosenöffner, Gemüseschäler, Töpfe, Messer… Im Fachhandel für Linkshänder kann man sogar linksdrehende Armbanduhren erwerben!

Übrigens: Artikel, deren ergonomische Form angepriesen wird, sind für Linkshänder meist nicht zu gebrauchen.

Wie Kinder schreiben lernen – aber richtig!

Noch mehr als Rechtshänder sind Linkshänder gefährdet, sich von Anfang an eine fehlerhafte Schreibhaltung anzueignen. Nachdem sich Fehlhaltungen später nur noch schwer korrigieren lassen, ist es besonders wichtig, dass Eltern und Lehrer vor allem in den ersten Monaten nach der Einschulung die Schreibhaltung des Kindes immer wieder kontrollieren.

Damit das eben Geschriebene nicht verwischt und die Kinder nicht in verkrampfter Körperhaltung an ihrem Schreibtisch sitzen, sollte das Heft immer links der Mittelachse (durch die Wirbelsäule vorgegeben) liegen und im Uhrzeigersinn leicht nach rechts gedreht sein. Während sich die linke Hand auf die Handkante und die seitliche Fläche des kleinen Fingers aufstützt, hält die rechte Hand das Heft am rechten Blattrand, etwas über der gerade beschriebenen Zeile. Der Stift, der in Richtung des linken Ellenbogens zeigen sollte, wird dabei zwischen Daumen und Zeigefinger etwa zwei Zentimeter vom Stiftende entfernt gehalten. Am Mittelfinger liegt er nur an. Um die Kinder hin und wieder an die ideale Hand- und Heftlage zu erinnern, kann auf der Schreibtischunterlage der Umriss der richtigen Heftposition vorgezeichnet werden. Linkshänder können das Geschriebene am besten erkennen, wenn das Licht von vorne oder rechts kommt.

Außerdem sollten Lehrer immer auch ein Auge auf die Sitzordnung in der Klasse haben: Auf keinen Fall sollte ein linkshändiges Kind auf der rechten Seite und ein rechtshändiges Kind auf der linken Seite sitzen!

Weltlinkshänder-Tag ist der 13. August!

Häufig gestellte Fragen

Wie merkt man, dass ein Kind Linkshänder ist?

Bei manchen Kindern merkt man schon früh, ob sie Rechts- oder Linkshänder sind. Sie greifen gezielt mit der rechten oder linken Hand, beispielsweise nach Essen oder Spielzeug. Bei anderen Kindern kann es bis zum Alter von vier Jahren dauern, bis Eltern wissen, welche Händigkeit ihr Kind aufweist. Spätestens zur Einschulung sollte sie entschieden sein, um Probleme zu vermeiden. Ärzte bieten spezielle Tests an.


In welchem Alter Rechts- oder Linkshänder?

Bei kleinen Kindern zeigt sich meistens schon ziemlich früh, welche Hand sie bevorzugen. Eltern sollten ihr Kind daher gut beobachten. Bereits im Alter ab sechs Monaten greift das Kind eher mit der rechten oder linken Hand nach verschiedenen Dingen wie dem Spielzeug. Mit ein bis zwei Jahren wird es noch einfacher zu bemerken sein. Andere Kinder wiederum verwenden beide Hände länger abwechselnd. Mit vier oder fünf ist die Handdominanz in der Regel ausgebildet. Bei Unklarheit helfen spezielle Tests.


Wie lernt man als Linkshänder, richtig zu schreiben?

Bei vielen Linkshändern verläuft die Blick- und Schreibrichtung von rechts nach links, sodass anfangs Probleme auftreten können. Buchstaben, Silben und Ziffern werden vielleicht verdreht und auch eine Spiegelschrift ist möglich. Doch dies ist meist nur vorübergehend. Wenn Linkshänder schreiben lernen, ist es einfacher, wenn sie von unten nach oben senkrechte Striche schieben.


Wie entscheidet es sich, ob man Links- oder Rechtshänder wird?

Die Händigkeit wird durch die Dominanz der bestimmten Gehirnhälfte festgelegt. Daher sollten Eltern nicht versuchen, aus einem linkshändigen ein rechtshändiges Kind zu machen. Dies stellt einen Eingriff in die vorgesehenen Hirnfunktionen dar und fördert Störungen wie eine Rechts-Links-Schwäche. Im vierten bis fünften Lebensjahr des Kindes ist die Handdominanz meist ausgebildet.


In welchem Alter legt sich die Händigkeit fest?

Die Händigkeit ist von Geburt des Kindes an festgelegt und sollte nicht verändert werden. Mit zunehmendem Alter prägt sie sich aus. Dies wird durch die Bevorzugung der Arbeitshand erkennbar. Sie ist oft schon um den ersten Geburtstag herum anhand der Greifbewegungen deutlich ersichtlich und die Händigkeit stabilisiert sich zunehmend. Ausgebildet ist die Handdominanz meist im vierten bis fünften Lebensjahr.


Wie findet man heraus, ob man Links- oder Rechtshänder ist?

Früher wurden linkshändige Kinder zum Rechtshänder umerzogen. Dies ist heutzutage glücklicherweise nicht mehr der Fall. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zu testen, ob das Kind Links- oder Rechtshänder ist: Man setzt sich mit ihm an einen Tisch und legt Spielzeug in die Mitte der Tischplatte, um zu beobachten, mit welcher Hand das Kind zuerst danach greift. So geben verschiedene Handlungen im Alltag, beispielsweise Essen, Zähneputzen, Stifthaltung oder Buch umblättern, Aufschluss über die Händigkeit. Linkshänder klatschen meistens mit der linken auf die ruhende rechte Hand, sodass die linke Hand oben liegt.


Ist es vererbbar, Linkshänder zu sein?

Welche Hand intensiver genutzt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Genetik spielt bezüglich der Händigkeit eine gewisse Rolle. Sind beide Eltern Linkshänder, steigt die Wahrscheinlichkeit um 25 bis 50 Prozent an, dass ihr Kind ebenso Linkshänder wird. Zudem kann die Familie ihr Kind beeinflussen und es, egal, ob bewusst oder unbewusst, auf eine Seite dressieren, da Mama vielleicht ebenso Linkshänder ist. Jedes Kind sollte seine Wohlfühlseite nutzen dürfen.


Sind Linkshänder behindert?

Linkshänder sind nicht behindert. Eine Umerziehung ist nicht notwendig und keinesfalls nützlich, ganz im Gegenteil eher schädlich. Sorgen um die Entwicklung linkshändiger Kinder sind unbegründet. Es gibt unter den Betroffenen sogar viele Künstler und Wissenschaftler. Ein berühmtes Beispiel ist Albert Einstein. Sie sollten im Kindesalter lediglich beim Erlernen verschiedener Dinge wie Schreiben Unterstützung erhalten.


Warum wurden Linkshänder umerzogen?

Linkshänder galten früher als zurückgeblieben, dumm oder ungeschickt. Sie mussten daher in der Schule mit der rechten Hand schreiben und wurden demnach umerzogen. Doch Linkshändigkeit ist eine natürliche Veranlagung. Ein Umschulen ist unnötig und kontraproduktiv. Umgeschulte Linkshänder haben oft Schwierigkeiten, adäquat auf die angegebene Richtung zu reagieren. Störungen in der Feinmotorik sind ebenso möglich.


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